Ratgeber Apps & Programme Veränderung bei WhatsApp: Bald Benutzername statt Telefonnummer
Jetzt ist auch bei WhatsApp der Groschen gefallen: Wie bei anderen Messengerdiensten wird es künftig auch einen individuellen WhatsApp-Nutzernamen geben. Er soll verhindern, dass willkürlich Kontakte angeschrieben werden können und die eigene Telefonnummer ungewollt für andere einsehbar ist. Erfahren Sie, wann dieses neue Feature kommt, wie Sie Ihren WhatsApp-Benutzernamen reservieren können und welche zusätzliche optionale Sicherheitsschranke in Planung ist.
Messenger sollten keine Telefonnummer brauchen
Ihr Sportverein holt Sie in die WhatsApp-Gruppe – und auf einmal haben alle Ihre Handynummer. Sie möchten über ein Anzeigenportal per WhatsApp Kontakt mit Anbietern oder Interessenten aufnehmen? Auch das geht nur mit Ihrer Telefonnummer. Das gleiche Spiel, wenn’s beim Online-Dating ernst wird. Wer über WhatsApp mit anderen Kontakt aufnehmen wollte, musste seine Telefonnummer preisgeben – mit unkalkulierbaren Datenschutzrisiken für die Privatsphäre. Andere Social-Media- und Messenger-Services wie Telegram, Instagram und Signal arbeiten schon länger nach dem Prinzip „keine Telefonnummer weitergeben“. Es wurde also höchste Zeit, dass nun auch beim weltweite Messenger Nr. 1 ein WhatsApp-Nutzername eingeführt wird. Und das Reservierungssystem nimmt bereits Fahrt auf!
So läuft’s künftig mit dem WhatsApp-Benutzernamen
Die Einführung des WhatsApp-Benutzernamens gibt Ihnen automatisch mehr Spielraum, wem Sie Ihre Nummer geben wollen und wem nicht. Im Messenger ist jedenfalls keine Telefonnummer mehr für andere sichtbar – ob im Chat eins zu eins oder in der WhatsApp-Gruppe. Das geht so weit, dass Sie beispielsweise Ihren Geschäftskontakten statt der Handynummer einfach Ihren WhatsApp-Nutzernamen mitteilen. Als Signatur Ihrer E-Mail oder auf der Visitenkarte kann dieser dann die Smartphonenummer ersetzen, wenn Sie dies möchten. Um eine Verbindung im Messenger herzustellen, genügt dann der von Ihnen festgelegte Name. Das ist auch praktischer. Bislang war es umständlich und manchmal fehlerbehaftet, wenn man eine neue Nummer auf WhatsApp kontaktieren wollte. Neu ist auch ein optionaler Schlüssel, mit dem Sie sich vor der unerwünschten Kontaktaufnahme durch andere schützen können, die Ihren Nutzernamen kennen.
Wann kommt der WhatsApp-Nutzername?
Noch ist öffentlich kein Zeitplan bekannt. Marktbeobachter rechnen damit, dass Sie bereits im Herbst 2025 Ihren WhatsApp-Nutzernamen reservieren können. Wahrscheinlich wird der WhatsApp-Nutzername um den Jahreswechsel oder spätestens Anfang 2026 aktiviert sein. Noch gibt es keine Funktion zur WhatsApp-Namensreservierung für alle. Aktuell ist diese Möglichkeit lediglich den Nutzern der Android-Beta-Version 2.25.28.12 von WhatsApp vorbehalten. Nur dort können User des Messengers vorerst einen WhatsApp-Namen reservieren. Damit aber niemand übervorteilt wird, soll die Namensreservierung für alle zügig anlaufen.
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Wie Sie Ihren WhatsApp-Nutzernamen reservieren
Ob in der Beta-Version oder demnächst mit einem neuen Update – Ihren verbindlichen WhatsApp-Namen reservieren Sie folgendermaßen:
- Gehen Sie in der Messenger-App auf „Einstellungen“.
- Tippen Sie auf Ihr Profil.
- Wählen Sie „Benutzername reservieren“.
- Geben Sie den von Ihnen gewünschten WhatsApp-Nutzernamen ein.
- Bestätigen Sie Ihre WhatsApp-Namensreservierung.
Parallel dazu wird WhatsApp eine Suchfunktion anbieten, mit der Sie über den Benutzernamen die Profile anderer heraussuchen können. Diese Person muss dazu nicht in Ihrer Kontaktliste stehen.
WhatsApp-Namen reservieren – das ist wichtig
Ihr neuer WhatsApp-Benutzername beginnt mit einem @, muss mindestens drei und darf höchstens 30 Zeichen haben. Außerdem darf er nur aus Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Unterstrichen und Punkten zusammengesetzt sein. Webadressen sind ebenfalls nicht möglich, ebenso reine Zahlenreihen. Jeder WhatsApp-Nutzername ist einzigartig im globalen WhatsApp-Universum. Bei der WhatsApp-Namensreservierung müssen Sie deshalb unter Umständen recherchieren, ob Ihr gewählter Name womöglich bereits vergeben wurde. Denn wer sich zuerst seinen WhatsApp-Namen reservieren lässt, behält diesen auch. Immer jedoch bleibt die Handynummer die Basis für Ihren Messenger-Zugang – auch wenn sie nun nicht mehr ohne Weiteres von anderen gesehen werden kann.
Die neue Sicherheitsschranke im Messenger
Bei WhatsApp laufen Planungen, wie eine ungewollte Kontaktaufnahme über den WhatsApp-Nutzernamen blockiert werden kann. Wahrscheinlich soll eine vierstellige PIN verhindern, dass man einfach über den bekannten Namen einer Person auf WhatsApp einen Kontakt herstellt. Die PIN könnte optional einsetzbar und veränderbar sein. Die kontaktierende Person muss diese dann für eine Verbindung neben dem korrekten WhatsApp-Benutzernamen kennen. Und das kann nur mit dem Einverständnis der angeschriebenen Person geschehen. Wem das zu kompliziert ist, kann aber auf diese Sicherheits-PIN verzichten.