Zwei Hände mit Apple Pen bearbeiten Foto auf iPad
iPad Fotos richtig bearbeiten (Bild: Anthony Brown - stock.adobe.com)

Tipps und Tricks

iPad Fotos bearbeiten – diese Möglichkeiten haben Sie

Immer auf der Jagd nach dem perfekten Bild. In Zeiten von Social Media gewinnen geschmackvolle Fotos immer mehr an Bedeutung. Leider ist nicht jeder Schnappschuss immer direkt ein Treffer. Doch auch das ist heute kein Problem mehr. Denn mittlerweile gibt es zig Möglichkeiten, um iPad Fotos zu bearbeiten. Die wohl einfachste und schnellste Option, um Bilder auf dem iPad zu bearbeiten, ist bereits auf dem Tablet installiert: Mit der Apple App „Fotos“ können Sie mit nur wenigen Klicks alle vorhandenen Fotos sowie Videos bearbeiten. Neben verschiedenen Filtern sowie Licht- und Farbanpassungen, warten hier noch viele weitere Effekte. Wem das nicht genügt, der kann eine externe App nutzen, um seine iPad Bilder zu bearbeiten. Was die App von Apple genau kann und welche zusätzlichen Apps sich wirklich lohnen, erfahren Sie hier.

iPad Bilder bearbeiten mit der Apple App „Fotos“

Die schnellste Option, um iPad Bilder zu bearbeiten, ist bereits auf jedem iPad vorinstalliert. Um diese zu nutzen, können Sie direkt in Ihre Fotos gehen und auf die Miniaturansicht des gewünschten Bildes klicken. Wenn das iPad Foto im Vollbildmodus angezeigt wird, können Sie auf „Bearbeiten“ tippen und nun den jeweilig gewünschten Bearbeitungseffekt auswählen. Gerade wenn Ihre Handykamera einmal nicht Ihre Erwartungen erfüllt, kann die Apple App „Fotos“ Ihre Schnappschüsse gekonnt korrigieren: Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich hier Licht und Farbe über einen Schieberegler anpassen. Dadurch kann der jeweilige Effekt verstärkt oder vermindert werden. Sobald Sie auf die Effekttaste tippen, wird Ihnen das Bild vor und nach der Bearbeitung angezeigt. Dies ist ebenfalls möglich, wenn Sie Ihren Finger etwas länger auf dem Foto lassen. Um die jeweiligen Änderungen zu speichern, können Sie auf „Fertig“ tippen. Wenn Sie mit der Bearbeitung nicht zufrieden sind, klicken Sie auf „Änderungen verwerfen“.

Zusätzlich dazu haben Sie die Möglichkeit, iPad Fotos mit Filtereffekten zu bearbeiten sowie Fotos und Videos zu drehen, zu schneiden oder zu spiegeln. Eine weitere beliebte Funktion ist das Anpassen der Perspektive sowie das Begradigen der iPad Fotos. Sie sehen also, das Spektrum an Optionen zur Fotobearbeitung ist enorm umfangreich.

Die besten Apps, um iPad Fotos zu bearbeiten

Über Tablet schwebt eine virtuelle Wolke aus Fotos
Die besten Bildbearbeitungsapps fürs iPad (Bild: vegefox.com - stock.adobe.com)

Snapseed

Snapseed ist eine kostenlose App, mit der Sie iPad Bilder exzellent bearbeiten können. In dieser finden Sie klassische Tools zum Zuschneiden und Begradigen von Fotos sowie zur Änderung der Belichtung und anderen Feinabstimmungen. Die beliebteste Funktion von Snapseed ist das Scharfzeichnen. Dies unterscheidet sich deutlich zu weniger hochwertigen Apps, denn das Tool verbessert jedes Detail des Bildes, ohne dieses körnig erscheinen zu lassen. Ein weiteres Highlight der Bildbearbeitungs-App ist der selektive Filter. Dieser gibt Ihnen die Möglichkeit, nur einen bestimmten Teil des iPad Fotos zu bearbeiten. Für den selektierten Bereich können Sie dann Kontrast, Sättigung sowie Helligkeit anpassen, während der Rest des Bildes unberührt bleibt. Dadurch können Sie Gesichter von Personen und Tieren oder andere Details in Ihren Fotos gezielt hervorheben. Ein eindrucksvoller Effekt, der auch von Profifotografen genutzt wird.

VSCO Cam

VSCO Cam ist eine ebenfalls beliebte App, um Bilder auf dem iPad zu bearbeiten. Das Programm ist komplett kostenfrei und bietet eine faszinierend große Auswahl an Bildbearbeitungstools. Neben Optionen zur Einstellung der Helligkeit, des Kontrasts und der Farbgebung, sind es vor allem die schönen Filter, die die App auszeichnen. Im Vergleich zu anderen Apps sind die Filter deutlich weicher und natürlicher. Sie ermöglichen eine Bearbeitung, die einen großen Unterschied macht, aber kaum ersichtlich ist. Dies verleiht Ihren Bildern einen realistischen Look, der eine echte Alternative zu übersättigten Filterfotos ist. Deshalb empfiehlt sich VSCO Cam vor allem für Urlaubsbilder und Landschaftsaufnahmen. Zusätzlich dazu bietet die App die Option, weitere Filter kostenpflichtig via In-App-Kauf zu erwerben.

Adobe Photoshop Lightroom

Adobe Photoshop Lightroom eignet sich ebenso ideal, um iPad Fotos zu bearbeiten. Denn die kostenlose App ist vergleichsweise leicht zu bedienen und bietet einen guten Funktionsumfang. Sie eignet sich optimal, um mit nur wenigen Handgriffen eindrucksvolle Fotos zu gestalten. Besonders beliebt sind die bereits integrierten Bildbearbeitungsprofile. Mit diesen genügt ein Fingertipp, um ein deutlich verbessertes Foto zu erhalten. Darüber hinaus können Sie in der App an Ihren iPad Fotos experimentieren, ohne Ihre Originale zu verlieren. Adobe Photoshop Lightroom gestattet eine detaillierte Farbbearbeitung, bei der Belichtung, Kontrast, Tonwert und Co. maximal verfeinert werden kann sowie eine genaue Einstellung der Klarheit und Struktur. Ein weiteres Highlight sind die interaktiven Tutorials, die Ihnen dabei helfen, neue Ideen zu erlernen und umzusetzen. Wer möchte, kann in der Community der App verschiedenen Künstlern folgen und kostenlose Vorlagen für seine eigenen Fotos nutzen.

FaceApp

Gerade bei Portraits kann sich die Bildbearbeitung schwierig gestalten. Wer nicht nur einen schönen Hintergrund und faszinierende Farbeffekte möchte, kann mit der FaceApp für ein ebenso perfektes Äußeres sorgen. Die Trend App ist für iOS-Geräte komplett kostenfrei und zaubert mit nur wenigen Klicks Augenringe, Hautunreinheiten und andere Makel weg. Hierzu müssen Sie lediglich ein Foto auf Ihrem iPad auswählen und können dieses anschließend individuell anpassen. Neben den klassischen Funktionen einer Gesichtsbearbeitung bietet die App verschiedene Make-up-Looks, Brillen, Bärte, Frisuren sowie die Chance, eine andere Haarfarben zu wählen. Besonderes Highlight: Wer möchte, kann sich mit der App sogar ein geliehenes Lächeln ins Gesicht zaubern. Viele Funktionen sind allerdings nur in der kostenpflichtigen Pro-Version verfügbar.