Kartoffelwedges umgeben von Salz, Knoblauch, Rosmarin und Ketchup
Fettarm frittieren leicht gemacht (Bild: Piotr Krzeslak - stock.adobe.com)

Tests und Empfehlungen

Heißluft-Fritteuse: Gesunde Alternative

Keine Frage, Fritteusen sind beliebt. Durch das Frittieren in heißem Fett werden Speisen besonders lecker und leider oft unwiderstehlich. Der Nachteil sind die großen Mengen an Fett, die dafür verwendet werden. Dadurch werden die Mahlzeiten sehr kalorienreich und ungesund. Viele wechseln daher zur Heißluft Fritteuse und dem gesunden Airfryer. Und tatsächlich spricht einiges für diesen Wechsel. Denn diese Geräte verwenden deutlich weniger Fett – Der Airfryer braucht für gewöhnlich sogar überhaupt kein Fett, um knusprige Speisen zuzubereiten. Zusätzlich kann man den Airfryer nutzen, um Speisen zu garen. Auch backen und grillen lässt sich mit dem Airfryer. Ein richtiger Alleskönner also, der gesunde und leckere Speisen zaubern kann.

Wie funktioniert Frittieren überhaupt?

Beim Frittieren wird heißes Fett genutzt, um die Speisen zu garen. Bei klassischen Fritteusen wird dabei ausreichend Fett auf hohe Temperaturen gebracht. Es muss so viel Fett vorhanden sein, dass die Speisen darin schwimmen können und von allen Seiten von Fett umgeben sind. Die Temperaturen sollten im Bereich von 140 bis 190 ° Celsius liegen.

Dadurch bekommen die Speisen eine leckere Kruste. Aber nicht nur das: Da Fett ein hervorragender Geschmacksträger ist, schmecken die frittierten Speisen gleich nochmal so lecker.

Warum gilt klassisches Frittieren als ungesund?

Das herkömmliche Frittieren ist ganz schön in Verruf geraten, denn die Speisen nehmen gewisse Mengen des Fettes auf, in dem sie frittiert werden. Da Fett viele Kalorien hat, erhöht dies auch den Kaloriengehalt der frittierten Pommes und Co..

Noch einen weiteren gesundheitlichen Nachteil hat das Frittieren: Durch die hohen Temperaturen entstehen zusätzlich viele unerwünschte Stoffe. Zum einen verändert sich die Struktur des verwendeten Fetts. Daher muss dieses regelmäßig ausgetauscht werden. Aber auch die Speisen verändern sich durch das heiße Frittieren. Es entstehen vor allem bei kohlenhydrathaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln Stoffe, die im Verdacht stehen, Krebs zu erzeugen. Außerdem werden durch das heiße Fett viele Vitamine zerstört. Das normale Frittieren hat also einen schlechten Ruf.

Sind moderne Heißluft Fritteusen und Airfryer gesund?

Fritteuse mit brodelndem Fett und Speisen in Frittierkörben, die gerade frittiert werden
Eine gesunde Alternative zur herrkömmlichen Fritteuse (Bild: Koenig - stock.adobe.com)

Verbraucher sind gesundheitsbewusster geworden und achten mehr darauf, was sie essen. Das hatte Einfluss auf die Entwicklung moderner Fritteusen. Die Entwickler haben sich darauf konzentriert, die benötigte Fettmenge zu reduzieren. Denn je weniger Fett verwendet wird, umso gesünder ist das Essen am Schluss. Vitamine werden nicht so stark zerstört und es entstehen nicht so viele schädliche Substanzen.

Das Ergebnis sind die Heißluft Fritteuse und besonders der Airfryer. Bei diesen Geräten wird die Wärme nicht mithilfe von Fett auf die Speisen übertragen, sondern durch heiße Luft. Die Luft wird stark erhitzt und innerhalb der Fritteuse umgewälzt. Dadurch werden die Speisen von allen Seiten durch heiße Luft „frittiert“ – nur eben in gesunder Art und Weise.

Denn hierbei sind nur geringe Mengen Öl nötig. Zumeist reicht ein Esslöffel Öl. Der dünne Ölfilm reicht aus, um die Speisen schön knusprig und lecker zu frittieren. Topgeräte wie der Airfryer schaffen ein hervorragendes und gesundes Ergebnis auch ganz ohne zugesetztes Öl. Das macht Heißluft Fritteusen gesund. Wobei der Airfryer als hochwertiges Premium-Produkt ganz besonders zu empfehlen ist.

Heißluft Fritteuse und Airfryer: Gesunde und praktische Tipps

Da bei Heißluft Fritteusen und dem Airfryer heiße Luft genutzt wird und die Speisen nicht im Fett schwimmen müssen, sollten Sie auf jeden Fall auf folgendes achten:

  • Geben Sie nur kleine Mengen Fett in das Gerät
  • Verteilen Sie die Speisen, damit sie sich nicht berühren
  • Schütteln Sie die Speisen zwischendurch kräftig durch
  • Halten Sie sich an die Empfehlungen in Bezug auf die notwendige Ölmengen

Airfryer: Gesunde und einfache Zubereitung

Der Airfryer besitzt eine eigene Rührfunktion. Er durchmischt die Speisen also selbständig und Sie brauchen sich um nichts mehr zu kümmern. Die heiße Luft wird auch optimal im Airfryer verteilt damit die Speisen gleichmäßig frittiert werden. Eine zusätzliche Zugabe von Öl ist normalerweise nicht mehr nötig, es sei denn es wird im Handbuch ausdrücklich erwähnt. Wenn Sie sich an diese Tipps halten, können Sie schon bald Ihre leckeren Speisen genießen – und zwar gesünder frittiert.