Eine Person fährt auf einem E-Scooter
Das sind die besten E-Scooter (Bild: VicenSanh – stock.adobe.com)

Ratgeber Rad & E-Bike Die besten Elektro-Scooter 2023: Neue Testergebnisse

Die Nutzung von E-Scootern wird immer beliebter und das aus gutem Grund: Sie sind umweltfreundlich, kostengünstig und um sie zu fahren, sind keine besonderen Fähigkeiten außer dem sicheren Stand auf dem Trittbrett notwendig. Angesichts der schnell wachsenden Popularität werden unzählige Marken und Modelle auf den Markt gebracht. Doch welche E-Scooter mit Straßenzulassung sind die besten Elektro-Scooter 2023?

In diesem Artikel werden wir die Top-Modelle auf dem Markt unter die Lupe nehmen und Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Merkmale sowie deren Vor- und Nachteile verschaffen. Wenn Sie also auf der Suche nach dem besten Elektro-Scooter für Ihre Bedürfnisse sind, werfen Sie doch mit uns gemeinsam einen Blick auf die aktuellen Tretroller-Fabrikate.

Inhalt

Welcher Elektro Scooter ist der beste?

Die besten Elektro Scooter für Deutschland sind die mit einer Straßenzulassung. Wenn Sie einen E-Scooter kaufen möchten, achten Sie darauf, dass dieser über eine Allgemeine Betriebserlaubnis verfügt. Ohne diese dürfen Sie den Elektro-Scooter nur auf privatem Gelände, aber nicht im öffentlichen Raum fahren.

Aus den mittlerweile sehr zahlreichen Angeboten an E-Scootern den Besten herauszufinden, ist gar nicht so einfach. Die Frage nach dem besten Elektro-Tretroller hängt im Grunde von den eigenen Ansprüchen ab und kann somit nicht mit einem Satz beantwortet werden.

Wir haben uns daher umgeschaut und zuerst einmal die wichtigsten Kriterien zusammengefasst, die die besten E-Scooter von anderen unterscheiden.

Worin unterschieden sich Elektro-Scooter?

Die beliebten elektrischen Roller weisen bei den folgenden wichtigen Merkmalen deutliche Unterschiede auf:

  • Gewicht
  • Leistung
  • Antrieb
  • Reichweite
  • Bremsen
  • Akku-Kapazität

Hinzu kommt die Qualität der Verarbeitung. Alle diese Komponenten sind ausschlaggebend für Fahrkomfort, Funktionalität und Sicherheit eines Elektro-Rollers.

Gewicht

Das Gewicht eines E-Scooters macht sich vor allem beim Transport bemerkbar. Je nach Modell wiegt so ein Roller im Durchschnitt zwischen 10 bis 25 Kilogramm. Das Tragen wird bereits ab 15 Kilogramm zu einer Belastung.

Möchten Sie Ihren Scooter mit in die Wohnung, das Büro oder in die Straßenbahn nehmen, sollten Sie eher einem leichteren Modell den Vorzug geben.

Außer einem geringen Gewicht ist auch ein kleines Packmaß von Vorteil. Hier erweisen sich die Elektroroller mit Klappmechanismus als nützlich, die so in praktisch jedem Kofferraum Platz finden.

Leistung

Auch wenn die Leistung eines E-Scooters durchaus ausschlaggebend für den Fahrspaß sein kann, sollten Sie Folgendes beachten:

  • Laut Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung (§1 eKFV) dürfen E-Scooter in Deutschland nur eine Leistung von maximal 500 Watt aufweisen.
  • Außerdem erlaubt die Verordnung eine maximale Leistungsgrenze von 1400 Watt - vorausgesetzt 60 Prozent davon werden zur Selbstbalancierung des Fahrzeugs genutzt.

Mit einer darüber hinausgehenden Leistung wäre das Fahrzeug nicht versicherbar, was wiederum Voraussetzung dafür ist, dass damit im öffentlichen Straßenverkehr gefahren werden darf.

