Mann mit Golden Retriever saugt in hellem, modernem Wohnzimmer
Staubsaugertypen im Vergleich (Bild: Robert Kneschke - stock.adobe.com)

Tests und Empfehlungen Welcher Staubsauger-Typ passt zu mir?

Ein Staubsauger ist unverzichtbar in jedem Haushalt. Er saugt Schmutz und Staub von Böden und anderen Flächen und erleichtert damit tagtäglich die Hausarbeit. Gerade Saugroboter werden immer beliebter. Doch passt ein Saugroboter wirklich zu mir oder brauche ich doch eher einen anderen Typ? Obwohl sich Staubsauger in ihrer Funktionsweise kaum unterscheiden, gibt es mittlerweile eine gigantische Auswahl an verschiedenen Staubsauger-Typen. Wer sich hier nicht auskennt, ist schnell verloren. Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten Staubsauger-Typen und zeigen Ihnen, welche Vor- und Nachteile diese haben und worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Welche Staubsauger-Typen gibt es?

Wenn es um die Auswahl an Staubsaugern geht, sind die meisten Leute überfragt. Das heutige Sortiment ist gigantisch und oftmals liegt der Unterschied im Detail. Denn Staubsauger-Typen können sowohl nach Staubauffangmethode als auch nach Bauweise und Reinigungsprinzip unterschieden werden. Gerade die Staubauffangmethode ist ein wichtiger Faktor, der sich deutlich auf die Effizienz des Staubsaugers auswirkt. Dabei wird grundsätzlich zwischen folgenden Modellen entschieden:

  • Der Beutelstaubsauger, der Staub und Schmutz in einem Beutel auffängt
  • Dem beutellosen Staubsauger, der Staub und Dreck in einem Behälter auffängt

Zusätzlich dazu stellen wir Ihnen weitere beliebte Staubsauger-Typen wie den Saugroboter und den Akkustaubsauger vor und erklären Vor- und Nachteile.

Volle Leistung zu jedem Preis: Der Beutelstaubsauger

Bei einem Beutelstaubsauger sammelt sich der eingesaugte Schmutz in einem Staubsaugerbeutel. Der Vorteil hier: Der Beutel kann ganz praktisch entfernt und im Hausmüll entsorgt werden. Somit entfällt jeglicher Aufwand für die Reinigung des Staubfangs. Auch für Allergiker ist ein Beutelstaubsauger besonders empfehlenswert, da der direkte Kontakt mit Hausstaub vermieden werden kann. Der Nachteil: Manche Beutel führen zu einem unangenehmen Geruch des Staubsaugers. Die Saugleistung von Beutelstaubsaugern ist allgemein sehr hoch. Grundsätzlich gilt: Je voller der Beutel, desto geringer die Saugkraft. Moderne Beutelstaubsauger überzeugen ebenso mit einem eher geringen Stromverbrauch. Ein weiterer Faktor, der den Beutelstaubsauger besonders attraktiv macht, ist der Preis. Viele Beutelstaubsauger sind bereits für einen kleinen Preis erhältlich. Je nach Ausstattung und Funktion kann der Preis dann entsprechend steigen. Ein weiterer wichtiger Kostenpunkt sind die unverzichtbaren Staubbeutel. Diese müssen regelmäßig ausgewechselt und neu gekauft werden. Das kann je nach Modell ordentlich Zusatzkosten mit sich bringen.

Nichts für Allergiker: Der Staubsauger ohne Beutel

Bei einem Staubsauger ohne Beutel sammelt sich der Schmutz in einem integrierten Behälter. Je nach Modell gibt es beutellose Staubsauger als einfache Zyklon Staubsauger oder als Multi Zyklon Staubsauger. Doch ganz egal, welche Variante Sie wählen, der Reinigungsaufwand eines beutellosen Staubsaugers ist immer höher als der eines Staubsaugers mit Beutel. Denn der Staubauffangbehälter muss ebenso regelmäßig geleert werden. Dies kann vor allem für empfindliche Menschen und Allergiker zum Problem werden. Dafür ist es umweltfreundlicher, da Sie nicht jedes Mal neu gekaufte und extra produzierte Beutel kaufen müssen. Die Saugleistung bei Staubsaugern ohne Beutel fällt mittel bis hoch aus. Gerade wer den Behälter des Staubsaugers häufig leert, profitiert von einer dauerhaft starken Saugkraft. Ein klarer Vorteil von Staubsaugern ohne Beutel ist, dass es zu keinen Folgekosten kommt. Preislich stehen beutellose Staubsauger den Staubsauger-Typen mit Beutel in nichts nach. Sie sind schon zu sehr geringen Preisen verfügbar und bieten meist weniger Funktionen und Extras.

