Smartphone lädt im Park via Powerbank
10 nützliche Akku-Hacks (Bild: vadish - stock.adobe.com)

Tipps und Tricks

10 nützliche Akku-Hacks

Am Ende vom Akku ist immer so viel vom Tag über. Sie kennen das. Mit anwachsenden Möglichkeiten, Innovationen, neuer Technik sowie größeren Bildschirmen wächst auch der Stromverbrauch der Smartphones deutlich. Natürlich können Sie Ihr Ladekabel immer dabei haben, eine Power Bank in der Tasche oder ein Notstromaggregat auf dem Rücken. Sieht allerdings, unter Umständen, bescheuert aus, zum Beispiel beim Joggen.

Mit diesen 10 nützlichen Tipps und Tricks holen Sie das Maximum aus Ihrem Akku heraus, ohne ständig nachladen zu müssen – versprochen.

Stromsparmodus einschalten: Neumoderne Smartphones sollten bei niedrigem Akku-Stand automatisch in den Stromsparmodus gehen. Der Bildschirm wird dunkler, Aktualisierungen und Funktionen werden eingeschränkt. Achten Sie darauf, dass der Stromsparmodus eingeschaltet ist.

Vibrationen ausschalten: Schalten Sie alle Vibrationen aus, um nicht herum zu brummen, wie eine Hummel auf Nektarsuche. Ihr Smartphone ist schließlich weder eine elektrische Zahnbürste, noch ein Massagegerät. Auch innerhalb der einzelnen Apps sollten Sie Vibrationen ausschalten – Ihre Mitmenschen werden es Ihnen danken.

Auf dem neusten Stand sein: Halten Sie Ihr Smartphone immer up-to-date, indem alle angebotenen Updates zeitnah geladen werden. Neuerungen verbessern die Performance und erhöhen im besten Fall die Akku-Stabilität.

WLAN und Bluetooth: Natürlich sind gefundene WLAN-Netze wie „Einhornaufzuchtstation“, „NSA Überwachungsnetz 7“, „LAN SOLO“ und „Winternet is coming“ lustig, wenn Sie mit dem Bus durch die Großstadt fahren. Dennoch sollte die automatische Suche nach Netzen abgestellt werden, um den Akku zu schonen. Sollten Sie während des Heimwegs noch genug Akku haben, können Sie sich natürlich an der Kreativität der WLAN-Benennungen erfreuen. Sie haben die Wahl.

WLAN statt LTE: Das WLAN verbraucht weniger Strom als Ihr Mobilfunknetz. Sollten Sie sich also länger irgendwo aufhalten, zum Beispiel bei langweiligen Freunden – frag‘ einfach nach dem WLAN-Key. Sollte einem jetzt ja nicht neu vorkommen.

Person trinkt einen Kaffee und guckt auf den Akkustand ihres Smartphones
(Bild: Denis Prikhodov, Russia Simferopol - stock.adobe.com)

Bildschirm dimmen: Wenn Sie nicht gerade als Flutlicht beim ansässigen Fußballclub arbeiten, dürfen Sie Ihren Bildschirm auch gern dimmen. Da der Bildschirm den meisten Akku verbraucht, dankt es Ihnen Ihr Akku sehr. Animierte Bildschirmschoner und Hintergrundbilder sollten ebenfalls abgewählt werden. Wer braucht schon bewegte Bilder in der Hosentasche? Oder LED-Blitz-Benachrichtigungen?

Flugmodus: Schon gewusst: Den Flugmodus kann man nicht nur im Flieger, sondern auch in der Bahn oder im Kino aktivieren, wenn Sie sowieso im Funkloch stecken. Das ständige Netzgesuche verbraucht Akku ohne Ende. Zudem kann der Flugmodus immer, wenn Sie nicht gestört werden wollen, verwendet werden. Das spart Akku. Und Sie haben Ihre Ruhe. Ist doch auch mal ganz nett.

Herunterladen statt streamen: Laden Sie Ihre Lieblingsserie und -musik doch einfach daheim über das WLAN herunter. So sparen Sie, wenn Sie unterwegs sind, Datenvolumen und Akku.

Den Akku schonen: Das Smartphone in der prallen Sonne liegen zu lassen, ist eine schlechte Idee, da Hitze dem Gerät schadet. Moderne Geräte schalten sich automatisch ab. Den Akku sollten Sie nie von 0 auf 100 laden – besser ist es, das Smartphone auf mittlerem Ladeniveau zu halten. Ihr Smartphone über Nacht zu laden, ist daher keine gute Idee, auch wenn es, zugegebenermaßen, bequem ist.

Benachrichtigungen abschalten: Im gesperrten Modus werden ständig neue Nachrichten, von verschiedensten Apps und Diensten, auf dem Display eingeblendet. Auch diese Benachrichtigungen können Sie ausschalten. Für jeden, der in 42 WhatsApp-Gruppen mit jeweils 50 Nutzern ist, ein Muss. Ihr Gerät feuert sonst mehr Lichtblitze ab, als die sieben Stroboskope im Club um die Ecke zusammen.