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Pixel

Pixel
PPI = Pixel per inch

Der Begriff Pixel steht für „Bildpunkt“ und ist die Bezeichnung für einen einzelnen Farbwert einer Rastergrafik, einen Punkt in einem Bild oder selten ein Bildelement. Entstanden ist der Begriff als Mischung aus dem englischen Wort „pix“ (umgangssprachlich für Bild) und dem Wort „element“, welche zu dem Kunstwort zusammengesetzt wurden. Heute wird der Begriff oft verwendet und Pixel kommen beispielsweise im Zusammenhang mit Bildschirmen oder Kameras zum Einsatz.

Wofür werden Pixel eingesetzt?

Ein Pixel allein sagt nichts über die Qualität von einem Bildschirm aus. Hier werden oftmals andere Kennzahlen verwendet. Die häufigste ist PPI (pixels per inch), welche angibt, wie viele Pixel sich auf einem Zoll befinden. Die Pixeldichte hat Einfluss auf die Bildqualität, denn je mehr Punkte individuell ansprechbar sind, umso genauer ist das Bild, welches am Ende angezeigt und gespeichert werden kann. Der Hintergrund ist, dass jeder Pixel einen Farbwert wiedergibt, was dann zu einem Gesamtbild wird. Einzelne Bildpunkte sollten auf dem Bildschirm nicht auffallen, da das Gesamtbild am Ende entscheidend ist. Pixelfehler kommen hin und wieder vor und sind äußerst nervig für den Zuschauer. Wenn beispielsweise ein Punkt nicht ansprechbar ist oder permanent leuchtet, fällt dies auf. Das gilt besonders bei ausgeschaltetem Bildschirm. Neben anderen Kennzahlen wird die Anzahl der Bildpunkte nach wie vor oft als Merkmal für die Qualität von Kameras und Monitoren verwendet.

Mögliche Schwierigkeiten und Einschränkungen

In der Realität sind die Möglichkeiten, ein Bild darzustellen, begrenzt. Die Abtastrate und die speicherbaren Informationen sind beschränkt, da ein Pixel nicht unbegrenzt Informationen speichern und wiedergeben kann. Tatsächlich stellt die Darstellung in Bildpunkten daher nur einen Näherungswert dar. Auch wenn ein Bild verändert werden soll, etwa bei einer Vergrößerung, gerät die Technik schnell an ihre Grenzen. Denn wenn keine Anpassung vorgenommen wird, kann das Bild körnig werden. Hier wird auch gerne der Begriff „verpixelt“ verwendet, was genau dieses Phänomen beschreibt. Durch die Vergrößerungen werden die einzelnen Punkte deutlich sichtbar und es gibt kein stimmiges Gesamtbild mehr. Trotzdem bieten Bildpunkte nach wie vor eine gute Möglichkeit, um Bilder darzustellen und aufzunehmen, insbesondere weil die Technik sich stetig verbessert und so auch die Abstimmung der Pixel weiter verbessert wurde.