iPhone mit eingestecktem Lightning-Kabel führt ein Update aus
Tipps und Tricks zu Software-Updates (Bild: Mariakray - stock.adobe.com)

Tipps und Tricks

Tipps und Tricks zu Software-Updates

Wieso wird empfohlen, Updates Zuhause oder sogar während der Nacht durchzuführen und wie kann ein unnötiger Datenverbrauch verhindert werden? Tipps und Tricks rund um das richtige Ausführen des nächsten Updates liefert dieser Artikel.

Das Smartphone schreit schon förmlich nach dem nächsten Update, täglich wird man per Pop-Up daran erinnert, doch fast jeder kennt es: Entweder das verfügbare Datenvolumen reicht nicht aus oder der Akkustand macht nicht mit! Zusätzlich treten immer mehr Probleme nach den verschiedenen Updates von iOS und Android auf – die einschlägigen Internetforen sprechen Bände. Aber was genau gibt es zu beachten, damit das neueste Update nicht in einem Desaster endet?

Der Kompatibilitäts-Check und das Umgehen von lästigen Kinderkrankheiten

Es hört sich vielleicht seltsam an, aber es lohnt sich einige Tage zu warten und das Update nicht gleich nach der ersten Aufforderung durchzuführen. Kinderkrankheiten und überlastete Server können so gemieden werden. Außerdem sollte vor dem Ausführen des Updates ein kleiner Check erfolgen: Wie viel Speicherplatz benötige ich für das Update? Ist mein Smartphone überhaupt mit dem neuen Betriebssystem kompatibel? Android 7.0 Nougat beispielsweise, ist für verschiedenste Modelle der Marken Nexus, Samsung, Huawei, HTC, LG, Motorola, Sony, OnePlus und das Axon 7 von ZTE erhältlich, während iOS 10 auf allen Smartphones ab dem iPhone 5, allen iPads ab dem iPad 2 und auf dem iPod Touch der 6.Generation läuft.

Die richtige Datensicherung und das Problem mit dem Datenvolumen

Hände halten updatendes Smartphone
(Bild: WrightStudio - stock.adobe.com)

Bevor das Update gestartet wird, sollte ein Backup durchgeführt werden, um wichtige Daten und Einstellungen zu sichern. Im Play-Store von Android findet sich hierfür zum Beispiel die App „Helium“, die beim Backup unter die Arme greift. iPhone-Nutzer benötigen keine App von Drittanbietern, sondern müssen lediglich jegliche Daten und Einstellungen in der iCloud oder in iTunes zwischenspeichern. Um den horrenden Verlust an Datenvolumen zu umgehen empfiehlt es sich, das Update dann durchzuführen, wenn das Smartphone mit dem WLAN verbunden ist – egal ob zu Hause oder am Arbeitsplatz. iOS 10 und die Updates von Apple im Allgemeinen sind meist sehr umfangreich und würden sonst bis zu einem Gigabyte Datenvolumen verbrauchen – viele Smartphone-Nutzer haben allerdings nicht einmal so viel zur Verfügung.

Akku tot? – Nicht mit mir!

Doch nicht nur das Datenvolumen wird belastet, auch der Akkustand des Smartphones geht während der meisten Updates ganz schnell in den Keller. Um zu verhindern, dass der Akku nicht während des Updates leer geht und dadurch der gesamte Update-Vorgang gefährdet wird, sollte das Smartphone zuvor entweder vollgeladen oder während des Updates am Ladekabel angeschlossen sein.

Die Vorteile überwiegen (trotz lästiger Nachteile)

Auch wenn man sich jetzt die Frage stellen könnte, ob sich das Durchführen von Updates überhaupt noch lohnt, ist die Antwort ein klares „Ja“. Solange das Gerät mit dem aktuellen Update kompatibel ist, sollte es auch durchgeführt werden, um von Verbesserungen im Bereich der Geschwindigkeit, neuen Funktionen und wichtigen Fehlerbehebungen profitieren zu können! Zudem werden mit jedem Update auch Sicherheitslücken geschlossen. Wer aus Bequemlichkeit auf ein Update verzichtet, riskiert große Probleme - und die werden dann richtig unbequem!