Lexikon

Fahrrad

Nabendynamo

Mit einem Dynamo, auch Lichtmaschine genannt, wird während des Fahrens durch die Bewegung das Rad mit Strom versorgt und damit die Beleuchtung durch die bloße Drehbewegung sichergestellt. Der Nabendynamo ist in der Nabe des Vorderrades integriert. Sein Permanentmagnet dreht sich gemeinsam mit dem Vorderrad und umkreist einen Stator, wodurch elektrischer Strom entsteht. Der Nabendynamo ist teurer als der Speichendynamo und der Seitenläufer-Dynamo. Dennoch wird er immer häufiger in Fahrrädern eingesetzt. Das liegt daran, dass der Nabendynamo einen hohen Wirkungsgrad aufweist. Trotzdem erhöht er, im Gegensatz zum Speichendynamo, nicht spürbar den Widerstand beim Treten. Außerdem liegt er in der Nabe geschützt vor Witterung und Schmutz. Das macht den Nabendynamo besonders langlebig. Ein Nachteil ist jedoch, dass er nicht so einfach gewechselt werden kann, wie der Seitenläufer- oder Speichendynamo.