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E-Bikes in Deutschland auf dem Vormarsch

20.03.2017

Gehen Sie eigentlich mit dem Trend und fahren schon eins der mittlerweile mehr als 3 Mio. in Deutschland zugelassenen E-Bikes? Oder sind sie noch „Oldschool“ auf einem normalen Tret-Fahrrad unterwegs? Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands (ZIV) geht der Anteil von „normalen“ Fahrradfahrern langsam zurück, denn 2016 stieg der Absatz von E-Bikes erneut um 13 Prozent auf 605.000 verkaufte Gefährte. Somit liegt der Marktanteil von E-Bikes mittlerweile bei 15 Prozent.

 

E-Bikes verkaufen sich immer besser und der Marktanteil am Gesamt-Fahrradmarkt wächst seit 2012 kontinuierlich. Laut Branchenexperten wächst der Anteil in den kommenden Jahren auf bis zu 30 Prozent. Doch wer fährt eigentlich so ein E-Bike? Sind das nur ältere Leute, die sich die teuren Räder leisten und denen das Fahren mit normalen Fahrrädern zu anstrengend ist? Laut ZIV entdecken gerade auch jüngere Zielgruppen die E-Bikes für sich. Woran dieser Zuwachs genau liegt und warum auch jüngere Menschen darauf verstärkt zugreifen, ist nicht so einfach zu erklären.

 

Um den E-Bike-Hype besser zu verstehen, hilft vielleicht ein praktisches Beispiel: Ein Fahrradfahrer, durchtrainiert, plant eine Reise durch die Alpen, vielleicht sogar auf den Spuren der Tour de France. Somit steht unweigerlich auch der Anstieg nach Alpe d' Huez auf dem Programm. Die legendäre acht prozentige Steigung mit seinen 21 Kehren ist sein Ziel und weitere Etappenziele. Während er sich also abstrampelt und die Kehren erklimmt, rauscht von hinten ein E-Bike-Fahrer heran. In null Komma nichts ist er vorbei und verschwindet hinter der nächsten Kurve. Natürlich ist er auch deutlich früher am Ziel und vielleicht schon lange auf dem Weg hinunter ins Tal, bevor der Profi-Radfahrer überhaupt oben angekommen ist.

 

Ein E-Bike spart Kraft, erleichtet so das Fahren und ermöglicht beispielsweise längere Touren durchs Gebirge. So werden nicht nur ältere Menschen angesprochen, sondern eben auch Reisebegeisterte, die die Natur erleben wollen. Die unterschiedlichen Interessen an den E-Bikes werden auch an den einzelnen Modellgruppen deutlich, die der ZIV erstmalig in seiner Absatzbilanz integriert hat. So kommt die Kategorie der E-City/Urban-Bikes auf 45 Prozent der abgesetzten Räder in 2016, E-Trekking-Bikes auf 35,5 Prozent, E-Mountainbikes auf 15 Prozent und E-Lastenräder auf 2,5 Prozent. Dagegen sank der Anteil der schnellen S-Pedelecs auf einen Tiefstwert. Deren Anteil liegt nur noch bei 1 Prozent des E-Bike-Gesamtmarkts. Die meisten in Deutschland verkauften Elektrofahrräder fahren maximal 25 km/h.

 

Wer sich für ein E-Bike entscheidet oder bereits entschieden hat, der sollte auch über eine Versicherung nachdenken. Da vor allem die Akkus als anfällig gelten, kann man sich über WERTGARANTIE bereits ab 5 Euro monatlich seinen Akku versichern. Der kombinierte Reparaturschutz inkl. Akkuschutz ist ab 8 Euro zu haben. Ein Komplettschutz inklusive Diebstahlschutz und einem Pick-Up-Service gibt es für die teuren Räder bereits ab 12 Euro (Je nach Kaufpreis).

 

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