Spart jede Menge Zeit und Arbeit: Der Saugroboter

Menschen liegen im Hintergrund auf Couch, während Staubsaugroboter auf Boden ist
Der Staubsaugroboter arbeitet ganz alleine (Bild: Robert Kneschke - stock.adobe.com)

Die neueste Generation von Staubsaugern sind Saugroboter. Kompakt, wendig und intelligent reinigen sie den Boden ganz automatisch. Die diskusförmigen Haushaltshelfer bewegen sich auf Rollen fort und verfügen meist über rotierende Bürsten. Dabei helfen intelligente Sensoren den Saugrobotern dabei, Hindernisse und Stufen zu erkennen, vor denen sie halten müssen. Je nach Modell handelt es sich dabei um simple Kollisionssensoren oder um teure Ultraschall-Technologie sowie Laser oder Infrarot.

Ein Saugroboter kann vorprogrammiert werden und beispielsweise immer zum selben Zeitpunkt mit seiner Reinigung starten. Somit müssen Sie nicht vor Ort sein, um Ihren Saugroboter zu steuern. Dies ist eine erstaunliche Zeitersparnis. Je nach Gerät kann ein Saugroboter zu seiner Ladestation fahren und sich dort selbst aufladen oder muss von Ihnen regelmäßig aufgeladen werden. Die Akkukapazität reicht in der Regel bis zu 120 Minuten. Ebenso sollten Sie wissen, dass ein Saugroboter nur für die Reinigung für Wohnungen mit maximal vier Zimmern vorgesehen ist. Ansonsten benötigen Sie einen zweiten Staubsaugroboter. Ein Nachteil von Saugrobotern ist das geringe Behältervolumen. Deshalb muss der Staubfangbehälter regelmäßig von Hand entleert werden. Lediglich besonders hochpreisige Modelle übernehmen das komplett selbstständig. Obwohl Staubsaugroboter schon für einen geringen Preis erhältlich sind, empfiehlt sich eine größere Investition, um ein zufriedenstellendes Modell zu erhalten. Gerade wer im Home Office arbeitet, sollte auf einen besonders geräuscharmen Staubsaugroboter setzen. Auch die Leistung von Staubsaug-Robotern ist nicht mit regulären Staubsaugern vergleichbar. Deshalb eignen sie sich zwar für die tägliche Reinigung von Böden, stärkere Verschmutzung bewältigen die Roboter aber meist nicht alleine. Diese müssen dann von Hand nachgereinigt werden. Saugroboter eignen sich somit optimal für putzfaule Menschen oder Menschen, die körperlich eingeschränkt sind.

Ideal fürs Auto und die Couch: Der Akkustaubsauger

Akkustaubsauger haben vor allem einen Vorteil: Sie bewahren Sie vor Kabelsalat. Ganz ohne Steckdose und Stromversorgung können sie jederzeit flexibel zum Einsatz kommen. Also auch im Garten, im Auto oder im Treppenhaus. Sie sind meist kleiner konzipiert und dadurch besonders handlich. Somit eignen sich Akkustaubsauger ideal zur gezielten Reinigung von Couch, Frühstückstisch oder Hundekörbchen. In der Regel haben Akkusauger keinen Staubbeutel, sondern einen integrierten Behälter, der regelmäßig geleert werden muss. Ein klarer Nachteil ist die Leistungsfähigkeit. Akkustaubsauger sind bei weitem nicht so stark wie kabelbetriebene Staubsauger. Sie eignen sich außerdem schlecht für eine großflächige Reinigung der gesamten Wohnung. Deshalb kommen sie oft nur als Zweitstaubsauger zum Einsatz. Ebenso eingeschränkt ist die Nutzungsdauer. Viele Akkustaubsauger bieten eine Akkuleistung von nur kurzer Dauer und müssen anschließend auf der Ladestation geparkt werden.