Zwei Radfahrer auf der Straße
Bike für Einsteiger - mit dem Fahrrad in Höchstform (Bild: kunchainub - stock.adobe.com)

Ratgeber Rad & E-Bike Sie suchen ein Bike für Einsteiger? Wir helfen weiter

Fahrräder gibt es immer und überall. Egal zu welcher Jahreszeit selbst im Winter finden Sie Radelnde, die durch die Schnee bedeckten Straßen preschen. Manche Nationen sind fürs Radfahren bekannt, wie z.B. die Holländer. Doch auch hierzulande ist die Begeisterung fürs Biken äußerst hoch. Das steckt an. Wenn Sie auch überlegen zum Rad zu greifen, um sich wieder körperlich zu betätigen: Glückwunsch! Ein Bike ist das optimale Instrument, um sportlich auf Hochtouren zu kommen. Zudem macht es mehr Spaß als ins Fitnessstudio zu gehen und dort in geschlossenen Räumen zu trainieren. Aber welches Fahrrad eignet sich für Anfängerinnen und Anfänger? Was für Bikes sind speziell für den Einstieg zu empfehlen, welche nicht? Wir helfen weiter und stellen Ihnen dabei die drei Hauptarten des Radsports vor.

Für Einsteiger: Mit dem Rad wieder fit werden

Die Vorteile des Sportelns auf dem Rad liegen auf der Hand: Sie kommen raus an die frische Luft, Sie trainieren Ihren ganzen Körper und das Wichtigste: Es macht großen Spaß. Doch zu Beginn stehen Sie vor der Frage: Wie fange ich am besten an? Welches Rad eignet sich besonders? Wie trainiere ich richtig? All das gilt es zu klären. Zwar ist das Radeln an sich relativ einfach und einmal erlernt, vergisst man es nicht. Zudem sieht man überall in den Straßen Bikerinnen und Biker. Möchten Sie Radfahren jedoch als SPORT betreiben und nicht nur von A nach B zu kommen, dann bedarf es einer professionellen Herangehensweise.

Radsport steht und fällt mit der Wahl der entsprechenden Hauptart. Wenn Sie diese bestimmt haben, erlernen Sie die folgenden Schritte Stück für Stück. Zu den Hauptarten: Es gibt drei verschiedene, wir stellen Ihnen alle vor.

Was sind die drei Hauptarten des Radsports?

Wenn es um Radsport geht, also professionelles Radfahren, so kann zwischen drei Hauptarten unterschieden werden: Mountainbiken, Rennradfahren und Tourenradfahren. Je nach individueller Vorerfahrung und persönlicher Präferenz, empfiehlt sich mal die eine, mal die andere für Sie. Wir stellen Ihnen alle drei, aufsteigend nach Schwierigkeitsgrad vor.

Tourenfahren für Einsteiger

Das Tourenfahren kann als die am einfachsten auszuübende Hauptart bezeichnet werden. Das Tourenfahren die ideale Möglichkeit, um sich sportlich heranzutasten. Fürs Tourenfahren bedarf es eines entsprechenden Tourenrads, seit ein paar Jahren ist der Begriff Citybike immer geläufiger. Citybikes sind auf universelle Verwendbarkeit ausgelegt. Sie sind so konzipiert, dass Sie damit im Alltag möglichst gut zurechtkommen. Es geht nicht zwangsläufig darum, ausgedehnte Touren zu fahren (das können Sie natürlich tun), auch wenn der Name Tourenrad dies zunächst vermuten lässt.

Typisch für Tourenräder ist die aufrechte Sitzposition. Sie fahren auf dem Citybike also nicht gebeugt, wie z.B. auf dem Rennrad. Der Sattel des Tourenbikes ist gepolstert und gefedert. Damit haben Sie einen angenehmen und weichen Sitz. Der Kettenkasten von Cityrädern ist manchmal geschlossen. In vielen Fällen kann er jedoch auch offen sein. Typisch für Tourenräder ist der Schmutzfänger am Hinterrad, oft auch Mantelschoner oder Rockschutz genannt. Sie sehen: Am Citybike ist vieles praktisch ausgelegt, sodass Sie für (fast) alle Fälle gewappnet sind.

Der Lenker eines Tourenrads ist für gewöhnlich geschwungen und breit. Auf diese Weise bekommen Sie einen sicheren Halt und können trotzdem bequem fahren. Unterm Strich haben Sie mit dem Citybike einen super Alleskönner, der Sie zuverlässig voranbringt. Durch seine Ausstattung unterstützt Sie das Bike in praktisch jeder Lebenslage. Sie können damit durch die Stadt fahren, über Schotterpisten oder durch die Natur. Der ideale Einstieg in den Radsport also.

