Lexikon

Technik

Drahtlosübertragung

Drahtlosübertragung (auch kabellose Übertragung) ist ein Verfahren, das Luft oder ein Vakuum zur Übertragung von Daten nutzt. Dazu wird kein Kabel als Leiter benötigt, was zur Effektivität der Datenübertragung beiträgt und diese deutlich vereinfacht. Anstatt über ein Kabel erfolgt die Übertragung durch elektromagnetische Wellen in verschiedenen Frequenzbereichen. Einige der häufigsten Einsatzbereiche von Drahtlosübertragung sind Bluetooth, WLAN und optischer Richtfunk.

Funktionsweise und Arten der drahtlosen Datenübertragung

Grundsätzlich werden folgende Drahtlosübertragungssysteme unterschieden:

  • WLAN (Wireless Local Area Network): Baut ein Drahtlosnetzwerk mittels eines Routers auf. Der Router erhält ein Internet-Signal (z. B. über einen Telefon- oder Internet-Anschluss) und leitet die empfangenen Daten an alle verbundenen Geräte (Computer, Smartphones, Tablets) weiter.
  • Bluetooth: Dient zur Datenübertragung in der unmittelbaren Umgebung. Die Daten werden dabei durch Drahtlosübertragung zwischen Endgeräten mit speziellen Mikrochips ausgetauscht.
  • UWB (Ultra Wideband): Ermöglicht die Verbindung von Peripheriegeräten, welche hohe Datenmengen austauschen, durch die Übertragung einer kurzen, definierten Impulsfolge.
  • NFC (Near Field Communication): Wird zur Drahtlosverbindung von Geräten mit kurzer Reichweite benutzt. Diese Art der Datenübertragung basiert auf der elektromagnetischen Induktion von Spulen, die wenige Zentimeter voneinander entfernt sind.