Frau hält Smartphone in der Hand und schaut zur Seite
Nur Gerüchte? Das soll das neue iOS 14 können (Bild: armada1985 - stock.adobe.com)

Technik News

Nur Gerüchte? Das soll das neue iOS 14 können

Nachdem iOS 13 zwar neue Funktionen wie den Dark Mode brachte, wurde die aktuelle Softwareversion für iPhone und iPad vor allem kritisiert. Sie war fehlerhaft und ständig waren Updates notwendig, die das Betriebssystem verbessern sollten. Das nervt Apple-Fans und viele sehnen sich nach iOS 14. Doch wie lange müssen Sie sich noch gedulden und welche Features wird iOS 14 bieten und wird der Hersteller auf einige geplante Neuerungen verzichten, damit die neue Version stabiler läuft? Wir haben alle bislang bekannten Informationen und Gerüchte zusammengetragen.

Wann kommt iOS 14?

Die wichtigste Frage wollen wir zuerst klären: Wann wird iOS 14 verfügbar sein? Eine offizielle Aussage dazu gibt es bislang nicht. Doch wenn wir auf die Daten der bisherigen Versionen schauen, erkennen wir, dass diese immer im September veröffentlicht wurden. Die Vermutung liegt also nahe, dass dies bei iOS 14 nicht anders sein wird, zumal für den Herbst auch das neue iPhone 12 angekündigt ist.

Allerdings wird Apple die neue Software sicher schon früher vorstellen, wahrscheinlich auf der Apple Worldwide Developers Conference, die wohl Anfang Juni stattfinden wird. Danach haben die Entwickler mit der Beta-Version die Möglichkeit, ihre Apps auf das neue iOS 14 vorzubereiten. Aber auch Apple-User haben in der Regel schon einige Wochen vor der endgültigen Veröffentlichung die Möglichkeit zum Testen. Das hilft letztendlich auch Apple, um eventuelle Bugs noch beseitigen zu können.Gerüchten zufolge wird iOS 14 mit allen Geräten kompatibel sein, auf denen iOS 13 funktioniert. Demnach würden auch noch ältere Modelle wie iPhone SE und iPhone 6s unterstützt werden. Sicher sein können Sie sich aber nicht, denn normalerweise stellt Apple den Support für ein Gerät nach fünf Jahren ein – das wäre beim iPhone 6S der Fall, das seit 2015 auf dem Markt ist.

Zuverlässiger als iOS 13?

iOS 13 hatte es von Anfang an schwer. Allein in den ersten zwei Monaten wurden acht Updates veröffentlicht, um diverse Probleme zu beheben wie Grafikfehler, abstürzende Apps oder fehlende Funktionen. Natürlich ist Apple bewusst, wie schlecht iOS 13 aufgrund der Bugs angenommen wurde, und wird Gleiches für iOS 14 nicht wollen. So hat man angeblich das Testverfahren umgestellt – neue Features sind zunächst deaktiviert und müssen erst manuell eingeschaltet werden. So sollen Probleme besser erkannt und schneller beseitigt werden können. Google und Microsoft arbeiten schon seit Jahren so bei der Entwicklung neuer Software.

Erinnern wir uns an iOS 12. Diese Softwareversion hatte nur wenige neue Funktionen gegenüber iOS 11, lief aber stabil und war leistungsstark. Es wäre wünschenswert, wenn iOS 14 zwar einige Neuigkeiten bereithält, in erster Linie jedoch ohne Bugs auskommt.

Neue Funktionen bislang nicht bekannt

ein iPhone Bildschirm zeigt einen Ordner an
(Bild: prima91 - stock.adobe.com)

Tatsächlich gibt es noch keinerlei bestätigte Funktionsneuerungen für iOS 14. Vermutlich werden Apps wie Safari oder Karten überarbeitet, aber das ist Standard. Wünschenswert wäre beispielsweise, dass Anrufbenachrichtigungen nicht mehr den gesamten Bildschirm ausfüllen, sondern beispielsweise nur in einer Art Banner wie bei Android dargestellt werden. Smartphones werden heutzutage auch zum Spielen oder Video schauen genutzt und eine Anrufbenachrichtigung im Vollbildmodus stört einfach.

Auch die anfänglich in iOS integrierte Benachrichtigungsgruppierung fehlt uns. Wer viele Benachrichtigungen von mehreren Apps auf sein iPhone bekommt, für den wird es schnell unübersichtlich, denn sie werden nun einfach untereinander aufgelistet anstatt nach App gruppiert. Man kann diese Benachrichtigungsgruppierung in iOS 13 zwar manuell konfigurieren, muss dafür aber in die Einstellungen jeder einzelnen App gehen und die Funktion dort aktivieren. Warum funktioniert das nicht automatisch?

Ein anderes Feature wurde mit iOS 13 jedoch gelöscht – die Registerkarte „Updates“ im App Store des iPhones. Nun können Sie nicht mehr auf einen Blick sehen, welche Apps ein Update benötigen und es direkt installieren. Zwar kommt man nun über das Profilsymbol im App Store zu den Updates, aber nicht jeder weiß von diesem Zugriff und vorher war es einfach intuitiver.

Noch mehr Gerüchte

Weg von der Träumerei, hin zu den Gerüchten, die es über iOS 14 gibt. Eines davon besagt, dass Apple weiter an einer höheren Akku-Lebensdauer arbeitet. Schon mit iOS 13 gab es hier Verbesserungen. Seitdem lernt das iPhone mit, wenn es geladen wird und stoppt den Ladevorgang bei 80 Prozent. Wenn Sie das Handy dann vom Strom trennt, füllt sich der Akku komplett. Vielleicht wird es mit iOS 14 möglich sein, selbst zu bestimmen, wann eine volle Ladung notwendig ist und wann 80 Prozent ausreichen.

Wahrscheinlicher scheint uns hingegen, dass iOS 14 den neuen Mobilfunkstandard 5G unterstützt, denn es wird erwartet, dass dies für das iPhone 12 zutrifft. Da beides wohl zur selben Zeit erscheint, ist 5G für iOS 14 naheliegend. Ein weiteres Gerücht betrifft Augmented Reality. Es wäre denkbar, dass Apple an einer eigenen AR-Brille tüftelt und iOS 14 über entsprechende Funktionen verfügt. Auch ein eigener AR-Bereich im Apple Store ist möglich.

Zu guter Letzt: Ein kürzlich angemeldetes Patent lässt vermuten, dass auch Apple an einem Falthandy arbeitet, nachdem Motorola und Samsung bereits entsprechende Modelle auf dem Markt haben. Allerdings gibt es bei iOS bislang keinen Split Screen Modus. Ohne diesen wäre ein faltbares Handy jedoch kaum realisierbar. Sollte iOS 14 also einen Split Screen Modus haben, steht wohl auch bald Apples erstes Klapphandy in den Startlöchern.

Wichtiger Hinweis: Ist Ihr versichertes Gerät defekt? Dann empfehlen wir Ihnen, für die Reparatur eine Fachwerkstatt aufzusuchen. Im Fall einer Selbst-Reparatur könnte Ihr Versicherungsschutz entfallen. So können Sie als Kunde von WERTGARANTIE Ihren Schaden melden.