Experten empfehlen eine Leistung von mindestens 250 Watt. Das reicht für eine flotte Beschleunigung aus und auch am Berg macht der E-Scooter mit dieser Leistung nicht schlapp. Derzeit gibt es auf dem Markt Elektro-Roller mit einer Leistung von etwa 100 bis 1300 Watt.

  • 150 Watt: Mit der schwächsten Motorleistung erreichen Sie im Durchschnitt 13 Kilometer pro Stunde (km/h) und bewältigen etwa eine Strecke von 5 bis 10 Kilometer.
  • 250 Watt: Roller mit dieser Leistung sind durchschnittlich 20-23 km/h schnell und haben eine Reichweite von bis zu 20 Kilometern.
  • 350 Watt: Bei dieser Leistung können Sie bis zu 26 Kilometern mit dem E-Scooter zurücklegen und theoretisch Geschwindigkeiten von 25- 27 km/h erreichen.
  • 500 Watt: Mit der derzeit in Deutschland höchsten erlaubten Leistung auf öffentlichen Straßen beträgt die Reichweite bis zu 40 Kilometer bei Geschwindigkeiten zwischen 30 bis 35 km/h, in einigen wenigen Fällen auch deutlich mehr.

Akku-Kapazität

Viel wichtiger als die Leistung ist der Akku für die Reichweite eines Elektro-Rollers. Hersteller übertreiben gerne, wenn es um die Angaben zur Reichweite geht. Darum lohnt es sich, die Speicherkapazität des Akkus im Blick zu haben.

Im Durchschnitt kommen Sie mit einer Akkuladung 10 bis 40 Kilometer weit, was innerhalb der Stadt durchaus ausreichend ist. In Reichweitentests konnten die Ninebot E-Scooter überzeugen. Sie fallen immer wieder mit sehr guten Ergebnissen bei der Reichweite auf.

Die Bremsen

Die Bremsen der Elektro Roller spielen vor allem im Straßenverkehr eine bedeutende Rolle. Für eine gute Bremsverzögerung ist es notwendig, dass beide Räder mit einer wirksamen Bremse ausgestattet sind.

Maximales Bremsmoment erreichen Sie mit hydraulischen Bremsen, deren Bedienung wenig Kraftaufwand erfordert und die sich außerdem am besten dosieren lassen.

Von Fußtrittbremsen raten Experten ganz ab. Und bei elektrischen Bremsen, die häufig wegen ihrer Verschleißfreiheit bevorzugt werden, wird die Kombination mit einer mechanischen Bremse empfohlen.

Pflicht sind in Deutschland laut neuer Straßenverkehrsordnung (StVO) auf jeden Fall zwei unabhängige Vorder- und Hinterradbremsen. Häufig sind die elektrischen Tretroller mit einer elektrischen Bremse am Vorderrad und einer mechanischen am Hinterrad ausgestattet.

Verbaut werden in der Regel Trommel- und Scheibenbremsen. Auch wenn Trommelbremsen eine anständige Bremskraft aufweisen, haben Scheibenbremsen ihnen gegenüber einige Vorteile.

Sie sind nicht nur kleiner und damit deutlich leichter als Trommelbremsen, sondern lassen sich bei Bedarf relativ einfach auswechseln.

Antrieb

Ähnlich wie bei E-Bikes kommen auch bei den Elektro-Rollern unterschiedliche Antriebe zum Einsatz. Man unterscheidet zwischen Vorderrad- und Hinterradantrieb bzw. Front- oder Heckmotor. Die Vor- und Nachteile der beiden Antriebe machen sich im Grunde erst so richtig bei schlechten Streckenverhältnissen bemerkbar.

Während der Heckantrieb bei Regen mehr Sicherheit bietet, kann es mit einem Frontantrieb passieren, dass der E-Scooter vorne an Grip verliert und schon bei nassem Laub wegrutscht.

