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Türsensoren für ein sicheres Zuhause

14.08.2018

Der Türsensor wurde ursprünglich entwickelt, um einen Eindringling, der eine Tür oder ein Fenster von außen öffnet, zu entdecken. Heutzutage kann der Sensor jedoch auch Smartphone-Warnungen auslösen, das Licht einschalten und sogar ein intelligentes Thermostat steuern. Wie funktioniert der Türsensor und wozu kann er verwendet werden?

 

Was ist überhaupt ein Türsensor?

Ein Türsensor ist ein wichtiger Bestandteil von Sicherheitssystemen und Smart Homes. Obwohl er ursprünglich entwickelt wurde, um zu erkennen, ob daheim eingebrochen wird, hat sich das Gerät im Laufe der Jahre weiterentwickelt, um vielfältigere Funktionen bieten zu können. So liefert der Sensor wichtige Daten, die Smart Homes für die Durchführung intelligenter Aktionen benötigen. Ein Kontaktsensor kann somit beispielsweise die Beleuchtung einschalten, Tür-Alarme auf dem Smartphone auslösen oder ein smartes Thermostat steuern.

Türsensoren sind auch bekannt als Kontaktsensoren – und zählen zu den meistverwendeten Heimsicherheitsgeräten. Das früheste elektronische Haussicherheitssystem bestand vollständig aus Türsensoren, die bei unbefugtem Eindringen eine große Glocke in einem zentralen Teil des Hauses auslösten. Die Technologie hat sich seitdem verbessert und Hausbesitzer haben eine große Auswahl dahingehend, wie sie ihr Heim optimal schützen können. Dank der drastischen Verbesserungen im Bereich der Sicherheitstechnologie wurde der optisch recht unauffällige Berührungssensor, ein Grundbestandteil von Sicherheitssystemen, auch zu einem wichtigen Baustein des Smart Homes.

 

Wie funktioniert der Türsensor?

 

  • Strom braucht einen klaren Weg, den er nehmen kann. Dieser elektrische Pfad wird üblicherweise als „Schaltung“ bezeichnet. Ein elektrischer Stromkreis beginnt an einem Punkt und endet an einem anderen. Wenn der dazwischenliegende Pfad geschlossen ist, fließt der Strom weiter; wenn es jedoch eine Unterbrechung im Pfad gibt, kann die Elektrizität nicht mehr fließen.
  • Türsensoren arbeiten mit elektrischen Schaltkreisen. Der Sensor hat dabei eine Stromquelle, in einem kabelgebundenen Haussicherheitssystem ist dies die elektrische Einspeisung des Hauses. Bei einem drahtlosen Haussicherheitssystem ist diese Quelle eine im Sensor installierte Batterie.
  • Türsensoren für Haussicherheitssysteme bestehen aus zwei Komponenten: eine wird an der Tür befestigt, die andere ist Teil des Rahmens. Jede Komponenente verfügt über einen Magneten. Wenn die Tür geschlossen ist, stehen die Magnete im Kontakt zueinander. Der Strom kann durch die Magnete fließen und den Stromkreis vervollständigen. Ist die Tür jedoch geöffnet, wird der Stromkreis unterbrochen.
  • Wenn der Stromkreis unterbrochen wird, aktiviert dies den Alarm des Haussicherheitssystems. Der Sensor sendet ein Signal an das zentrale Bedienfeld, sodass klar ist, dass der Eingangspunkt geöffnet wurde.
  • Diejenigen, die berechtigt sind das Haus zu betreten, haben einen Zugangscode, der den Alarm deaktiviert. Gibt jedoch niemand einen gültigen Zugangscode ein, wird der Alarm an den zentralen Überwachungsdienst gesendet, der bei Bedarf das Notfallpersonal kontaktieren kann.

 

Wofür wird der Türsensor eingesetzt?

In einem herkömmlichen Sicherheitssystem hat der Kontaktsensor die Aufgabe, den Alarm auszulösen. Der Türsensor meldet einem Sicherheitssystem, wenn Türen geschlossen oder offen sind. Sie können überall im Haus, an Fenstern, Türen oder sogar Schreibtischschubladen installiert werden.

 

Da der Türsensor kabellos und einfach zu installieren ist, kann der Nutzer ihn auf fast jedem Gegenstand anbringen, den er im Auge behalten möchte. So kann der Sensor beispielsweise optimal zum Schutz von Wertgegenständen eingesetzt werden. Wird er auf einem Safe oder einer Schmuckschatulle angebracht, weiß der Besitzer immer, ob die Tür versehentlich offen gelassen wurde. Wird der Türsensor im Garten angebracht, kann er den Nutzer warnen, wenn jemand das Tor zur Straße öffnet. Der Türsensor kann auch Lebensmittel schützen, indem beispielsweise ein nicht vollständig geschlossenes Tiefkühlfach direkt gemeldet wird.

 

Verbundene Geräte auslösen

In einem Security-System ist ein angebrachter Sensor von entscheidender Bedeutung. Der Status kann Echtzeit-Smartphone-Warnungen generieren, sodass der Nutzer weiß, wann eine Tür im Haus geöffnet wird. Diese Warnungen können einfach angepasst werden. Der Türsensor kann nicht nur Alarme, sondern auch verschiedene Geräte im Smart Home auslösen, die automatisch reagieren, indem sie Echtzeitdaten an das System zurückgeben.

 

So zum Beispiel die Thermostatabsenkung: Wenn ein Kontaktsensor anzeigt, dass eine Tür oder ein Fenster offen geblieben ist, wird das smarte Thermostat automatisch zurückgesetzt, um Energie zu sparen, bis die Tür wieder geschlossen wird. Und auch beim Smart Lighting hilft der Kontaktsensor: Wird dieser bei Dunkelheit am Hoftor ausgelöst, kann das Licht der Veranda direkt anspringen – und der Heimweg gestaltet sich gleich viel komfortabler.