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Bildwiederholfrequenz

Person hält Fernbedienung vor Fernseher, auf dem Fußball läuft
(Bild: naypong - stock.adobe.com)

Bei modernen Bildschirmen spielt die Bildwiederholfrequenz eine wichtige Rolle. Diese gibt an, wie viele Einzelbilder pro Sekunde angezeigt werden. Sie ist daher ein Kennzeichen für die Geschwindigkeit des Geräts, denn je höher diese Frequenz ist, umso flüssiger erscheint das Bild für das menschliche Auge. Dieses kann etwa 14 bis 16 Bilder pro Sekunde wahrnehmen. Eine zu geringe Bildwiederholfrequenz sorgt dafür, dass die Bewegungen nicht als flüssig wahrgenommen werden, sondern stocken. Heutige moderne Bildschirme haben eine entsprechend hohe Frequenz, trotzdem kann es zu Störungen im Bildfluss kommen. Dies geschieht, wenn es große Differenzen zwischen der Grafikkarte und der Frequenz gibt.

Die Bedeutung von Hertz

Die Bildwiederholfrequenz wird in Hertz (Hz) oder FPS (frames per second) angegeben. Bei modernen Bildschirmen liegt die Bildfrequenz in der Regel bei 50 bis 60 Hertz. Es gibt aber auch einige, die deutlich höhere Frequenzen haben. Diese Unterschiede nimmt das menschliche Auge wahr, sodass beispielsweise bei Videospielen auf eine hohe Bildwiederholfrequenz gesetzt wird. Viele Spiele enthalten heute feine Details, die so besonders gut wahrgenommen werden können. Der Vorteil einer hohen Bildwiederholfrequenz ist, dass es weniger bis keine Ruckler gibt und Grafikfehler weitgehend verhindert werden können. Außerdem können die Möglichkeiten der Grafikkarte besser ausgeschöpft werden, welche häufig deutlich höhere FPS-Raten erreichen kann als der Monitor. In der Folge werden Bilder, die die Grafikkarte erstellt, nicht angezeigt. Dies kann zu Rucklern führen, welche störend sind. Heutzutage sind Monitore erhältlich, die bis zu 240 Hz liefern können.

Frequenz als einziges Qualitätsmerkmal?

Die Bildwiederholfrequenz des Fernsehers ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal, jedoch nicht das einzige. Für ein rundes Bild sollten daher neben der Bildwiederholfrequenz auch andere Merkmale wie Reaktionszeit, Farbtiefe und Kontrast betrachtet werden. Trotzdem wird beim Fernseher diese Frequenz immer noch als eines der wichtigsten Merkmale angesehen, welches seine Qualität aber nur ausspielen kann, wenn die anderen Qualitätskennzahlen ebenfalls hoch sind. Wie hoch die Bildwiederholfrequenz sein sollte, hängt von den Ansprüchen des Nutzers ab. 60 bis 100 Hz sind ausreichend für Filme und die meisten Spiele. Wer aber grafisch sehr anspruchsvolle Spiele spielt, kann durch eine höhere FPS-Rate deutliche Unterschiede sehen, wenn die anderen Merkmale ebenfalls entsprechend hoch sind.