Wer auch im Winter mit seinem E-Scooter unterwegs sein möchte, wird bei einem Heckantrieb Ähnliches feststellen. Denn auf glatter Fahrbahn neigt das Hinterrad dazu auszubrechen. Allerdings ist der Heckantrieb auch in der Lage, durch seine Position dem Roller und Fahrer mehr Stabilität und Sicherheit zu verleihen.

Im Grunde ist es somit ein Stück weit Geschmackssache, für welchen Antrieb man sich entscheidet und zudem abhängig davon, wo und wann man mit seinem Elektroroller unterwegs sein möchte.

Die bekanntesten E-Scooter

Namen, an denen Sie nicht vorbeikommen, wenn Sie sich für einen Elektroscooter interessieren, sind Xiaomi und Segway Ninebot.

Die beiden chinesischen Hersteller tauchen seit Jahren in der Szene auf und haben mittlerweile beide die Zulassung erhalten, in Deutschland ihre Scooter mit Straßenzulassung an den Mann oder die Frau zu bringen.

Die ersten Modelle der Hersteller kamen schon vor etwa 10 Jahren auf mysteriösen Umwegen nach Deutschland und durften hier offiziell gar nicht genutzt werden.

Das ist inzwischen anders. Bereits 2019 waren beide Unternehmen in der Elektro-Scooter Szene etabliert:

  • Ninebot - ein Privatunternehmen mit Hauptsitz in Peking, das als Startup als erstes Geräte von Segway geklont und dann das US-Unternehmen aufgekauft hat.
  • Und Xiaomi - das 2011 erstmals mit einem Smartphone von sich reden machte und mittlerweile mit einem Marktanteil von 12,35 Prozent (Dezember 2022) weltweit neben Apple und Samsung zu den Top 3 seiner Branche zählt.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass diese beiden Namen regelmäßig auf den vordersten Plätzen bei den besten E-Scootern auftauchen. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht und hat einiges zu bieten.

E-Scooter Kennzeichen – das ist zu beachten

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Welche neuen E-Scooter 2023 gibt es?

Zwei E-Scooter stehen auf dem Radweg
Die besten Elektro-Scooter – diese Modelle sollten Sie kennen (Bild: teksomolika – stock.adobe.com)

Nachdem das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einigen Hersteller Genehmigungen für ihre Elektrokleinstfahrzeuge erteilt hat, können wir uns im Jahr 2023 auf neue E-Scooter Modelle freuen. Mit dabei sind – wie kann es anders sein – auch Xiaomi und Segway Ninebot.

Xiaomi

Das neueste Modell von Xiaomi – der Xiaomi Mi Electric Scooter 4 Ultra – ist derzeit in Deutschland noch nicht erhältlich. Laut unseren Informationen wird eine angepasste Version für Deutschland dennoch sicherlich bald zu bekommen sein. Aber auch das letzte Modell des Herstellers aus dem Jahr 2022, der Xiaomi Mi 4 Pro, kann sich sehen lassen.

Ninebot

Ninebot hat für 2023 gleich mehrere neue Modelle angekündigt. Mit dem neuen E-Scooter Max G2 hat das Unternehmen das Vorgängermodell, den Max G30D, technisch noch um einiges überholt.

Aufgrund der neuen Technologie RideyLong wurde die Reichweite laut Hersteller auf 70 Kilometer hochgeschraubt – ein Ergebnis aus dem Zusammenspiel von Motor, Akku und besseren Reifen.

ePowerFun

Das seit 2019 am Markt etablierte deutsche Unternehmen ePowerFun ist ebenfalls mit neuen Modellen vertreten. Vom ePF2 gibt es jetzt fünf Varianten. Nachdem die ePF1 und ePF1 Pro Modelle voll durchgeschlagen haben, rechnet die Szene auch bei den ePF2 Modellen mit einem entsprechenden Erfolg.

Egret

Das vormals als Walberg Urban Elektrics gegründete Unternehmen Egret ist ein deutscher Hersteller von Elektro-Scootern aus Hamburg. Während Fans auf das neueste Modell des Herstellers, den Egret One, noch etwas warten müssen, gibt es für den gerade erst aufgelegten Egret Pro bereits gute Bewertungen im Testbericht. Weitere Top Modelle des Jahres 2023 sind laut Branchenexperten außerdem die Elektro-Scooter von IO Hawk und VMAX.

