Eine Galaxy
Alle Fakten zum bald erscheinenden Samsung Galaxy F (Bild: Mihail - stock.adobe.com)

Neuerscheinungen

Alle Fakten zum bald erscheinenden Samsung Galaxy F

Wenn große Smartphone-Hersteller wie Apple oder Samsung ein neues Gerät ankündigen, ranken sich oft jede Menge Gerüchte um das neue Produkt. Nicht selten vermengen sich dabei erste Fakten mit wagen Vermutungen, so auch im Fall des bald erscheinenden Samsung Galaxy F. Über kein anderes Smartphone wurde in den vergangenen Monaten so viel geschrieben, wie über das erste faltbare Gerät aus dem Hause Samsung. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung rückt näher und nach einer ersten öffentlichen Präsentation vom südkoreanischen Hersteller im November dieses Jahres lichtet sich allmählich der Nebel. Wie wird das Gerät aussehen? Welche Funktionen wird es haben und wie funktioniert die Technologie eines faltbaren Smartphones? Wir geben Ihnen die wichtigsten Fakten zum Samsung Galaxy F und verraten Ihnen zudem, wann Sie mit dem neuen Handy rechnen können.

Was ist über das Samsung Galaxy F bereits bekannt?

Im Zuge der vergangenen Monate ist Licht ins Dunkel um die Frage nach der Ausstattung des Smartphones gekommen. Inzwischen lassen sich bereits einige verbindliche Aussagen zum Gerät treffen.

Display

Das Samsung Galaxy F wird über insgesamt zwei separate Super-Amoled-Displays verfügen. Ein Bildschirm wird sich auf der Innenseite des Geräts befinden und faltbar sein. Mit 7,29 Zoll wird es das größere von beiden Displays darstellen und als eine Art Tablet fungieren. Der kleine Bildschirm befindet sich auf der Außenseite des Geräts und wird 4,58 Zoll messen. Zum Vergleich: Das Display des Galaxy S9 hat eine Bildschirmdiagonale von 5,8 Zoll. Der Außenbildschirm des Galaxy F wird also kleiner sein als der seines Vorgängers.

Scharnier

Um das Auf- und Zuklappen des Samsung Galaxy F so reibungslos wie möglich zu gestalten, wird das Gerät über ein spezielles Scharnier verfügen. Dieses sorgt einerseits dafür, dass das Material des Smartphones im Laufe der Nutzung keinen Schaden nimmt, andererseits schafft das Scharnier einen kleinen Abstand im Inneren des zugeklappten Geräts. Dadurch soll verhindert werden, dass die beiden Displayhälften im zusammengefalteten Zustand aneinander geraten und beschädigt werden. Darüber hinaus ermöglicht das Scharnier, das Gerät in unterschiedlichen Winkeln auszuklappen.

Name

Nennt sich Samsungs neues Gerät wirklich „Galaxy F“? Um die Frage mit einem Wort zu beantworten: Wahrscheinlich. Zwar steht ein endgültiger Name noch nicht fest, in der Vergangenheit wurde das kommende Samsung Handy vielerorts als „Galaxy X“ betitelt, andere sprachen vom „Galaxy Fold“, der Name „Samsung Galaxy F“ findet aktuell jedoch am meisten Verwendung. Es ist somit davon auszugehen, dass Samsungs künftiges Smartphone den Zusatz „Galaxy F“ tragen wird. Fest steht die Bezeichnung jedoch noch nicht, Anfang 2019 will der südkoreanische Technikkonzern das Produkt offiziell vorstellen, damit sollte sich dann auch die Frage nach dem Namen endgültig klären.

Ein faltbares Smartphone
(Bild: Wit - stock.adobe.com)

Auflage

Ein weiterer interessanter Fakt ist die Größ der Auflage, in der das Samsung Galaxy F zunächst produziert wird. Laut Berichten, werden von dem Gerät nicht mehr als 100.000 Einheiten pro Monat hergestellt. In einem Jahr sollen indes lediglich 500.000 – 1.000.000 Einheiten produziert werden. Was auf den ersten Blick viel klingen mag, erweist sich bei genauerem Hinsehen jedoch als äußerst gering. In der Regel liegen die Auflagen von Smartphones dieses Kalibers weitaus höher. Grund dafür ist, dass es sich beim Galaxy F zunächst um einen sogenannten „Testballon“ handelt, ein Versuch um festzustellen, wie gut sich das Gerät verkaufen wird. Auf diese Weise riskiert das Unternehmen keinen großen finanziellen Verlust, falls sich der Verkauf als nicht rentabel erweisen sollte.

Preis

Zum Preis des auf Android basierenden Smartphones gab es in der Vergangenheit widersprüchliche Angaben. Einig waren sich alle, dass es sich um eines der teuersten Samsung Geräte handeln wird. Während einige Quellen von einem Preis um die 1.500€ gesprochen haben, lassen andere Stellen sogar 2.200€ verlauten. Als sicher gilt, dass das Gerät im oberen Preissegment liegen wird. Dies erklärt ein Stück weit die geringe Auflage von 100.000 produzierten Einheiten pro Monat. Bei einer geringen Verkaufszahl würde sich der Verlust für den Samsung-Konzern in Grenzen halten.

Veröffentlichung

Traditionell bringt Samsung im März oder April jeden Jahres ein Galaxy Modell auf den Markt. Daher gilt es als wahrscheinlich, dass das Samsung Galaxy F im Frühjahr 2019 veröffentlicht wird. Zudem haben Technik-Insider bereits verlauten lassen, dass bereits im November 2018 mit der Produktion des Geräts begonnen wurde. Ein Release im März oder April kommenden Jahres scheint damit als ziemlich sicher.

Wie neu sind faltbare Smartphones?

Obwohl es sich beim Samsung Galaxy F um das erste faltbare Smartphone des koreanischen Technikriesen handelt, ist es bei weitem nicht das erste seiner Art. So hat das US-Startup „Royole“ Anfang November das „Flexpai“ auf den Markt gebracht. Ein weiteres faltbares Smartphones ist beispielsweise das „Axon M“ vom chinesischen ZTE Unternehmen, auch der chinesischen Hersteller Huawei und der ebenfalls chinesische BOE Konzern arbeiten zurzeit an faltbaren Smartphones und hauchdünnen Displays. Um genau zu sein, ist sogar das Samsung Galaxy F nicht das erste Samsung Smartphone mit flexiblem Display. Bereits im Jahr 2013 hat das Unternehmen das „Samsung Galaxy Round“ auf den Markt gebracht. Obwohl es sich dabei nicht um ein faltbares Smartphone handelt, ist das Display dieses Geräts deutlich gebogen. Im Gegensatz zu den Bildschirmen der Galaxy Geräte S8 und S9, ist das Display des Galaxy Rounds jedoch nicht an den Seitenrändern, sondern nach innen gebogen. Insgesamt ist stark davon auszugehen, dass faltbare Smartphones in den kommenden Jahren mehr und mehr angeboten werden. Dass der Smartphone-Riese Samsung als erstes großes Unternehmen auf die neue Technologie setzt, lässt stark davon ausgehen, dass wir in Zukunft auch von weiteren Unternehmen wie z.B. Apple ähnliche Geräte erwarten dürfen.