Frau auf Fahrrad in Vintage Optik am Meer
Ganz schön lässig: Der Beach Cruiser von Bocyclo (Bild: progressman – stock.adobe.com)

Ratgeber Rad & E-Bike Der Beach Cruiser von Bocyclo – cooler geht's nicht!

Freuen wir uns auf den Frühling: Die französische Fahrradmarke Bocyclo steht für Lässigkeit und mediterranes Feeling – und alltagstauglich sind ihre Cruiser Bikes allemal. Mit dem Beach Cruiser kommt nun ein formschönes Fun-Bike in den Handel, das einfach nur Laune macht, mit einem abgeklärten Lächeln spazieren zu fahren. Wir stellen Ihnen dieses Cruiser-Rad vor und möchten Ihnen einen Geschmack der Faszination vermittelt, die von dieser unbeschwerten Art des Radfahrens ausgeht. Wer weiß, vielleicht haben Sie demnächst auch das Bedürfnis, Sonne, Strand und Blütenduft mit einer Ausfahrt auf einem solchen Beach Cruiser Fahrrad zu verbinden?

Warum Cruiser Bikes ihre Daseinsberechtigung haben

Was wird uns Deutschen nicht alles nachgesagt? Uns würden Stilbewusstsein, Genussfreude und ganz einfach die Lässigkeit fehlen. Wenn Sie sich auch über solche Dinge Gedanken machen und beherzt gegen solche Vorurteile angehen wollen: Warum nicht im Fahrradsattel? Ein passendes Modell für das Savoir-vivre haben wir auch schon für Sie gefunden. Es ist der elegante Beach Cruiser von Bocyclo, einem – wie könnte es anderes sein – französischem Hersteller. Das Angebot an Cruiser Bikes ist recht überschaubar. Das mag auch daran liegen, dass Fahrräder noch immer vorrangig nach dem Nutzenaspekt gekauft werden. Was eigentlich schade ist, denn ein Beach Cruiser Fahrrad bringt neben seinem reinen Gebrauchswert einen gewissen heiteren Schwung ins Radlerleben. Obwohl das Cruiser-Rad bereits eine rund 100-jährige Geschichte hinter sich hat, ist es jedoch ein Nischenprodukt für Liebhaber geblieben.

Der Beach Cruiser von Bocyclo als radgewordene Coolnesss

Wie der Name schon sagt, sind Cruiser Bikes nicht ausschließlich für zielstrebige Touren gebaut. Vielmehr kann man auf den lässigen Rädern entspannt durch die Gegend „kreuzen“ und auf zwei Reifen flanieren. Das sieht natürlich ultracool aus. Die stylischen Bikes machen dabei in der Stadt genauso Bella Figura wie outdoor. Das Besondere am Modell Beach Cruiser von Bocyclo: Es ist tatsächlich für Fahrten über den Sandstrand geeignet – und damit wie geschaffen für einen Radurlaub an den Küsten Europas. Dabei wird das Rad eindeutig als Bike für den Stadtverkehr beworben, dass aber auch die Fähigkeit hat, auf schottrigen oder unbefestigten Wegen gut voranzukommen. Dazu befähigen es seine breiten Ballonreifen. Wer noch mehr Laissez-faire beim Radfahren ausleben möchte, kann sein Bach Cruiser Fahrrad mit einem Pendix-Elektroantrieb nachrüsten lassen. Auch als E-Bike wiegt das beschwingte Gefährt aus Frankreich lediglich 20,8 Kilogramm – um einiges weniger als durchschnittliche E-Bikes auf dem Markt.

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So ist das Beach Cruiser Fahrrad konstruiert

Frau mit Fahrrad in Vintage Optik am Meer
Mit Nachrüstsatz zum E-Bike (Bild: progressman – stock.adobe.com)

Das Design des Bocyclo Beach Cruisers macht einen geduckten Eindruck. Der nach oben gekrümmte Rahmen wirkt wie eine sprungbereite Katze. Die Linienführung lässt ein wohltuendes Fehlen von Ernsthaftigkeit und Strenge erkennen. Das visuelle Motto dieses Cruiser-Rads lautet ja: „Immer schön locker bleiben.“ Ob an der Strandpromenade oder vor dem Großstadtcafé – das leichte Bike atmet Lebensart. Die knapp sechs Zentimeter breiten Ballonreifen machen sich gut im Gelände und sehen irgendwie lustig aus. Cruiser Bikes sind meist ohne Schaltung unterwegs. Der Beach Cruiser verfügt immerhin über eine Dreigang-Kettenschaltung von Shimano. Mit der als Nachrüstsatz erhältlichen Motorisierung von Pendix nehmen an der linken Rahmenseite ein Mittelmotor seinen Platz ein sowie am Unterrohr ein 325-Wattstunden-Akku. Dessen Reichweite liegt laut Hersteller im Eco-Modus bei bis zu 72 Kilometern.

Eine Fahrt mit dem Bocyclo Beach Cruiser

Was zuerst auffällt: Wie bei Cruiser Bikes zu erwarten, sitzt man auf dem Beach Cruiser in einer etwas ungewöhnlichen Haltung – nämlich mit einem Buckel nach vorn geneigt. Dafür wird der zum Fahrer gebogene Lenker nicht quer, sondern längs gegriffen, was die Schultern entlastet. Der breite Sattel bietet Bequemlichkeit. Auf Asphaltwegen geht es in Tests hurtig voran. Auch Sandpisten sind dank der Ballonreifen ein Spaß. Nur bergauf bereitet die unbekümmerte Fahrt etwas Mühe. Hier macht sich der Pendix-Nachrüstsatz bezahlt. Dessen Motorisierung ist mit überschaubaren 65 Newtonmetern sicher keine Turbogarantie und liefert ihre Unterstützung zuweilen ein wenig unregelmäßig. Pendix verweist dazu auf eine selbstlernende Software, die solche Schwankungen des Drehmoments mit zunehmender Nutzung ausgleiche. Mit ausgeschaltetem Motor kann das Cruiser-Rad ohne nennenswerten Extra-Krafteinsatz angetrieben werden. Auf glatter Strecke und weichem Untergrund ist das Flanierrad jedenfalls am besten aufgehoben. Wird es holprig, dann geht das Hineinstützen in den Lenker wegen der gebückten Haltung und dem Fehlen von Federelementen sehr auf die Handgelenke.

Mehrfach gestaffelt – was der Beach Cruiser kostet

Sie haben ein begehrliches Auge auf den Beach Cruiser von Bocyclo geworfen? Dann können Sie das Cruiser-Rad in mehreren Preismodellen erwerben: Als puristisches Cruiser Bike kostet es moderate 599 Euro. Mit Shimano-Schaltung, Beleuchtung und Schutzblechen sind Sie ab ca. 1.200 Euro dabei. Möchten Sie bei der Werksausstattung einen Pendix-Motor, gibt es eine Verteuerung auf ca. 2.600 Euro. Und wenn Sie den Nachrüstsatz separat kaufen, kostet Sie dieser um die 1.600 Euro. Sie können sich also beliebig aussuchen, was Sie für die Lässigkeit in Fahrradform anlegen möchten. Unser Tipp: So schön das Rad aussieht, bei der Effizienz landet der Muskelkraftantrieb nicht gerade auf den vorderen Plätzen. Auf dem motorisierten Beach Cruiser Fahrrad haben Sie eindeutig mehr vom entspannten Herumkreuzen.