Die besten E-Scooter im Test 2023

Wir haben für Sie die besten Elektro-Scooter im Test recherchiert und Folgendes herausgefunden:

Xiaomi Mi Scooter 4 Pro im Test

Xiaomi hatte schon im letzten Jahr die Nase vorn mit dem Xiaomi Mi Scooter 4 PRO. Der chinesische Hersteller blickt auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der elektrischen Tretroller zurück und hat seine Modelle regelmäßig mit innovativen Lösungen angepasst.

Der 4 PRO E-Scooter von Xiaomi ist mit den größeren Reifen und dem stärkeren Motor um einiges besser als sein Vorgänger. Leider hat das auch Auswirkungen auf den Preis, der nun mit etwa 800 Euro deutlich über dem des Vorgängermodells liegt.

Dennoch, der Mi 4 Pro von Xiaomi ist einer der besten E-Scooter im Test. Er zeichnet sich vor allem aus durch:

  • angenehmes Fahrverhalten
  • Reichweite von 55 Kilometern
  • hervorragende App Anbindung
  • Rekuperation (per App steuerbar)
  • Tragkraft von bis zu 120 Kilogramm (inkl. Scooter)

Mit seinen 16,5 Kilogramm ist er immer noch relativ leicht zu transportieren, obwohl er gegenüber seinen Vorgängern schon allein aufgrund seiner Größe einen robusteren Eindruck hinterlässt.

Der vorhandene Klappmechanismus sorgt dafür, dass sich der E-Scooter an Orten, die nicht befahrbar sind, relativ leicht tragen lässt.

Schon immer waren die Xiaomi E-Scooter für ihre Reichweite bekannt. Mit dem Mi 4 Pro bestätigt Xiaomi diesen Fakt ein weiteres Mal. Und die 10 Zoll Tubeless-Reifen sorgen neben dem angenehmen Fahrgefühl für eine hohe Pannensicherheit. Zudem verhindern die im Vergleich zu vielen anderen Modellen größeren Reifen, dass die Vibrationen bei unebenen Straßen zu stark spürbar werden.

Manko: Nicht ganz überzeugen konnte im Test die Bremsleistung des E-Scooters. Auch die Tatsache, dass das Ladekabel kein USB-C-Kabel ist und somit für eine Ladung unterwegs mitgeführt werden muss, fiel unangenehm auf.

Durchweg wurde zudem in allen Testberichten angeführt, dass der deutlich höhere Preis gegenüber dem Vorgänger nicht wirklich gerechtfertigt ist.

Ninebot E-Scooter GT1 im Test

Für das angekündigte Modell von Ninebot by Segway Max G2 gibt es noch keinen Testbericht. Dafür wurde der neue Ninebot E-Scooter GT1 auf den Prüfstand gestellt, mit folgendem Ergebnis:

  • große Reichweite von 60 km
  • Höchstgeschwindigkeit 25 km/h
  • hohes Gewicht von 47,6 Kilogramm
  • 11 Zoll Reifen
  • geringe Ladedauer 5,5 Stunden
  • Federung vorne und hinten
  • Segway App

Der Ninebot by Segway GT1 ist ein kraftvoller Elektroscooter, der angenehm beschleunigt und im Vergleich eine durchschnittliche Reichweite bietet.

Zu etwas Besonderem wird er durch die Ausstattung mit doppelter Federung und dem Alurahmen. Hierzulande gibt es eine spezielle Version des Ninebot GT1 - den GT1D mit einer Drosselung auf die in Deutschland zugelassenen 20 km/h.

Aufgrund seiner Größe von fast 1,50 Meter Länge und 1,30 Meter Höhe wirkt der Ninebot E-Scooter ziemlich gigantisch und lässt sich nicht mal eben so im Kofferraum verstauen.

