Tasse mit Espresso
Die besten Espressomaschinen mit Siebträger (Bild: Oleg Doroshin - stock.adobe.com)

Ratgeber Haushalt & Garten Die besten Espressomaschinen mit Siebträger im Test

Sie genießen Ihren Espresso, als seien Sie in Bella Italia aufgewachsen? Und bei seiner Zubereitung möchten Sie natürlich keinerlei Kompromisse eingehen? Dann werden Sie sich vielleicht gerade nach einer der besten Espressomaschinen mit Siebträger umschauen. Hier finden Sie Unterstützung bei der Produktwahl – denn das Angebot ist groß wie auch das Leistungs-, Design- und Preisspektrum der beliebtesten Siebträgermaschinen. Wir stellen Ihnen die Espressomaschinen-Testsieger vor und welche Vorteile Sie bieten. Zudem geben wir Ihnen Tipps, worauf es beim Kauf des Genießer-Prunkstücks ankommt und welche Maschine Ihren individuellen Bedürfnissen sowie Ihrem Geldbeutel am besten gerecht wird.

Was zeichnet eine Espressomaschine mit Siebträger aus?

Eine Siebträgermaschine unterscheidet sich allein optisch von den meisten Kaffeevollautomaten, also den konventionellen Kaffeemaschinen. Espressomaschinen mit Siebträger sind oft wahre Design-Kunstwerke mit einer ästhetischen Formensprache, die ganz der cremig-herben Sinnlichkeit des Produktes aus ihrem Inneren entspricht. Neben Wasserkreislauf, Pumpe, Dampfhahn und Brüheinheit kommt der namensgebende Siebträger zum Einsatz. Durch dieses Sieb wird der Espresso oder frische Kaffee gepresst. Voraussetzung ist, dass Sie von Hand oder in der Kaffeemühle gemahlene Bohnen selbst zugeben. Nur so erhalten Sie den unnachahmlichen Geschmack, um den es bei dieser besonderen Kaffeemaschine schließlich geht. Weil viele Espressomaschinen kein integriertes Mahlwerk haben, funktionieren sie halbautomatisch.

Systemvielfalt bei den Espressomaschinen mit Siebträger

Die besten Espressomaschinen mit Siebträger haben eines von drei unterschiedlichen Maschinensystemen. Bei den Einkreiser-Espressomaschinen sind Auslauf und Dampfdüse in einem geschlossenen Kreislauf mit dem Wasserkessel verbunden. Die einfache Bauart erlaubt eine kompakte und preisgünstige Herstellung. Die Zweikreiser-Espressomaschinen haben für Auslauf und Dampfdüse jeweils einen eigenen Wasserkreislauf mit zumeist einem gemeinsamen Boiler. Weil Brühwasser und Dampf zeitgleich zur Verfügung stehen, bietet dieses System vor allem für den häufigen Genuss von Cappuccino und anderen Leckereien mit Milchschaum eine Zeitersparnis. Dafür ist dieser Maschinentyp etwas teurer. Dualboiler-Maschinen haben zwei separate Kessel für Dampf und Wasser, die voneinander unabhängig temperiert werden können. Solche Maschinen können die Temperatur immer konstant halten und sind jederzeit einsatzbereit.

Was macht eine gute Espressomaschine mit Siebträger aus?

Die Antwort lautet natürlich: der besonders aromatische Geschmack! Und dann ist entscheidend, welche individuellen Gewohnheiten man hat und welche Ziele verfolgt werden. Suchen Sie die beste Espressomaschine mit Siebträger für Ihr Zuhause oder fürs Büro? Genießen Sie Ihren Espresso gern allein, im kleinen Kreis oder zusammen mit Gästen? Betrachten Sie das gute Stück als Statussymbol oder doch eher von der praktischen Seite? Haben Sie einen perfekten Stellplatz für die Maschine oder soll es lieber eine kleinere Ausführung sein, die überall hinpasst? Vielleicht möchten Sie sich erst einmal an die hohe Kunst der Espresso-Zubereitung herantasten und suchen ein Einsteiger-Modell? Und schließlich: Was ist Ihnen das Vergnügen wert, vorzüglichen Espresso nach Belieben zu schlürfen? Denn auch die Kosten machen den Unterschied. Die Suche nach der wirklich besten Espressomaschine mit Siebträger lässt sich also nicht auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner bringen, sondern ist eine sehr individuelle Entscheidung.

