Immer mehr Deutsche sind auf Elektrofahrrädern unterwegs

Person prüft Reichweite des E-Bike-Akkus
(Bild: WERTGARANTIE | SVEN BRAUERS)

Welche Vorteile bieten E-Bikes und Pedelecs gegenüber herkömmlichen Fahrrädern?

E-Bikes werden immer beliebter: Laut Fahrradclub ADFC sind rund 3,5 Millionen Deutsche auf Elektrofahrrädern unterwegs. 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr etwa 700.000 E-Bikes hinzugekommen, was einem Anstieg von rund 25 Prozent entspricht. Nach Angaben des Zweirad-Industrie-Verbands ZIV werden Elektrofahrräder mittelfristig zwischen 10 und 15 Prozent des Gesamtmarkts ausmachen. „Die Popularität von E-Bikes schlägt sich auch bei uns nieder. In den vergangenen beiden Jahren ist der Bestand an versicherten E-Bikes und Pedelecs überproportional in 2016 gestiegen. In Zukunft wird es voraussichtlich noch mehr werden", erklärt Georg Düsener, Bereichsleiter Vertrieb Fahrrad bei Wertgarantie. Das ist wenig verwunderlich angesichts der zahlreichen Vorteile, die E-Bikes und Pedelecs mit sich bringen.

In erster Linie profitieren E-Bike-Fahrer von der geringeren Anstrengung, die sie durch die Unterstützung der Pedalkraft erfahren. So lassen sich beispielsweise Steigungen oder Gegenwind bequem überwinden. Lange Pausen oder Schieben gehören damit der Vergangenheit an und entspannten Radtouren steht nichts mehr im Weg.

Insbesondere für diejenigen, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder dies überlegen, sind E-Bikes eine attraktive Alternative. „Zum einen kommt man mit dem E-Bike durch die Motorunterstützung natürlich viel schneller ans Ziel als mit einem normalen Fahrrad. Zum anderen gerät man auf einem E-Bike nicht so sehr ins Schwitzen, sodass man sich auf der Arbeit nicht erst noch frisch machen muss", erklärt Georg Düsener.

Etwa 60 Prozent der Autofahrten sind laut Internetplattform Utopia kürzer als 7,5 km – eine Strecke, die vielen mit dem Fahrrad zu weit ist. Wer sich statt ins Auto häufiger aufs Elektrofahrrad setzt, schont damit die Umwelt. E-Bikes sind also eine ökologisch sinnvolle Alternative zum Auto. Nichtsdestotrotz benötigen Fahrräder überhaupt keinen Strom, weshalb sie immer noch die umweltfreundlichste Variante sind.

E-Bikes sind darüber hinaus bewegungsfördernd. Das mag im ersten Moment widersinnig klingen, aber: Studien belegen, dass Elektrorad-Besitzer in der Regel drei Mal häufiger mit dem Rad fahren als Besitzer herkömmlicher Räder. Trotz der Motorunterstützung sind E-Bike-Fahrer folglich häufiger in Bewegung als normale Radfahrer.

Ein Nachteil von Elektrofahrrädern sind die im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern hohen Anschaffungskosten. Je nach Modell können E-Bikes bis zu hohen fünfstelligen Beträgen kosten. Nach Angaben von Elektrobike Online liegt der Preis für ein hochwertiges E-Bike durchschnittlich zwischen 1.700 und 3.500 Euro. Zudem wiegen E-Bikes und Pedelecs aufgrund des Akkus und des stabil konstruierten Rahmens mehr als normale Fahrräder. Die meisten E-Bikes bringen etwas mehr als 20 Kilogramm auf die Waage. Insbesondere wenn der Akku leer gefahren ist, macht sich dies bemerkbar, denn dann lassen sich Elektrofahrräder schwerer treten.

E-Bike oder Pedelec – Wo liegt der Unterschied?

Pedelec steht für „Pedal Electric Cycle" und ist der in Deutschland meistverbreitete Typ von Elektrofahrrädern. Pedelec-Fahrer bekommen nur Unterstützung durch den Elektromotor, wenn sie in die Pedale treten. Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h schaltet sich der Motor ab.

S-Pedelecs funktionieren genauso wie Pedelecs, allerdings unterstützt der Motor bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h.

E-Bikes hingegen können komplett ohne Pedalkraft fahren. Per Knopfdruck lässt sich der Elektroantrieb zuschalten. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 km/h.

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Marc Höppner
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