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Ungewöhnliches Zubehör für mehr Sichtbarkeit

13.09.2017

Entstanden als Seitenprojekt zweier Ingenieurstudenten, war der Lumos Fahrradhelm sofort ein Riesenerfolg bei seiner Vorstellung auf einer Crowdfunding Plattform. Doch warum gaben so viele Menschen Geld für die Finanzierung eines neuen Helms? Weil der Lumos Helm leuchtet. Sechzig in die Außenhülle des Helms integrierte LED-Lichter machen diese Neuentwicklung zu einem strahlenden Schutz, denn die Lämpchen sorgen nicht nur für Sichtbarkeit, sie zeigen auch Fahrmanöver an.

 

„Links und rechts gibt es Blinklichter, hinten ein dreieckiges rotes Bremslicht. Dessen LEDs leuchten automatisch auf, wenn der Sensor eine Verlangsamung der Geschwindigkeit bemerkt!“

 

Dagegen erfolgt die Aktivierung der Fahrtrichtungsanzeiger nicht von alleine. Stattdessen drückt man einen Knopf an einer kleinen Kontrolleinheit am Lenkergriff um ein Abbiegen anzuzeigen. Diese signalisiert dem Helm per Funk, welche Lämpchen wo aufblinken sollen. Dabei ist nicht zu vergessen, dass weiterhin ein Handzeichen erforderlich ist, um andere Verkehrsteilnehmer ordnungsgemäß zu informieren. Der Lumos Helm selbst erfüllt die Sicherheitsstandards für Deutschland, hier ist die EN 1078 maßgeblich.

 

Ein Vorteil von in den Helm integrierten Lampen besteht außerdem darin, dass der helle Punkt vom höchsten Punkt des Radfahrenden strahlt. So kann von vornherein eine weiträumige Sichtbarkeit erreicht werden. Ein wesentlicher Nachteil besteht darin, dass das Gewicht des Helms nicht unerheblich ist. Zusätzlich zu den LEDs besitzt der Helm einen integrierten Akku, der den Betrieb der Beleuchtung gewährleistet. Dieser trägt maßgeblich zum erhöhten Gewicht des Helms bei.

 

Fahren mit Laserlicht

 

Eine ungewöhnliche Variante andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen, ist das projizieren eines Symbols auf die Fahrbahnfläche. Hersteller Blaze bietet mit dem Produkt Laserlight ein akkubetriebenes LED-Frontlicht mit Laser-Projektion an. Das LED-Licht kann in zwei Helligkeitsstufen (300 und 100 Lumen Lichtstrom) betrieben werden.

 

„ Der zuschaltbare Laser projiziert in sechs Meter Entfernung ein grünes Fahrradsymbol auf die Fahrbahn. Dadurch werden andere Verkehrsteilnehmer selbst dann auf das sich nähernde Rad aufmerksam, wenn dieses selbst noch gar nicht sichtbar ist!“

 

Eine solche Situation tritt sehr oft bei Fahrbahnkreuzungen auf, oder wenn sich das Fahrrad im toten Winkel eines Lastwagens befindet. Auch Fußgänger werden durch das auf dem Boden auftauchende Symbol rascher auf einen sich nähernden Radfahrer aufmerksam. Es bleibt aber die Frage, ob sofort zu verstehen ist, was es mit dem wandernden grünen Symbol auf sich hat und wo es her kommt. Eine zu lange Ablenkung des Blicks auf den Boden kann hier unter Umständen mehr schaden als nutzen.

 

Leuchtmittel Farbspray

 

Eine direktere Methode, den umgebenden Verkehr bei Dunkelheit auf sich aufmerksam zu machen, ist die Verwendung von Farbspray. Keine Angst, das bedeutet nicht, das eigene Fahrrad wahllos bunt anmalen zu müssen. In diesem Fall kommt transparente, fluoreszierende Farbe zum Einsatz, die tagsüber nicht zu sehen ist. Sobald es allerdings dunkel ist, kann sie eine große Hilfe in Sachen Sichtbarkeit sein. Denn die eingesprühten Flächen des Rads reflektieren dann jedes einfallende Licht. Hier bietet es sich an, das vordere und hintere Schutzblech einzusprühen sowie den Lenker und Pedale. So strahlt das Rad in seiner ganzen Ausdehnung, wenn zum Beispiel das Licht eines Autoscheinwerfers auf die Farbflächen fällt.

Wer sich nicht im kreativen Sprühen versuchen will, kann genau so gut auf im Dunkeln leuchtende Aufkleber zurückgreifen. Diese gibt es in mehreren Farben, so dass man sie auf die Lackierung des Rahmens abstimmen kann. Außerdem sind sie bereits auf das direkte Anbringen am Fahrrad zugeschnitten und in unterschiedlichen Größen erhältlich.

 

 

 

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