Auf der anderen Seite hat das auch Vorzüge, denn mit einer Traglast von maximal 150 Kilogramm kann er auch von schwereren Personen genutzt werden. Die hohe Tragkraft und Stabilität haben im Umkehrschluss das hohe Gewicht von 47,6 Kilogramm zur Folge, weshalb der kompakte E-Scooter zum Tragen definitiv nicht geeignet ist.

Insgesamt ist der Ninebot GT1D einer der stabilsten Straßenroller, der wahrscheinlich auch abseits von asphaltierten und gepflasterten Straßen gut zu fahren ist. Manko: Auch dieser E-Scooter verfügt über einen sehr stolzen Verkaufspreis.

Egret Pro E-Scooter im Test

Das neueste Modell von Egret ,der Egret One, wird laut Hersteller erst im Sommer 2023 verfügbar sein. Daher haben wir unser Augenmerk auf den Egret PRO gelegt. Seine Merkmale:

  • Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h
  • Leistung 500 Watt - Peakleistung 900 Watt
  • Reichweite bis zu 80 Kilometer
  • Gewicht 22,5 Kilogramm
  • 10 Zoll Luftreifen

Das Tolle am Egret Pro ist offensichtlich seine hohe Reichweite. Doch auch in anderen Bereichen muss sich der Elektroscooter von Egret nicht verstecken.

Das neue Modell der Premiumserie verfügt nicht nur über einen starken Antrieb und einen mächtigen Akku, sondern kommt auch mit einem eigenen Schließsystem daher.

Überraschendes Gadget ist der Schlüsselanhänger, ein Mini-Egret-Pro, der am Schlüssel für das Sicherheitsschloss mitgeliefert wird. Auf dem gut ablesbaren Display sind Geschwindigkeit, Tageskilometer und Akkustand zu erkennen.

Per Knopfdruck können Sie zwischen drei verschiedenen Fahrstufen wählen. Ein Design-Highlight am Egret Pro ist das Rücklicht mit integriertem Bremslicht. Blinker sind allerdings nicht vorhanden.

Aufgrund seines Gewichts von 22,5 Kilogramm ist er für den Transport in öffentlichen Verkehrsmitteln eher nicht geeignet. Trotz seiner Größe erweist sich der E-Roller als sehr agil. Die Bremsen ähnlich wie bei guten E-Bikes, voll hydraulisch – und sind vorne und hinten als Scheibenbremsen ausgeführt.

Übrigens können Sie per App sehen, wie weit Sie aufgrund Ihres aktuellen Fahrverhaltens mit dem Akku kommen werden. Außerdem lassen sich per App die Wegfahrsperre und das Licht ein- und ausschalten.

Manko: Einen Minuspunkt gibt es für die fehlenden Blinker. Außerdem macht der hohe Preis den Egret Pro nicht gerade zu einem Schnäppchen.

ePowerFun E-Scooter ePF2 City 835 im Test

Die ePF2 von ePowerFun sind Elektro-Scooter mit einer Hightech Steuerung – mitentwickelt vom deutschen RC-Rennfahrer Stefan Köhler. Alle fünf Modelle der ePF2 Serie weisen eine Spitzenleistung von 1.200 Watt auf.

Wir haben uns den ePower-Fun E-Scooter ePF2 City näher angeschaut. Positiv überrascht haben uns die vorhandenen Blinker am ePF2 City 835. Diese befinden sich hinten am E-Scooter gleich neben den 10 Zoll Schlauchreifen und vorne am Lenker, also für alle gut sichtbar.

Der ePF2 City 835 kommt ebenso wie die anderen ePF2 Modelle mit einem 500 Watt Motor Heckmotor daher und schafft ca. 58 Kilometer Fahrstrecke mit einer Akku-Ladung. Auch dieser E-Scooter bietet einen Klappmechanismus zum leichten Zusammenklappen.

