Lexikon

Fahrrad

Spiralhülle

Die klassische Spiralhülle kennzeichnet sich durch eine Stahlspirale, die meist aus einem Vierkantdraht besteht und sich dicht um die Züge wickelt. Entweder ist die Spirale von einem Kunststoffmantel umgeben oder es ist ein flexibles Gleitrohr unter die Spirale eingesetzt. Durch den Einsatz von synthetischen Innenummantelungen soll die Reibung beim Bremsen reduziert werden. Genauso wichtig wie gutes Material ist eine festsitzende Ummantelung, die keinen Spielraum für ungewollte Bewegungen lässt. Auftretende Probleme bei Bremsen oder Schaltungen sind meist auf zu starke Reibungen zwischen dem inneren Zugteil und der Außenhülle zurückzuführen. Die Außenhülle für Bremsen und Schaltungen schützt den Zug auch vor Korrosion, Frost, Staub und Abnutzung. All diese Eigenschaften lassen sich auch auf die andere Variante der Außenhülle beziehen.