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IFA 2016: von Internet-Kühlschränken und vernetzten Knöpfen

07.09.2016

Smartphones, Smartwatches, Smart Home. Die IFA ist jedes Jahr ein tolles Event für Technik-Begeisterte, die schon vorher wissen wollen, was es in naher oder ferner Zukunft auf dem Markt geben wird. Die Zeit, in der dann die Neuheiten veröffentlicht werden, kann sich von einigen Wochen bis zu mehreren Jahren ziehen.

 

Für den Laien, der nie auf einer solchen Messe gewesen ist und weder anfassen, ansehen noch testen konnte, bleiben dann nur die Medienberichte. Jeder Bericht hat natürlich einen anderen Schwerpunkt – man möchte ja auch nicht das zeigen, was schon alle gezeigt haben.

 

Die Themen der IFA haben sich in den letzten Jahren wenig geändert: Die Fernseher werden immer größer und hochauflösender, Virtual Reality beeindruckt immer mehr, die Smartphones werden technisch raffinierter und Drohnen sind jetzt noch leichter zu bedienen. Sogar die Smartwatches sehen wieder aus wie richtige Uhren und im Smart Home ist es möglich, sowohl vom Handy aus das eigene Haus zu steuern, als auch mit analogen Knöpfen das Licht aus zu machen. Natürlich nicht mit dem Lichtschalter, sondern alles per Funk oder WLAN. Es ist auch nichts Neues, das Apple mal wieder nicht da war. Um mehr Traffic für den eigenen Release des neuen iPhones zu sammeln, natürlich.

 

Wie viel Smart Home steckt in dir?

Jedes Jahr kann man sich doch aber selbst die Frage stellen: Brauche ich das wirklich? Auf der Elektronik-Messe werden natürlich auch immer ganz sinnvolle Dinge vorgestellt, wie eine Waschmaschine, die die Wäsche auch trocknet und zusammenlegt. Die Maschine selbst ist in einen Schrank integriert und zudem kann man den Prozess nur in einem Video bestaunen. Also heißt es auch hier: Abwarten, bis man sowas kaufen kann. Selbstverständlich für viel Geld, so wie die meisten Lieblinge der IFA.

 

Dazu zählt auch ein Kühlschrank mit In-Door-Computer. Der Kühlschrank macht Fotos vom Inhalt, die auch auf dem Smartphone abrufbar sind. Das ist praktisch, wenn man sich unterwegs entschließt, noch zu kochen und nicht weiß, was noch alles drin liegt. Mit dem Computer in der Tür kann sowohl die Temperatur geregelt und auch im Internet gesurft werden. Ein Spaß für alle, die gerade in der Küche stehen und statt zu kommunizieren lieber konsumieren. Toll.

 

Auf jeden Fall wird es in den kommenden Jahren weniger Kabelsalat hinter Fernseher, Computer oder auf dem Nachttisch geben. Dafür sorgt zum Beispiel die Entwicklung bei neuen TV-Geräten, den Fernseher nur mit einem Kabel an eine Box zu stecken, in der dann alle Kabel zusammenlaufen. Das bedeutet: Kabel gesammelt im Schrank, eleganter Fernseher an der Wand. Zudem können immer mehr Geräte per Funk aufgeladen werden, was eine der faszinierendsten Techniken der letzten Jahre sein dürfte.

 

Fazit

Alles in Allem ist die IFA mit Sicherheit eine tolle Messe, auf der auch Besucher die Gelegenheit haben, sich über Neuheiten der Branchen zu informieren und einfach mal nach Lust und Laune teure Dinge zu testen. Ob der ganze Schnick-Schnack dann tatsächlich auch für den Alltag taugt, ist eine ganz andere Diskussion. Eins ist jedenfalls sicher: Es gibt, gerade im Bereich der Smart-Anwendungen, viele Trends, die in den nächsten Jahren im Haushalt Einzug halten – und dabei noch praktisch sind.

 

/sk