Eine App gibt es natürlich sowohl für iOS als auch für Android. Sie zeigt alle wichtigen Leistungsparameter an und enthält eine Wegfahrsperre. Auch wenn das Modell ePF2 City nicht über eine vordere Federgabel verfügt, kann diese ganz einfach bei ePowerFun nachbestellt und somit legal nachgerüstet werden.

Für ein Gerät mit einem solchen Akku und einer derartigen Reichweite ist das Gewicht von 20 Kilogramm schon wieder leicht, für die schnelle Mitnahme in den Öffis aber immer noch recht schwer.

Auch hier gibt es ein Display am Lenker mit der Anzeige von Leistung, Akku und Geschwindigkeit und die Wahl zwischen drei Fahrmodi.

Einziges Manko: Der ePF2 City 835 von ePowerFun scheint aufgrund seines ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr beliebt zu sein, sodass er bei vielen Händlern derzeit nicht erhältlich ist.

Der stärkste E-Scooter 2023

Momentan ist der VMAX VX 2 ST einer der stärksten E Scooter in Deutschland. Was beim VMAX Tretroller gleich als erstes ins Auge fällt, ist die 1.300 Watt Peak-Leistung mit der er sich deutlich von anderen in Deutschland zugelassenen Elektro-Scootern abhebt.

Das sorgt für ordentlich mehr Fahrspaß. Seine Kennzeichen:

  • schickes Design
  • hohe Reichweite bis zu 45 Kilometern
  • hohe Nennleistung 500 Watt
  • Gewicht 18,5 Kilogramm

Der VMAX VX 2 ST entpuppt sich als echter Fun-Scooter mit einer hohen Leistung und individuellen Einstellungen für die Gasannahme, begleitet von detaillierten Angaben zu Akkustand und Geschwindigkeit in der Smartphone Companion App.

Manko: Leider fehlen dem VMAX Elektroscooter VX 2 ST die Blinker, was im Stadtverkehr gefährlich werden könnte. Und auch die Bremsanlage ohne ABS sorgt mit einer viel zu starken vorkonfigurierten Motorbremse für brenzliche Situationen. Die Wegfahrsperre erwies sich zudem als nicht wirklich wirksam.

Welches sind die besten E Scooter 2023 mit Straßenzulassung?

Den „besten“ E-Scooter mit Straßenzulassung gibt es nicht, denn in den verschiedenen Preisklassen tummeln sich unterschiedliche Modelle, die alle als bester E-Scooter mit Straßenzulassung infrage kämen.

Die drei auffälligsten Fabrikate stellen wir Ihnen hier vor.

Unterste Preisklasse: E-Scooter unter 500 Euro

Hier hat Ninebot by Segway mit seinem Modell ES1 LED die Nase eindeutig vorn. Dieser E-Scooter ist zusammenklappbar und lässt sich mit einem Leichtgewicht von 11,3 Kilogramm auch im öffentlichen Nahverkehr oder im Auto gut mitnehmen.

Minimal – wie die gesamte Ausstattung – fällt auch das kleine Display am Lenker aus, das Ihnen stets die aktuelle Geschwindigkeit verrät. Der 250 Watt starke Motor sorgt für eine Beschleunigung von bis zu 20 Kilometer pro Stunde. Der Ninebot ES1 LED ist ausgestattet mit:

  • Vorder- und Rückleuchte
  • Gas- und Bremshebel
  • Klingel
  • 8 Zoll Luftreifen
  • 2 elektronischen Bremsen
  • LED Vorder- und Rückleuchten
  • Bremslicht und seitlichen Reflektoren

Mit dem Akku schaffen Sie locker eine Fahrstrecke von bis zu 20 Kilometern.

Mittlere Preisklasse: E-Scooter unter 600 Euro

In dieser Preisklasse konnte der Xiaomi Pro 2 begeistern. Der Scooter fällt vor allem durch sein überzeugendes Preis-Leistungs-Verhältnis auf.

Er glänzt mit einer starken Motorleistung von bis zu 600 Watt, erreicht die maximale Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h ohne Schwierigkeiten und bewältigt auch Steigungen bis 20 Prozent mühelos.

