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Fernseher

Mann sitzt vor Fernseher
(Bild: terovesalainen - stock.adobe.com)

In nahezu jedem Haushalt findet sich ein Fernsehgerät und dieses hat das Radio als Medium längst an Beliebtheit und Verbreitung übertroffen. Dabei war das Grundprinzip, dass Bilder aufgenommen und dann wiedergegeben werden, von Beginn an vorhanden. Die einzelnen Bilder ergeben durch eine schnelle Abfolge ein bewegtes Bild, welches auf verschiedenen Bildschirmen wiedergegeben wird. Begonnen hat alles mit schwarz-weißen Bildern, die zu Beginn auch stumm waren. Erst später kamen Ton und Farbe hinzu. Auch die Qualität der Aufnahmen und der Wiedergabe haben sich deutlich erhöht. Ein heutiger Fernseher ist qualitativ viel hochwertiger, als es die früheren noch vor zehn Jahren waren. Neben der Qualität der Wiedergabegeräte hat sich auch die Programmauswahl deutlich gesteigert, die in Deutschland am 22. März 1935 begann.

Wann wurde der Fernseher erfunden?

Der Fernseher wurde über viele Jahrzehnte entwickelt, bis es dann die ersten Geräte in Haushalte schafften. Erste theoretische Grundlagen zum Fernsehen wurde bereits 1880 geschaffen. Drei Jahre später entwickelte Paul Nipkow das „elektrische Teleskop“, welches Bilder zerlegen und wieder zusammensetzen konnte. Dieses gilt als Urtyp des Fernsehers. 1930 war die Technik dann deutlich ausgereifter und Manfred von Ardennen gelang es, einen Fernseher zu entwickeln. Dies gilt als Geburtsstunde des Fernsehers. Dieser hatte das Ziel, ein „Radio mit Bild“ zu werden und wurde lange als Weiterentwicklung des Radios gesehen.

Von der Röhre zum Flachbildfernseher

Heutzutage stehen Nutzer vor einer großen Auswahl, wenn sie einen Fernseher kaufen wollen. Der Röhrenfernseher wurde mittlerweile fast vollständig vom Flachbildfernseher abgelöst, auch wenn er einige Vorzüge bietet. So hat er eine lange Lebensdauer, sehr gute Schwarzwerte und verfügt über schnelle Reaktionszeiten. Trotzdem überwiegen die Nachteile des Röhrenfernsehers, der sehr groß und schwer ist und zudem oftmals ein flimmerndes Bild erzeugt. Der Flachbildfernseher ist der deutlich modernere Fernseher. Er ist, wie der Name schon vermuten lässt, flach und dadurch deutlich leichter als ein Röhrenfernseher mit ähnlicher Bildschirmdiagonale. 1999 kamen die ersten Fernseher dieses Typs auf den Markt und schon 2007 löste er den Röhrenfernseher als Spitzenreiter bei den Verkaufszahlen ab. Heute ist ein Fernseher in der Regel flach, auch wenn hier unterschiedliche Techniken verwendet werden, was eine weitere Aufteilung der Geräte ermöglicht.