Kassettenrekorder von der Seite
Alles zum Thema Kassettenrekorder-Kauf (Bild: Maranso - stock.adobe.com)

Ratgeber Unterhaltung & Freizeit Kassettenrekorder Kauf: Alle Tipps zum Retro-Medium

Die Vinyl-Schallplatte hat’s vorgemacht. Jetzt kommt das Revival der Musikkassette. Mit einem Kassettenrekorder-Kauf können Sie alte Klangerlebnisse wieder aufleben lassen. Oder ihre angestaubten Bestände an Musikkassetten digitalisieren sowie aufregende Neuerscheinungen auf MC anhören, wie sie derzeit viele Bands unter die Fans bringen. Neben Wissenswertem und technischen Hintergründen finden Sie hier auch Kassettenrekorder-Tipps, wie Sie mit einem Converter-Gerät sich und anderen eine Freude machen können.

Kassettenrekorder Kauf: Es lebe die Nostalgie!

Das waren noch Zeiten! Im Radio liefen die 80er-Jahre-Charts. Und während die Ohren glühten, lag immer mindestens ein Finger auf der Aufnahmetaste des Kassettenrekorders – bereit, den angekündigten Hit aus der Live-Sendung heraus in die eigene Sammlung zu überführen. Unzählige Partys wurden damals mit selbst zusammengestellten Lieblingssongs-Kassetten bestritten. Sie dudelten in gefühlt jedem Jugendzimmer in West und Ost sowie in Millionen Walkmans. Die Zeit verging. Irgendwann waren die geliebten Musikkassetten nur noch Müll von gestern. Eigentlich schade! Haben auch Sie noch Ihre alten Kassetten in einem Schuhkarton auf dem Dachboden gelagert oder solche Schätze bei Ihren Eltern oder Freunden aufgestöbert? Wenn Sie kein Abspielgerät der Marke Uralt mehr zur Verfügung haben, lohnt sich ein Kassettenrekorder-Kauf.

Kassettenrekorder mit erstaunlich langlebigen Kassetten

Bei einer liebevoll aufbewahrten Musikkassettensammlung kommt es darauf an, ob die guten Stücke bei möglichst trockener Raumluft, moderaten Temperaturen und ohne große Lichteinwirkung aufgehoben wurden. Alles andere ist nämlich Gift für ein Magnetband. In ihm sind Weichmacher enthalten, die sich über die Jahre verflüchtigen oder auch verkleben können. Es ist gut, eine alte Kassette gelegentlich abzuspielen und mögliche Risse mit einem geeigneten Klebefilm zu reparieren. Wie bei einer alten Schellack-Platte auf dem Grammophon hat auch eine in Würde gealterte Musikkassette klanglich Defizite, die vom Abspielvorgang herrühren. Diese haben allerdings einen besonderen Charme, wenn man sie inmitten unserer technisch perfektionierten Digitalwelt zu Gehör bringt. Wird eine Kassette pfleglich behandelt, kann sie durchaus drei oder vier Jahrzehnte durchhalten. Weil heute ein Kassettenrekorder-Kauf keine übermäßige Investition ist, wäre es doch verschenkt, die alten Bänder ungehört zu lassen. Und sei es zum Vergnügen der Kinder.

Retro ist angesagt: Kassettenrekorder wieder beliebt

Ob man angesichts der aktuell steigenden Verkaufszahlen von Musikkassetten von einem Comeback sprechen kann, wird sich noch herausstellen. Neben den Nostalgikern der Generation 50 plus hat sich jedoch auch eine wachsende junge Szene etabliert, die vom allgegenwärtigen MP3-Format angeödet ist und in der Musikkassette neue Audio-Freiräume entdeckt hat. Zahlreiche Newcomer-Bands, die mit der Vinylplatte liebäugelten, entscheiden sich für kostengünstigere Demos auf MC. Selbst Stars wie Justin Bieber oder Urgesteine wie Metallica nutzen verstärkt dieses Retro-Medium. Unser Kassettenrekorder-Tipp: Halten Sie die Augen auf, was an Neueinspielungen derzeit auf Kassette erscheint. Es könnte sich lohnen!

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Kassettenrekorder Kauf: Aufstieg und Niedergang der MC

Kassette
Zeit für ein Comeback: Ihre Kassetten können es noch immer! (Bild: Kramografie - stock.adobe.com)

Die Geburtsstunde des massentauglichen Kassettenrekorders war 1963. Damals stellte der Philips-Konzern auf der Großen Deutschen Funk-Ausstellung eine Kompaktkassette mit Aufnahmegerät vor. Kostenpunkt: 200 DM, was damals eine stattliche Summe war. Die weitere Entwicklung dieses Mediums verlief rasant. Im Verlauf der 1970er und vor allem der 80er Jahre gehörten Kassettenspielgeräte zur Grundausstattung eines Haushalts und der Walkman erfreute sich unter Jugendlichen so großer Beliebtheit, dass er als Statussymbol herhalten musste. Zum Vergleich: 1991, als die CD gerade ihren Siegeslauf antrat, wurden in Deutschland 78 Millionen Musikkassetten verkauft. Auch heute noch kann sich, wer will, Kassetten päckchenweise im Internet bestellen. Und auch für den Kassettenrekorder Kauf halten Online-Händler ein überraschend großes Angebot parat.

Was bietet der Markt von Kassettenrekordern?

Wenn Sie ein überdimensioniertes Kassettendeck oder einen der legendären „Ghettoblaster“ suchen, müssen Sie sich auf dem Gebrauchtmarkt umschauen. Letztere Geräte gibt es auch heute und mit dem typischen 80er-Jahre-Sound, aber voll digital. Die handelsüblichen Kassettenrekorder sehen dagegen recht unscheinbar aus und erinnern an die Frühzeit dieser Geräte. Einige – etwa der Oakcastle BCX 10 oder das in etwa gleichwertige Modell von Ecosa – lassen ihre Abstammung von den alten Ghettoblaster-Stilikonen zumindest ahnen. Sie kosten ab rund 50 Euro und haben auch noch ein CD-Laufwerk. Beim Kassettenrekorder Kauf werden Sie modellübergreifend zwischen 40 und 80 Euro gut bedient. Billigware aus Asien kostet manchmal nur rund 15 Euro.

Tipps für Kassettenrekorder: Converter fürs Digitalisieren

Ist Ihre Kassettensammlung schon deutlich in die Jahre gekommen? Dann wäre es an der Zeit, die Klangschätze Ihrer Jugend zu sichern, bevor das Band seinen Geist aufgibt. Dafür bieten sich Kassettenrekorder an, die über eine Digitalisierfunktion verfügen. Preislich ist das kein besonderer Mehraufwand. Unser Kassettenrekorder Tipp: Einfach die heiß geliebte alte Kassette einlegen und ins MP3-Format umwandeln. Das nimmt ihr zwar etwas den Charme, aber der unnachahmliche Klang von früher bleibt bewahrt. Wenn Sie beim Kassettenrekorder Kauf auf ein Gerät mit Converter bestehen, können Sie auch für Ihren Freundeskreis beinahe verloren gegangenes Klanggut retten. Für eine Digitalisierung alter MC-Bestände verbinden Sie den neuen Kassettenrekorder mittels Audio-Verbindungskabel mit Ihrem Rechner und nutzen beispielsweise die gratis verfügbare Software Audacity. Während das Gerät die Musik abspielt, wandelt es der PC in eine digitale Datei um. Achten Sie bitte auf den Kopierschutz. Die Digitalisierung ist erlaubt, wenn sie lediglich dem Privatgebrauch dient.