Der große Lithium-Ionen-Akku macht eine Fahrstrecke von bis zu 45 Kilometern möglich. Das geringe Gewicht von 14,2 Kilogramm ergibt sich trotz der Größe und des schweren Akkus aus der Verwendung von Aluminium Chassis in Luftfahrtqualität.

Dadurch ist der Scooter sehr stabil und trotzdem noch leicht genug, um auch mal getragen zu werden.

Zur Ausstattung gehören:

  • Frontscheinwerfer
  • Rücklicht mit Bremsfunktion
  • seitliche Reflektoren
  • elektrische Bremse am Vorderrad mit ABS und Rekuperation (Energierückgewinnung)
  • Scheibenbremse am Hinterrad
  • Bremsen werden elektronisch gesteuert und nacheinander ausgelöst
  • Xiaomi App mit relevanten Fahrdaten, Wegfahrsperre und Standortverfolgung per GPS

Premium Preisklasse: E-Scooter über 600 Euro

In dieser Kategorie möchten wir nochmals auf den VMAX VX2 ST verweisen, der aufgrund der Kombination von hoher Reichweite, pannensicheren Tubeless-Reifen und der max. Belastung von 130 Kilogramm für einen Preis von derzeit günstigen 849 Euro überzeugen konnte.

E-Scooter 2023 mit der größten Reichweite

Unter den E-Scootern mit der größten Reichweite finden sich die typischen Verdächtigen wieder - und zwar die Hersteller ePowerFun, Xiaomi und Egret.

Mit ihren Modellen erreichen Sie Fahrstrecken von 65 bis 100 Kilometern – immer abhängig vom Gewicht der fahrenden Person, der Strecke und dem Fahrverhalten. Folgende E-Scooter haben beim Thema Reichweite die Nase ganz weit vorn:

  • Ninebot MAX G30D II mit einer Reichweite von bis zu 65 Kilometern
  • Egret Pro mit einer Reichweite von bis zu 80 Kilometern
  • ePowerFun epf-2 XT 835 mit einer Reichweite von bis zu 100 Kilometern

Die schnellsten E-Scooter mit Straßenzulassung

Die Gesetzeslage in Deutschland erlaubt im Grunde keine Elektroscooter mit einer Geschwindigkeit von über 20 km/h plus einer Toleranzgrenze von 10 Prozent. Alles, was schneller unterwegs ist, darf in der Regel nur auf Privatgelände gefahren werden.

Die Toleranzgrenze wird tatsächlich von einigen Herstellern ausgenutzt, sodass es ab und zu einen E-Scooter mit einer Höchstgeschwindigkeit von 22 km/h gibt. Ob dieser Unterschied am Ende eine sehr große Rolle spielt. ist fraglich. Unter den deutschen Hersteller haben beispielsweise

  • ePowerFun
  • Streetbooster

einige Geräte auf 22 km/h hoch getrimmt.

Wie teuer ist ein guter E-Scooter?

Einen E-Scooter mit Straßenzulassung gibt es bereits ab 400 Euro. Nach oben sind praktisch keine Grenzen gesetzt, sodass Ihnen im Premiumbereich auch elektrische Tretroller mit einem Preis von über 2.000 Euro begegnen werden.

Interessieren Sie sich für einen E-Scooter, sollten Sie allerdings bedenken, dass neben dem Kaufpreis weitere Kosten auf Sie zukommen, denn um einen Tretroller im öffentlichen Straßenverkehr zu nutzen, muss dieser versichert und mit einem Kennzeichen ausgestattet werden.

Nicht zu vergessen sind außerdem die regelmäßigen Kosten für das Laden des Akkus. Bei den derzeitigen Strompreisen sicher ein Faktor, den es zu beachten gilt.

Gibt es unter den günstigen E-Scootern gute Modelle?

Den obigen Testberichten konnten Sie bereits entnehmen, dass auch in der unteren Preisklasse E-Scooter zu finden sind, die den eigenen Ansprüchen genügen können.