Rennradfahren für Einsteiger

Eine Familie fährt Fahrrad
Bike für Einsteiger - welche zu empfehlen sind (Bild: Monkey Business - stock.adobe.com)

Besitzen Sie bereits Übung und möchten gerne professionell Radsport betreiben, dann ist ein Rennrad ein guter nächster Schritt. Wer ein Rennrad fährt, dem geht es vor allem um eines: Schnelligkeit. Mit dem Rennrad sind Sie auf dem Asphalt rasant unterwegs. Obwohl Rennrad genannt, gibt es auch hier verschiedene Untergattungen. Rennrad ist also nicht gleich Rennrad.

Die Bikes, an welche zumeist bei Rennrad gedacht wird, sind die Bikes aus der Tour de France. Hierbei handelt es sich um ultraleichte Rennräder, die auf maximale Geschwindigkeit ausgelegt sind. Daneben existieren auch klassische Rennräder. Diese wiegen etwas mehr, sind aber trotzdem verhältnismäßig leicht und eignen sich super fürs schnelle Fahren. Noch solider geht es mit dem Fitnessbike zu. Das Fitnessbike ist eine Mischung aus Rennrad und Mountainbike und ist sowohl für befestigte als auch unbefestigte Straßen konzipiert. Wenn Sie es rasant und trotzdem robust mögen, empfiehlt sich ein Cyclo Cross Fahrrad. Das Bike hat stark profilierte Reifen, die aber gleichzeitig schmal sind (33mm oder 35mm). Noch eine Spur robuster fahren Sie mit einem Gravelbike. Dieses besitzt breite Reifen (42mm und aufwärts) und weniger Profil. Die beiden letztgenannten sind vor allem für den Einsatz auf gröberem Untergrund geeignet. Durch ihr Mehrgewicht sind sie jedoch langsamer als Fitnessbike & Co.

Es existieren also viele verschiedene Rennrad Gattungen, je nach Einsatzzweck. Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, welches für Sie infrage kommt, lassen Sie sich im Fahrradgeschäft Ihres Vertrauens beraten.

Mountainbiken für Einsteiger

Zieht es Sie nicht so sehr auf die Straße, sondern in die Natur, über Stock und Stein, dann sollten Sie wahrscheinlich zum Mountainbike greifen das Bike fürs Grobe. Möchten Sie Radsport betreiben, haben bereits Erfahrung in der sportlichen Nutzung von Bikes und stehen nicht so sehr auf Radrennen auf der Straße, dann ist das Mountainbike DIE Wahl. Bei Mountainbikes, oder kurz MTBs, handelt es sich um deutlich massivere Räder als Touren- oder Rennräder. Sie sind schwerer und eignen sich daher besonders für unbefestigte Straßen. MTBs sind hervorragend geeignet, um auf anspruchsvollen Offroad Strecken zu fahren.

Sollte Ihnen das nicht genügen und Sie rasen gerne Abfahrten hinunter und preschen steil bergab durchs Gelände, dann empfiehlt sich ein sogenanntes Downhill Bike. Diese Räder sind speziell fürs Bergabfahren konzipiert. Fahren Sie lieber querfeldein und kreuz und quer durch die Natur, dann greifen Sie doch zum Hardtrail.

Das Hardtrail kann als eine abgespeckte Version des klassischen Mountainbikes verstanden werden (auch Fully Trail genannt). Das Hardtrail zeichnet sich dadurch aus, dass es keine hintere Federung besitzt, sondern nur am Vorderrad – und zwar an der Federgabel, auch Teleskopgabel genannt. Der große Vorteil eines Hardtrails ist, dass es weniger kostet als ein vollgefedertes MTB. Die Herstellung ist somit weniger aufwendig. Das Rad ist folglich nicht so wartungsintensiv im Gegensatz zum Fully Trail Mountainbike, denn es verfügt über weniger bewegliche Teile, die regelmäßig überprüft werden müssen. Der Rahmen eines Hardtrails hat zudem eine höhere Steifigkeit. Klingt erstmal komisch, ist aber tatsächlich ein Vorteil in unwegsamem Gelände. Auf diese Weise findet nämlich eine bessere Kraftübertragung statt. Nichtsdestotrotz bedarf es einiger Übung, um mit einem Hardtrail zurechtzukommen: Kleinere Fahrfehler können nicht durch eine Hinterradfederung ausgeglichen werden.

Unser Tipp: Egal ob Citybike, Mountainbike, Gravelbike oder Rennrad. Verwalten Sie in unserer kostenlosen BikeManager App Ihr Bike. Denn so haben Sie im Falle eines Schadens alle Fahrraddaten sowie Dokumente an einem Ort gespeichert. Entdecken Sie jetzt die

BikeManager App von WERTGARANTIE!