Lexikon

Fahrrad

Reifen

Ohne Reifen wäre ein Fahrrad nicht vorstellbar. Sie sind das Kernstück des beliebten Fortbewegungsmittels und sorgen dafür, dass es sich von A nach B bewegt. Ob am Einrad, dem normalen Zweirad oder am Dreirad, keines dieser Modelle würde ohne seine Räder funktionieren.

Zusammenstellung des Reifens

In aller Regel setzt sich ein Reifen aus einem Schlauch und einem Mantel zusammen. Heutzutage ist eine sogenannte Luftbereifung an Fahrrädern üblich. Hierbei liegt ein Schlauch direkt am Rad auf der Felge. Dieser ist luftdicht und besitzt ein Ventil, durch welches Luft ein- und ausgelassen werden kann. Damit der Schlauch geschützt ist, wird er von einem Mantel umhüllt. Dieser bildet den äußeren Teil des Reifens und sorgt dafür, dass Beschleunigungs- sowie Bremskräfte auf den Untergrund übertragen werden. Wie ein Autoreifen verfügt auch der Fahrradreifen über ein Profil.

Material des Reifens

Der Reifen besteht aus einer Gummimischung. Diese wird verwendet, da sie am praktischsten ist und verschiedene Vorteile bietet. So ist sie sehr stabil und reibt sich nur sehr gering ab, wodurch sich die Haltbarkeit des Reifens deutlich erhöht. Außerdem bietet sie einen guten Halt für das Fahrrad auf dem Boden, sodass ein leichtes Wegrutschen verhindert wird. Die Gummimischung kann von Hersteller zu Hersteller variieren und hat daher verschiedene Inhalte. Zudem gibt es beim Fahrradreifen, wie es von Autos bekannt ist, die Möglichkeit, Winterreifen zu benutzen.

Was muss sonst beachtet werden?

Beim Reifen gibt es selbstverständlich wie bei vielen anderen Fahrradteilen noch einige interessante Informationen. So kommt es bei der tatsächlichen Lebensdauer eines Reifens auf das Material an, aber auch auf die Intensität der Nutzung und der gebotenen Sorgfalt, mit welcher der Reifen behandelt beziehungsweise befahren wird. Reflexstreifen am Reifen reichen vollkommen aus und können statt der normalen Reflektoren genutzt werden. Diese verlaufen durchgehend einmal um den Reifen und sind fest an diesem befestigt. Sie werden in der Regel besser als die gelben Reflektoren bewertet, da sie über eine höhere Leuchtintensität bei Bestrahlung verfügen. Allerdings ist die Gefahr hier auch größer, dass sie verschmutzen und dadurch an Leuchtkraft abnehmen. Wie bei anderen Fahrradteilen gilt auch hier: Pflege ist das A und O.