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Waschmaschine anschließen - so funktioniert es

31.08.2018

Waschmaschine anschließen
Tipps zum Anschluss einer Waschmaschine.

 

Eine Waschmaschine gehört in den meisten Haushalten heutzutage zur Standardausrüstung. Wenn sie allerdings gegen ein neues Modell ausgetauscht werden soll, ein Umzug stattfand oder eine Waschmaschine sogar zum ersten Mal angeschafft wird, dann stellt sich die Frage, wie sie überhaupt in Betrieb genommen werden kann. Wie das geht und was es zu beachten gilt, verrät dieser Artikel.

 

Erste Schritte beim Anschluss der Waschmaschine

Zuerst einmal sollte der passende Platz gegeben sein. Dazu gehört nicht nur eine Lage, in der die Schleudergeräusche der Maschine nicht allzu sehr stören, sondern natürlich auch die Position der passenden Anschlüsse. Nicht nur Strom wird gebraucht, sondern auch ein Zulauf sowie Ablauf für das benötigte Wasser. Darum stehen Waschmaschinen oder Waschtrockner auch meist in Keller, Küche oder Bad. Jeder Standort hat seine Vorteile. Im Keller beispielsweise stört der Lärm nicht und sollte die Wäsche hier auch aufgehängt werden können, wird der Waschprozess ganz aus den Wohnräumlichkeiten ausgelagert. Von Nachteil ist der zusätzliche Weg und das Schleppen von Wäsche. Außerdem könnte der Keller nicht geeignet sein, um Wäsche wirklich gut zu trocknen. Viele Mehr- und Einfamilienhäuser haben eine separate Waschküche oder einen Hauswirtschaftsraum, der sich gut eignet.

 

Es gilt zu beachten, dass aus Gründen der Überbelastung keine Mehrfachsteckdosen für den Waschmaschinenanschluss verwendet werden sollten. Bevor die Maschine angeschlossen werden kann, muss sie meist noch aus ihrer Transportsicherung befreit werden. Mit einem Cutter sollte die Verpackung vorsichtig geöffnet werden. Die Transportsicherung sollte am besten aufbewahrt werden, denn bei einem Umzug oder beim Verkauf der Maschine, ist die Sicherung von großem Wert. Es sollte genug Platz vorhanden sein, um die Waschmaschine entspannt anschließen zu können.

 

Wie wird der Zulauf angeschlossen?

Für den Zulauf reicht sogar ein ganz normaler Wasserhahn aus oder ein separater Waschmaschinenanschluss, je nach Gegebenheiten. Tatsächlich reicht es sogar, wenn der Anschluss nur Kaltwasser ausgeben kann, auch wenn dies nicht so umweltbewusst ist. Dafür wäre Warmwasser sinnvoller. Der Zulaufschlauch kann dadurch erkannt werden, dass an beiden Seiten eine Muffe mit Schraubgewinde ist, während der Ablaufschlauch nur eine Schlauchschelle aufweist, die aber auch nicht immer unbedingt vorhanden sein muss. Kommt die Maschine nicht von Haus aus mit einem Aquastop-Schlauch, sollte dieser unbedingt nachgerüstet werden. Er verhindert größere Unfälle mit dem Wasser und optimiert die gesunde Wasserzufuhr für die Waschmaschine.

 

Waschmaschine nach Anschluss nutzen

 

 

Den Ablauf der Waschmaschine korrekt anbringen

Der Ablaufschlauch wird ebenso mitgeliefert. Dieser passt nur in eine einzige Öffnung jeweils an der Waschmaschine und an der Anschlussstelle. Dabei muss penibel auf eine passgenaue Anbringung geachtet werden, sonst steht der Raum bald unter Schmutzwasser. Im Baumarkt gibt es sogenannte Schlauchschellen, die den Ablaufschlauch zusätzlich absichern, wenn sie nicht schon bei der Waschmaschine mit enthalten war. Sie sollten den Schlauch aber nicht abklemmen.

 

Unter der Spüle oder einem Waschbecken befindet sich der Siphon. Meistens ist dort eine Rohrabzweigung, an die der Ablaufschlauch angebracht werden kann. Dazu ganz simpel die Verschlusskappe abnehmen, das Schlauchende aufsetzen und mit der Schelle befestigen. Ist der Ausgang schon belegt durch eine Spülmaschine oder ein anderes Gerät, kann im Baumarkt ein Tauchrohr gekauft werden, so dass zwei Öffnungen belegbar sind. Die einzig benötigten Hilfsmittel hierzu sind eine Rohrzange und ein Eimer zum Abfangen von Schmutzwasser. Alternativ funktioniert auch ein 2-Wege-Verteilstück. Damit kann aber zu einer Zeit nur ein Gerät laufen, sonst ist der Ablauf überlastet.

 

Die einfachste Methode ist es, den Schlauch in das Waschbecken oder die Badewanne zu hängen, da dieser Abfluss an sich völlig ausreicht. Optisch ist dies jedoch nicht so eine schöne Lösung. Bei dieser Methode sollte der Ablaufschlauch auf jeden Fall gesichert sein und nicht verrutschen können. Ein großes Risiko ist eine Überschwemmung. Im schlimmsten Fall ist der Strom auch nicht richtig gesichert und so entsteht eine tödliche Falle in der Kombination aus Strom und Wasser, ähnlich wie bei dem Föhn in der Badewanne.

 

Einen ersten Durchlauf probieren

Bevor es losgeht, lautet unser kleiner Tipp, dass für Waschmaschinen, die weiter als einen oder eineinhalb Meter entfernt von den Anschlüssen aufgestellt werden sollen, Verlängerungsschläuche erhältlich sind, am besten sollten Aquastop-Schläuche verwendet werden. Das Prinzip ist hierbei dasselbe wie mit einem klassischen Stromverlängerungskabel, das je nach Platzwahl der Waschmaschine ebenso angeschafft werden muss.

 

Sitzen alle Schläuche und Verbindungen, ist es Zeit für einen ersten Leerlauf. Ein Kurzprogramm reicht dafür völlig aus und dient dazu, Schmutz und Plastikgeruch zu entfernen. Während des Probelaufs kann noch gut überprüft werden, ob alle Schläuche perfekt sitzen und kein einziger Tropfen Wasser aus den Dichtungen kommt. Sollte dies der Fall sein, muss die Maschine noch einmal ausgeschaltet und die Verbindungen überprüft werden, bis alles tadellos funktioniert. Jetzt kann die Waschmaschine an ihren endgültigen Platz.

 

Zu guter Letzt, wenn alles sitzt, sollte sichergestellt werden, dass die Waschmaschine völlig gerade steht. Das kann mit einer Wasserwaage kontrolliert werden. Sollte das Gerät nicht gerade stehen, lässt sich die Höhe meist an verstellbaren Füßen abändern. Im Fachhandel sind ebenso Geräuschdämpfer erwerblich, die, unter die Waschmaschinenfüße gestellt, die Schwingungen abdämpfen oder Anti-Vibrationsmatten mit derselben Funktion. Steht die Maschine in der Wohnung, ist diese Funktion äußerst nützlich.