Technik Lexikon

Autostart

Mit der Zeit werden auf jedem Smartphone viele Applikationen installiert. Dabei werden diese je nach Anwendung bereits beim Start des Handys geöffnet. Bei diesem Vorgang handelt es sich um den Autostart. Das erspart Zeit und kann für eine effizientere Nutzung des Smartphones sorgen. Nachteilig kann sich das jedoch auf die Leistung des Akkus auswirken.

Wie funktioniert ein Autostart?

Wenn eine neue App installiert wird, entscheidet das System automatisch über die Verarbeitung. Dazu zählt eine automatische Installation in ein vom Betriebssystem gewähltes Verzeichnis. Darüber hinaus werden die Zugriffsrechte zugeteilt, denen im Vorfeld zugestimmt werden muss. Als letztes entscheidet das Smartphone über eine Listung im Autostart. Dafür werden die Apps bei einem Systemstart automatisch gestartet. Das hat zur Folge, dass E-Mail Anwendungen, Messenger oder andere wichtige Hintergrundfunktionen sofort in Betrieb genommen werden. Dadurch müssen diese dann nicht mehr manuell geöffnet werden. Das spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht ein effizienteres Bearbeiten zum Beispiel ungelesener Benachrichtigungen. Die Autostart-Liste kann über die Systemeinstellungen konfiguriert werden. Das funktioniert auf jedem gängigen Smartphone Betriebssystem identisch. Windows 10 Mobile ergänzt den Autostart über das Kachelsystem, indem es alle dafür geeigneten Apps Benachrichtigungen auf dem Home Screen anzeigen lässt. Das lässt sich benutzerdefiniert mit wenigen Handgriffen bearbeiten.

Wie wirkt sich der Autostart auf das System aus?

Je mehr Apps installiert werden, desto größer wird der Autostart. Das hat zwar seine Vorteile, kann sich jedoch auch nachteilig auf die Leistung des Smartphones auswirken. Zum einen wird das Hochfahren des Systems verzögert. Das liegt vor allem daran, dass jede einzelne App im Autostart geöffnet werden muss. Hat das Smartphone einen geringen RAM Speicher, können die Apps nur nacheinander geöffnet werden. Das System hängt sich ansonsten beim Hochfahren auf. Entsprechend sollte der Speicher regelmäßig verwaltet werden, damit sich nicht zu viele Apps einnisten. Ein weiterer Nachteil wirkt sich in Form des Akkus aus. Je mehr Anwendungen aktiv genutzt werden, desto stärker wird der Akku beansprucht. Der Start der verschiedenen Apps verbraucht ähnlich wie beim Anschalten eines Automotors einen erhöhten Energiesatz. Dadurch wird die Batterie schneller aufgebraucht. Das Smartphone wird durch viele parallel laufende Apps auch stärker belastet. Das kann eine Verlangsamung zur Folge haben.

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