Black Friday
Black Friday (Bild: Siam Pukkato - stock.adobe.com)

Tipps und Tricks Black Friday - Alles, was Sie dazu wissen müssen

In den USA ist der Black Friday eine feste Größe. Jedes Jahr stürmen Kaufwillige in die Läden, um sich eine neue Tasche, einen Mixer oder eine Spielekonsole zu ergattern. Inzwischen werden zwar zunehmend virtuelle Regale in den Onlineshops gestürmt, der Black Friday bleibt jedoch essenzieller Bestandteil der US amerikanischen Gesellschaft. Was immer es ist, am Black Friday gibt es auf so ziemlich alles Rabatt. Aber auch in anderen Teilen der Welt, wie hier in Deutschland ist der Tag seit einigen Jahren äußerst beliebt. Ende November war es wieder soweit und Tausende Geschäfte haben sich hierzulande an der Aktion beteiligt. Vielleicht haben Sie selbst ja auch das eine oder andere erstanden. Wo aber genau kommt der Black Friday eigentlich her? Warum wird er so genannt und gibt es noch eine andere Bedeutung dahinter als puren Konsum? Viele Fragen. Wir geben Ihnen die wichtigsten Antworten.

Achtung: Der Black Friday ist wieder da

Die meisten von Ihnen dürfen es mitbekommen haben. Auch dieses Jahr beteiligen sich wieder unzählige Geschäfte und Onlinestores wie z.B. Amazon, Asos oder Zalando beim Black Friday. Natürlich auch in den Läden vor Ort, aber insbesondere online ist der Black Friday äußerst beliebt. Im Netz stoßen Sie praktisch an jeder Ecke auf Werbung, Ankündigungen und Rabatte. Es scheint, als habe sich alles auf den Black Friday eingestellt. Was aber steckt hinter dem Tag? Warum ist der Black Friday für viele Menschen so wichtig? Wir verraten es Ihnen.

Wann genau ist Black Friday?

Der Black Friday findet einmal im Jahr statt. Wie Sie sich denken können: Immer an einem Freitag. Dieses Jahr war er am 26. November. Das Datum ist jedoch nicht fix. Der Shopping Tag findet nämlich traditionell an dem Freitag nach Thanksgiving statt – dem amerikanischen Erntedankfest. Thanksgiving fällt jedes Jahr auf den vierten Donnerstag im November. Das heißt: Je nachdem, auf welches Datum Thanksgiving fällt – der Black Friday ist am darauffolgenden Tag. Als Faustformel können Sie sich die letzte Novemberwoche merken.

Wie ist der Black Friday entstanden?

Der Black Friday ist nicht nur zufällig am Tag nach Thanksgiving, sondern hängt auch (zumindest indirekt) mit ihm zusammen. Zwar dankt man an dem Tag weniger der guten Ernte als den vielen Rabatten bei Amazon & Co, der Black Friday gilt vielen US Bürgern jedoch als gute Gelegenheit den Tag nach Thanksgiving zu nutzen. Amerikaner verwenden den Freitag nämlich als Brückentag und nehmen sich frei. Der extra Tag wird vor allem für eine Sache genutzt: Das Erledigen von Weihnachtseinkäufen.

Diese Tatsache haben die Geschäfte im Laufe der Jahre natürlich mitbekommen. Um möglichst viele Kunden anzulocken und sie mit attraktiven Angeboten in die Shops zu treiben, haben sie die Preise zahlreicher Produkte an diesem Tag reduziert. Über die Jahre hinweg haben sich immer mehr Unternehmen beteiligt – und der Black Friday war geboren. Die Strategie ist übrigens aufgegangen: Für viele Händler ist der Black Friday der umsatzstärkste Tag des ganzen Jahres. In Deutschland gibt es den Tag im größeren Rahmen seit 2013. Apple war übrigens das erste Unternehmen, dass bereits 2006 hierzulande mit Rabatten am Black Friday geworben hat.

Diese Variationen des Black Friday gibt es

Black Friday shoppen
Black Friday shoppen (Bild: Seventyfour - stock.adobe.com)

Klassischer Weise ist der Black Friday am Tag nach Thanksgiving, dieses Jahr also am 26. November. Wie Sie von eigenen Shoppingtrips und Besuchen bei Zalando & Co. sicherlich mitbekommen haben, sind Händler hierbei jedoch weitaus flexibler. Soll heißen: Der Black Friday findet selten nur an einem einzigen Tag statt, sondern wird gerne mal ausgeweitet. Warum sollten Unternehmen nur am Black Friday großen Umsatz machen, wenn dies auch an anderen Tagen geht? Eine nicht ganz unberechtigte Frage - und so sind inzwischen zahlreiche Variationen des Black Friday geboren.

Es gibt vielerorts das sogenannte „Black Weekend“, bei dem einfach noch zwei Tage drangehängt werden; hier haben Sie also drei Tage infolge die Möglichkeit Schnäppchen zu machen. Darüber hinaus veranstalten viele Unternehmen, vor allem aus dem Bereich der Technik, einen Cyber Monday, an dem insbesondere Elektronikartikel, wie z.B. Bluetooth Kopfhörer oder Lautsprecher, vergünstigt angeboten werden. Vielleicht haben Sie auch schon einmal von der Black Friday Woche bzw. der Black Week gehört. Mit dieser wird der Black Friday einfach mal auf sieben Tage ausgeweitet. Überdies fangen manche Geschäfte und Onlineshops sogar früher an. Dieses Jahr konnte vielerorts z.B. bereits ab 19. November 2021 vergünstigt eingekauft werden.

Wie günstig sind Produkte am Black Friday?

Um wieviel Sie Produkte am Black Friday günstiger erstehen können, hängt immer vom jeweiligen Store ab. Eine einheitliche Regel gibt es nicht. Wie Sie selbst sicherlich schon gesehen haben, können die Rabatte von Geschäft zu Geschäft teils stark variieren. Von zehn Prozent in einem Laden bis hin zu 50 Prozent oder mehr in einem anderen Store. Der Fantasie bei der Preisgestaltung sind am Black Friday keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie an einem bestimmten Produkt interessiert sind, lohnt es sich daher bei verschiedenen Anbietern zu vergleichen. Genau wie an gewöhnlichen Einkaufstagen, können die Preise auch am Black Friday teils stark voneinander abweichen.

Black Friday - Woher stammt der Name?

Es gibt verschiedene Theorien, wie es zum Namen „Black Friday“, also „schwarzer Freitag“ gekommen ist. Zu den wahrscheinlichsten zählt, dass der Tag wegen der Menschenmassen so heißt, die an dem Tag auf die Straße strömen und von weitem wie viele kleine schwarze Punkte aussehen. Eine weitere Theorie besagt, dass der Name nach den schwarzen Zahlen benannt ist, die Unternehmen an diesem umsatzstarken Tag für gewöhnlich schreiben. Dazu passt, dass die Ladeninhaber vom vielen Geldzählen an diesem Tag schwarze Hände bekamen. Es lässt sich nicht genau bestimmen, woher der Ausdruck kommt. Wahrscheinlich ist also zumindest, dass die Farbe mit dem gesteigerten Konsum assoziiert zu tun hat. Das erste Mal ist der Begriff übrigens 1966 in der US amerikanischen Stadt Philadelphia schriftlich belegt.