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GSM – der Mobilfunkstandard der zweiten Generation 2G

26.04.2018

Der Mobilfunkstandard GSM sollte ursprünglich alle analogen Mobilfunknetze ersetzen. Anfang der 90er Jahre gingen die ersten Netze mit diesem Standard an den Start. Die Entwicklung von GSM schritt rasant voran: Mitte der 2000er verwendeten beinahe zwei Milliarden Menschen GSM, Tendenz steigend. Mittlerweile nutzen fast 80 Prozent aller Mobilfunkkunden diesen Standard.

 

Historie und technische Merkmale von GSM

1991 wurde GSM erstmals in Probebetrieb genommen. GSM steht für Global System for Mobile Communications. Nach einem erfolgreichen Testablauf startet GSM 1992. Via GSM können sowohl Sprach- als auch Signaldaten digital übertragen werden. Die diversen zusätzlichen Mobilfunkanforderungen im Gegensatz zur Festnetz-Telefonie machten ein neues Netz erforderlich. Folgende Punkte mussten bei der GSM-Entwicklung bedacht werden:

 

  • Authentifizierung des Nutzers
  • Effizienz hinsichtlich Ressourcenauslastung
  • Wechsel von Funkzellen
  • Energiesparen aufgrund der kurzen Akkulaufzeit

 

GSM hat eine Reichweite von bis zu 35 Kilometern, die allerdings nur auf dem Land erreicht werden kann. In den städtischen Gebieten darf der Abstand zwischen zwei Funkstationen oft nicht mehr als einige hundert Meter betragen, da die Gebäude die Funksignale dämpfen. Der Handynutzer profitiert von der Technik des GSM in Form einer potentiellen Sprachübertragung, Ortung und Datenübertragung.