Person schließt Ladekabel an Handy an
Gefahren beim Akku laden (Bild: oatawa - stock.adobe.com)

Schäden vorbeugen

Gefahr beim Akku Aufladen – Das müssen Sie beachten

Das Smartphone kann ohne Zweifel als ein Wunderwerk der Technik betrachtet werden. Was früher nur ein mobiles Telefon war, ist heute zu einem wahren Allroundgenie aus Handy und Computer in einem geworden. Doch so fortschrittlich Smartphones mittlerweile auch sind und wie viele Features sie inzwischen auch besitzen – so bleiben sie trotzdem weiterhin ganz normale technische Geräte, die auf Strom angewiesen sind. Und so bemühen sich die Smartphone-Hersteller um immer bessere beziehungsweise langanhaltende Akkus, die nicht täglich aufgeladen werden müssen. Die meisten Geräte bedürfen jedoch des täglichen Aufladens. Und auch, wenn Ihr Gerät zwei oder sogar drei Tage durchhält, irgendwann heißt es auch für Ihr Handy: Akku aufladen. Doch genau hierbei kann es mitunter zu Problemen kommen. Denn bei nicht sachgemäßer Handhabung droht Gefahr beim Akku Aufladen. Wir verraten Ihnen, was Sie dagegen tun können.

Smartphone-Batterien sind sensibel

Dass beim Wiederaufladen Ihrer Batterie unerwartet Problemen auftreten können, ist in der Regel zwar eher unwahrscheinlich. Jedoch kann es durchaus zur Gefahr beim Akku Aufladen kommen, wenn Sie auf ein paar wesentliche Handgriffe keine Acht geben. Die Smartphone-Batterie gehört zu den sensibelsten Teilen Ihres Geräts und ist aufgrund ihrer Beschaffenheit die Hardware, von der das größte Sicherheitsrisiko für Sie ausgehen kann. Jüngstes Beispiel für die Gefahr beim Akku Aufladen sind die explodierenden Batterien des Samsung Galaxy Note 7 gewesen. Der südkoreanische Hersteller Samsung zählt zu einem der führenden Smartphone-Hersteller. Dennoch kam es zu dem Skandal um die Gefahr beim Akku Aufladen Ihrer Geräte, welche Samsung dazu veranlasste seine Handys zuerst nachzubessern und sie letzten Endes dann doch vom Markt zu nehmen. Neben diesem Fall gibt es eine ganze Reihe weiterer Beispiele, die zeigen, dass es sich bei der Smartphone-Batterie um eine äußerst fragile Komponente in Ihren Geräten handelt, deren Nutzung besonderes Feingefühl bedarf. Ihr Handy einfach mit dem Kabel (oder per Induktion) aufzuladen, scheint einfach gemacht. Jedoch kann man dabei ebenso einfach etwas falsch machen und damit die Gefahr beim Akku Aufladen deutlich erhöhen.

Mögliche Risiken beim Akku Aufladen

Ein normal funktionierender Akku fliegt glücklicher Weise nicht einfach in die Luft. Jedoch kann es bei unsachgemäßer Bedienung tatsächlich zur Gefahr beim Akku Aufladen kommen. Die größte Gefahr beim Akku Aufladen droht vor allem dann, wenn ihr den Stecker nach dem Laden Ihrer Batterie in der Steckdose lasst. Denn verbleibt Ihr Ladegerät in der Steckdose, fließt dort auch weiterhin Strom. Das kann zu einer ganzen Zahl Problemen führen. Zum einen erhöht ihr damit das Risiko, dass sich Ihr Akku überlädt und damit kaputt gehen kann. Zum anderen ist das auch nicht gut für das Ladegerät selbst. Denn solange es sich in der Steckdose befindet, fließt weiter Strom, das Gerät kann sich dadurch erhitzen und ebenfalls Schaden nehmen. Darüber hinaus kostet ein nicht entferntes Ladegerät auch richtig Geld. Denn jede Kilowattstunde, in der Strom fließt, wird Ihnen berechnet. Wenn Sie Ihr Ladegerät also das ganze Jahr über in der Steckdose lassen (und vielleicht noch ein oder zwei weitere Ladegeräte besitzen, mit denen Sie so verfahren), kann das am Ende des Abrechnungszeitraums ganz schön ins Geld gehen. Die Gefahr beim Akku Aufladen ist also vielfältig und es empfiehlt sich darauf zu achten, dass Sie Ihr Gerät korrekt laden.

So laden Sie Ihren Akku richtig auf

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(Bild: skiminok - stock.adobe.com)

Damit die Gefahr beim Akku Aufladen möglichst gering bleibt, sorgen Sie am besten immer dafür, dass Sie das Ladegerät nach dem Laden aus der Steckdose nehmen. Denn da wo kein Gerät in der Steckdose steckt, kann auch kein Strom fließen. Wenn Ihnen das Steckerziehen jedes Mal zu anstrengend sein sollte, können Sie auch auf eine Steckdosenleiste mit Schalter umsteigen. Bei dieser Variante genügt es, nach dem Laden einfach auf den eingebauten Stromschalter zu drücken, um die bestehende Stromverbindung zu kappen. Auf diese Weise können Sie Ihr Ladegerät in der Steckdose lassen und müssen es nicht jedes Mal davon trennen. Wenn Sie auf diesen Hinweis achten, vermeiden Sie in Zukunft überanspruchte Akkus und Ladegeräte. Zudem schonen Sie damit auch Ihren Geldbeutel. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Ihren Akku nicht immer vollständig aufzuladen und ihn anschließend komplett leer werden zu lassen. Der Glaube, dass dies den Akku schont stammt aus einer Zeit, in der es noch NiMH-Akkus (Nickel-Metallhydrid) gab, die weitaus vorsichtiger behandelt werden mussten. Bei den heutigen Lithium-Ionen beziehungsweise Lithium-Polymer-Akkus brauchen Sie das nicht mehr. Ganz im Gegenteil. Hier empfiehlt es sich, Ihr Smartphone eher mal zwischendurch aufzuladen. Als Faustformel gilt ein Akkustand von 30 – 70 Prozent als ideal. Das ist völlig ausreichend. Zudem sollten Sie Ihren Akku nach dem Laden nicht gleich wieder aufladen. Warten Sie eine Weile ab, bevor Sie Ihr Gerät erneut an die Steckdose anschließen. Ideal ist es zudem, wenn der Akkustand unter 50 Prozent gefallen ist, bevor Sie Ihr Smartphone wieder an das Stromnetz zum Aufladen anschließen. Davor sollten Sie nach Möglichkeit auf weiteres Aufladen verzichten.

Des Weiteren ist es von Vorteil, Ihren Akku bei Raumtemperatur zu laden und zu hohe und zu niedrige Temperaturen zu vermeiden. Andernfalls kann es zu Problemen beim Akku Aufladen kommen. Für den Fall, dass Sie Ihr Handy mal eine Zeit lang nicht brauchen, sollten Sie nach Möglichkeit zudem den Akku entnehmen und diesen in einer kühlen (nicht kalten) Umgebung aufbewahren. Wenn Sie diese Hinweise beachten, können Sie sicher sein, dass zukünftig so gut wie keine Gefahr beim Akku Aufladen für Sie besteht.