Für wen die Espressomaschine mit Siebträger geeignet ist

Bevor Sie auf Einkaufstour gehen, um sich die für Sie beste Espressomaschine mit Siebträger zu sichern, können Sie noch einen kleinen „Eignungs-Check“ machen. Denn Aficionados des heißen Getränks mit der dunklen Seele haben alle gewisse Gemeinsamkeiten. Wenn Sie regelmäßig wohlschmeckenden Kaffee, Espresso oder Latte schätzen ... Wenn das Espressotrinken für Sie nicht nur Lifestyle, sondern auch Lebensphilosophie ist ... Wenn Sie einen entschleunigten Tageslauf lieben und kein Problem damit gaben, dass das Aufheizen der Maschine je nach Modell ein paar Minuten dauern könnte ... Wenn Sie Ihre persönlichen Vorlieben in der Espressotasse wiederfinden möchten ... Wenn Sie Geschmacksintensität und Genuss mit dem Reiz des Selbstgemachtem verbinden ... Wenn Ihnen Individualität beim Espresso einen besonderen Aufwand wert ist ... dann sollten Sie nicht zur herkömmlichen Kaffeemaschine greifen, sondern besser zu einer Espressomaschine.

Was kostet eine Espressomaschine mit Siebträger?

Siebträgermaschine
Welche Siebträgermaschine ist die Beste? Mehr erfahren Sie im Test! (Bild: Photocreo Bednarek - stock.adobe.com)

Die günstigsten Siebträgermaschinen kosten weniger als 100 Euro. Die besten Espressomaschinen mit Siebträger sind zwar nicht automatisch auch die teuersten, doch hat Qualität ihren Preis, der bis zu rund 2.000 Euro betragen kann. Vergleicht man jedoch die aktuellen Espressomaschinen-Testsieger, dann finden sich auch Modelle zu durchaus moderaten Preisen. Leistung und Design sind Preistreiber. Wenn Sie auf Chrom und Volumen verzichten können, bleiben Sie mit einer Espressomaschine für den Hausgebrauch auch preislich in einem vernünftigen Rahmen. Andererseits ist die Anschaffung einer Espressomaschine mit Siebträger in erster Linie kein Akt der Vernunft, sondern ein Ausdruck von Lebensfreude und Stilempfinden, was manchen nicht teuer genug sein kann.

Espressomaschinen-Testsieger: 1. De’Longhi Dedica EC 685.M

Espresso-Fans reduzieren die Frage nach der besten Espressomaschine mit Siebträger gern auf die beiden Marken Sage und De’Longhi. Diese Hersteller sind für hochwertige Qualitätsprodukte bekannt und bedienen auch den Profi-Sektor. Es gibt aber noch andere Marken, die auf keinen Fall Außenseiter sind. Der Espressomaschinen-Testsieger auf den meisten Warentest-Webportalen ist aber tatsächlich eine De’Longhi Dedica EC 685.M mit 1.350 Watt Leistung. Das mit nur 15 cm Breite sehr schmale und kompakte Einkreiser-Gerät mit Vollmetallgehäuse hat einen Multifunktionssiebträger, Dampfpflanze sowie Tassenwärmer und gilt als ideales Produkt für Einsteiger. Auch alle gängigen Kaffeepads können genutzt werden. Für ca. 130 Euro bietet es eine Menge Leistung. Unter anderem heizt sie sich sehr schnell auf: In nur 40 Sekunden laut Herstellerangaben.

Espressomaschinen-Testsieger: 2. Sage SES878 Barista Pro

Mit ab 560 Euro deutlich teuer und nur daher auf dem zweiten Platz rangiert die Sage SES878 Barista Pro (1.650 Watt). Dieser Espressomaschinen-Testsieger rechtfertigt seinen Preis aber mit einem integrierten Mahlwerk, ist sehr gut verarbeitet und genügt mit seinen komfortablen Funktionen auch höchsten Ansprüchen. Der Einkreiser ist mit gebürstetem Edelstahl ummantelt, hat eine superstarke Milchschaumdüse und glänzt mit einer sehr präzisen Espresso-Extraktion. Die Aufwärmzeit ist mit nur drei Sekunden turbomäßig kurz.

Espressomaschinen-Testsieger: 3. Rancilio Silvia

Die Rancilio Silvia Siebträger ist ebenfalls ein Modell, dass preislich noch zur Einsteigerkategorie gezählt werden kann – aber eines, bei dem man wahrscheinlich gerne bleibt. Der klassisch gestaltete Espressomaschinen-Testsieger mit 1.100 Watt Leistung lässt sich leicht bedienen, ist robust und aus beständigem Edelstahl gefertigt. Mit rund 640 Euro ist die Maschine nicht unbedingt günstig, dafür mit einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis zu haben. Besitzer schwören von zartesten Aromanoten, die dieses Gerät hervorzaubere. Ein Überblick über die aktuellen Espressomaschinen-Testsieger kann nie vollständig sein. Deshalb seien hier noch drei weitere beliebte Modelle genannt, die ebenfalls mit Siegerqualitäten zu überzeugen verstehen: WMF Lumero (1.400 Watt, ab 169 Euro), Lelit Mara PL62 (1.400 Watt, ca. 1.014 Euro) und Sage SES500 Bambino Plus (1.600 Watt, 399 Euro).