eine Person macht ein Selfie auf einem Berg
Selfie Smartphones: Samsung J5 und J7 im Test (Bild: Anton Petrus - stock.adobe.com)

Tipps und Tricks

Selfie Smartphones: Samsung J5 und J7 im Test

Hier ein Foto, da ein Selfie – viele Smartphone-Nutzer legen Wert auf eine gute Kamera. Neben Design und technischer Ausstattung trägt die Leistung der Kamera oftmals in maßgeblicher Weise zur Kaufentscheidung bei. Samsung konzentriert sich mit den beiden Selfie Smartphones Galaxy J5 sowie dem Galaxy J7 vordergründig auf die Bedürfnisse von preisbewussten Selfie-Fans. Die Frontkamera ermöglicht Selfies in guter Qualität: 5 Megapixel und der Front-Blitz gewährleisten nämlich auch bei unvorteilhaften Lichtverhältnissen schöne Selbstaufnahmen von Ihnen. Doch wie schneiden Ausstattung und Verarbeitung der Geräte insgesamt ab? Wir haben es für Sie herausgefunden!

Samsung Galaxy J5 und J7: Die prädestinierten Selfie-Smartphones für Foto-Fans

Die beiden Selfie Smartphones Samsung Galaxy J5 und Samsung Galaxy J7 richten sich primär an eine jüngere Zielgruppe. Hauptaugenmerk liegt bei den beiden Geräten ganz klar auf der Frontkamera. Diese ermöglicht Selfies mit 5 Megapixeln, bei weniger optimalen Lichtverhältnissen können Sie den Front-Blitz einsetzen. Zudem bietet die Kamera, neben der vergleichsweise hohen Auflösung, einen Weitwinkel-Modus und einen optimierten Selbstauslöser. Mit 13 Megapixeln löst die Rückkamera aus.

Der Vergleich: Was unterscheidet die Selfie-Smartphones konkret?

Das Galaxy J7 bietet eine Displaydiagonale von 5,5 Zoll und ist damit ein bisschen größer als das J5 mit 5 Zoll. Die Auflösung beträgt allerdings bei beiden Selfie Smartphones 1.280 x 720 Pixel. In diesem Punkt unterscheiden sich die beiden Selfie Smartphones also nicht so stark. Etwas anders sieht es aber bei den Prozessoren aus: Das Samsung Galaxy J7 arbeitet mit dem auffallend schnelleren Octa-Core Snapdragon 615 mit 4 x 1,4 GHz und 4 x 1,0 GHz. Der Quad-Core Snapdragon des Samsung Galaxy J5 410 ist mit 4 x 1,2 GHz hingegen nicht ganz so fix unterwegs wie der des J7. Beide Selfie Smartphones sind standardmäßig mit dem Betriebssystem Android 5.1 ausgestattet. Allerdings ist das Update auf die Version 7.0 – auch bekannt als Android Nougat – möglich. Auch beim RAM unterscheiden sich die beiden Selfie Smartphones nicht: Bei beiden Geräten beträgt dieser 1,5 Gigabyte. Allerdings ist der Akku beim Galaxy J5 etwas größer. Trotz der 3.000 mAh (statt 2.600 mAh beim J7) wird dennoch ungefähr die identische Akkulaufzeit erzielt. Und auch der interne Speicherplatz ist identisch. Er umfasst bei beiden Selfie Smartphones nur 16 Gigabyte. Auf Wunsch können Sie den Speicherplatz der Smartphones aber mit einer microSD-Karte um bis zu 128 Gigabyte erweitern, was sehr praktisch ist – gerade wenn Sie viele Selfies erstellen wollen. Preislich liegen die beiden Samsung Selfie Smartphones nur 60 Euro auseinander. Das Samsung Galaxy J5 erhalten Sie bereits ab 140 Euro. Das Samsung Galaxy J7 startet dagegen bei etwa 200 Euro.

Nicht kristallklar: Die Bildschirme der beiden Selfie Smartphones von Samsung im Detail

eine Frau macht ein Selfie von sich
(Bild: Cookie Studio 2017 -stock.adobe.com)

Sowohl das Samsung Galaxy J5 als auch das Galaxy J7 wurden mit einem HD AMOLED Display ausgestattet. Für die Preisklasse bietet der Bildschirm satte Farben und ist auch zufriedenstellend scharf. Wenn Sie sich jetzt zu sehr vom AMOLED Display beeindrucken lassen und denken, dass es auch mit den Oberklasse-Geräten mithalten kann, werden Sie allerdings leider enttäuscht werden. Nimmt man das Display sehr nah unter die Lupe beziehungsweise unters Auge, zeigen sich die Unterschiede zu teureren Displays – es ist nicht so kristallklar. Nichtsdestotrotz ist für die untere Preisliga, in der die beiden Selfie-Smartphones mitspielen, der Touchscreen völlig in Ordnung und bietet Ihnen für wenig Geld dennoch tolle Farben und den Genuss von schönen Fotos.

Fazit

Samsung liefert mit dem J5 und dem J7 zwei gute Geräte für Selfie-Fans im unterem Preissegment. Insbesondere die Frontkamera ist wirklich super. Sie liefert rundum akzeptable, für die meisten Zwecke sogar sehr gute Selfies. Auch das AMOLED Display sollte nicht unerwähnt bleiben – wobei klar sein muss, dass es nicht mit Oberklassegeräten, wie dem S9, mithalten kann. Das Gehäuse ist zwar eher einfach, unspektakulär und aus Plastik, aber dennoch gut verarbeitet. Die beiden Modelle sind bestimmt nicht die dünnsten Smartphones auf dem Markt – auch nicht in der unteren Preisliga, aber der Akku bietet dafür auch satte 2600 mAh. Suchen Sie ein günstiges Allrounder-Smartphone mit guter Kamera, um Ihrer Vorliebe für Fotos und Selfies zu frönen, sollten Sie sich beide Selfie-Smartphones genauer anschauen.