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Survival-Tipps für Ihre Kabel

18.11.2016

…und plötzlich hört man auf einem Kopfhörer keine Musik mehr, das Fernseh-Bild flackert oder das Ladekabel hat einen Wackelkontakt. Solche Fälle können ein tierischer Aufreger sein. Die Folge: Neue Kabel kaufen. Und das ist nicht nur lästig, sondern oft auch teuer.
 

So schön die Technik auch ist, die meisten Kabel werden auch mit der Zeit nicht stabiler. Es sei denn, alles funktioniert über Bluetooth. Aber bis sich alle elektronischen Geräte per Funk oder WLAN laden lassen, dürfen wir getrost auf die Zutaten unseres Kabelsalates zurückgreifen – und auch weiterhin mit Kabelbrüchen und Wackelkontakten leben.
 

Und was kann man dagegen unternehmen? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und ein paar einfache Tipps zusammengestellt.

 

 

  • Kabelschlauch
    Die einfachste Methode, Kabelsalat am Schreibtisch oder hinter der HiFi-Anlage zu vermeiden, ist der Kabelschlauch. Dieser ist in jedem Bau- oder Elektromarkt schon für unter fünf Euro erhältlich. Das beugt zwar keinem Bruch vor, schützt aber vor Verheddern der Kabel.
     

  • Kabelmanager
    Kabelmanager haben eine ähnliche Bewandtnis wie Kabelschläuche. Sie können aber auch Kabel, die nicht eingesteckt sind, besser aufbewahren und: Sie kommen schneller wieder dran. Kabelmanager gibt es in allen Formen und Farben mit unterschiedlichen Steckplätzen oder mit integriertem Kabelschlauch. Gute Kabelmanagement-Systeme sind schon ab zehn Euro zu haben.
     

  • Foldback-Klammern
    Wer keinen Kabelmanager kaufen will, kann sich die Halterungen auch selber nachbauen. Foldback-Klammern sind herkömmliches Büroequipment und können in jedem Schreibwarenladen erworben werden. Die Klammern können Sie einfach an Ihren Tisch klemmen und lose herumhängende Kabel an den Enden der Klammer befestigen.
     

  • Spannung des Kabels beachten
    Achten Sie außerdem darauf, dass die eingesteckten Kabel in Fernseher, Monitor, Receiver oder Router nicht gespannt sind. Gespannte Kabel brechen gerne direkt am Kabelende. Gerade HDMI-Kabel sind dafür bekannt, schneller als andere Kabel zu brechen.
     

  • Kugelschreiberfeder
    Eine einfache Methode, die Lebensdauer von Kabeln zu verlängern, ist, das Ende des Kabels mit einer Kugelschreiberfeder zu stabilisieren. So absurd sich das anhört, so sehr erhöht es doch die Stabilität. Dazu wickeln Sie einfach die Feder eines Kugelschreibers vorsichtig um das Ende des Ladekabels und schon wird der sensible Bereich des Kabels geschützt und vorm Abknicken bewahrt.
     

  • Textmarker oder Pommesgabel
    Wer die Lebensdauer seiner Kopfhörer verlängern will, sollte sie nicht einfach in die Tasche oder Jacke stopfen, sondern sie vorher ordentlich aufrollen. Die einfachste Methode dazu ist, die Kopfhörer über einen Textmarker zu wickeln.

    Alternativ und wesentlich effektiver ist die sogenannte „Pommesgabel“. Ballen Sie Ihre Hand zu einer Faust und spreizen den kleinen und den Zeigefinger ab. Wickeln Sie Ihre Kopfhörer in einer Acht um die Finger. Das übrige Kabel können Sie um die Mitte wickeln und die Enden in die Schlaufen stecken. So verhindern Sie nicht nur einen Kabelbruch, sondern gehen auch dem geliebten Kabelsalat aus dem Weg.

Mit diesen Tipps sollten Sie in der Lage sein, das Leben des ein oder anderen Kabels zu verlängern und sowohl Kosten zu sparen, als auch Anschlussbuchsen zu schonen.