Bei unserer Recherche taucht in diesem Zusammenhang immer wieder der Name Xiaomi auf. Der Hersteller bietet im Grunde für jeden Geldbeutel ein bis zwei passende Modelle.

Wenn Sie auf folgende Merkmale achten, werden Sie auch unter den günstigen E-Scootern ein gutes Modell finden:

  • technische Details
  • Akkulaufzeit
  • Reichweite
  • Stabilität
  • Sicherheit

E-Scooter tunen: Geht das?

Es gibt einige E-Scooter Modelle, bei denen das Tuning möglich ist. Am einfachsten lassen sich damit die Reichweite und die Geschwindigkeit der Tretroller optimieren. Dafür werden entsprechende Tuning Chips von Herstellern angeboten, die einen Scooter durchaus auf eine Höchstgeschwindigkeit von 35 oder mehr Kilometern pro Stunden bringen.

Da solche Geschwindigkeiten gesetzeswidrig und solche Tuning-Module entsprechend regelmäßig zu Problemen bei Polizeikontrollen führen, möchten wir hier keine weiteren Ratschläge dazu geben.

Worauf muss ich beim Kauf von E-Scootern achten?

Die wichtigsten Faktoren, die beim Kauf eines E-Scooters eine Rolle spielen, sind neben ihren individuellen Ansprüchen folgende Faktoren:

  • Gewicht: Möchten Sie den Scooter für kurze Wege in der Stadt nutzen und diesen auch mal mit in die Bahn oder ins Büro nehmen, sollten Sie sich ein Modell mit wenig Gewicht und einem praktischen Klappmechanismus zum Zusammenfalten aussuchen.
  • Reifen: Die Größe der Reifen ist unter anderem ausschlaggebend für den Fahrkomfort eines elektrischen Tretrollers. Allerdings machen größere Reifen einen E-Scooter auch schwerer und unhandlicher.
  • Federung: Eine Federgabel spricht natürlich für mehr Komfort, sorgt ihrerseits aber auch wieder für mehr Gewicht.
  • Lenker: Von Vorteil ist es, wenn sich die Lenkerstange des E-Scooters auf Ihre Körpergröße anpassen lässt. Das ist nicht bei allen Modellen der Fall.
  • Ausstattung: Achten Sie auf Klingel oder Hupe, Licht vorne und hinten sowie die Blinker. Gerade auf Letztere wird häufig verzichtet - unserer Meinung nach in der heutigen Zeit ein No-Go.
  • Bremsen: Diese sollten mit ABS versehen und gut dosierbar sein, um die Gefahr von Stürzen zu vermeiden.
  • Akku: Nicht nur die Größe ist hier wichtig. Auch die Tatsache, ob sich der Akku entnehmen lässt oder fest verbaut ist, kann eine wichtige Rolle spielen. Besonders bei einem Defekt würde ein fest verbauter Akku dazu führen, dass der ganze Roller in die Werkstatt muss. Ein Wechsel-Akku bietet außerdem die Möglichkeit, die Fahrstrecke zu verdoppeln.

Fazit zu den besten Elektro-Scootern

Das Jahr 2023 hält für die Fans von E-Scootern einige Neuheiten und innovativen Verbesserungen bereit, wobei sich o.g. Hersteller auch in diesem Jahr mit ihren Modellen sicher wieder in E-Scooter-Tests die ersten Plätze sichern werden. Zu begrüßen ist dabei die Tatsache, dass es in allen Preiskategorien spannende Modelle gibt.

Ein Tipp zum Schluss noch von uns: Wenn Sie eine größere Summe für Ihren neuen E-Scooter ausgeben möchten, denken Sie neben der Haftpflichtversicherung auch an einen entsprechenden Diebstahlschutz. Sie können dabei ganz einfach über unsere Partner eine E-Scooter Versicherung bei WERTGARANTIE abschließen. Denn auch wenn viele elektrische Tretroller mit einer Wegfahrsperre ausgerüstet sind, schützt das nicht vor Diebstahl.