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Fahrrad und Meer: 7 Tipps für Urlaub mit Rad und Boot

19.12.2018

Der nächste Sommer kommt bestimmt! Wenn die Sonne wieder heiß vom Himmel brennt, steigt die Lust etwas am Wasser zu unternehmen. Oder mit dem Fahrrad zu fahren. Oder beides? Bootstour und Fahrradausflug lassen sich nämlich super miteinander verbinden. Aber welche Art von Rad nutzen und was gibt es sonst noch zu beachten? Wir haben einige Tipps zur ersten Orientierung zusammengestellt.

 

Fahrrad und Meer - Falträder eigen sich ideal für die Mitnahme auf Booten

Tono Balaguer - stock.adobe.com

 

1. Ideal: Klapprad für begrenzten Platz auf dem Boot

Das Platzangebot auf einem Boot ist begrenzt. Die Mitnahmemöglichkeit für normale Reise- oder Trekkingräder ist nicht immer gegeben. Das sollte in jedem Fall vorher recherchiert werden. Gute Alternativen für die Mitnahme auf dem Boot sind daher Falträder.

2. Mit Motor gegen Küstenwind

Wind gehört an der Küste dazu – merkwürdigerweise kommt der beim Radfahren meistens von vorne. Das kann die Fahrfreude trüben und die geplante Strecke quälend lang erscheinen lassen. Mit einem E-Bike lässt sich dem Wind ein Schnippchen schlagen. Einzig das höhere Gewicht von motorisierten Fahrrädern könnte Ausschlusskriterium sein. Am besten vorher prüfen, wie das Rad aufs und vom Boot befördert werden kann und dann entscheiden: kein Motor, dafür geringeres Gewicht oder mit Motor, aber dafür schwerer.

3. Akkus vorausschauend aufladen

An einsamen Stränden kann das Aufladen eines E-Bike-Akkus zu einem Problem werden. Abhilfe schaffen hier Ladegeräte mit Solarzellen. Eine interessante Lösung stellen E-Motoren dar, die die Bremsenergie in den Akku speisen. Andernfalls Akkus vorausschauend aufladen und jede Gelegenheit nutzen.

4. Breitere, weichere Reifen für Fahrten auf Sand und Schotter

Je nach Beschaffenheit des Bodens in der Anlegezone kann das Befahren beschwerlich sein. Gegen das Versinken im Sand hilft die Verwendung von breiteren und weicheren Reifen. Diese sind auch auf steinigem Untergrund nützlich. Vor Fahrten am Strand am besten prüfen, ob Fahrrad fahren dort erlaubt ist. Oft sind solche Landschaften ein Bestandteil von Naturschutzgebieten.

5. Rad regelmäßig vom Salzwasser befreien

Salzwasser ist der Feind jeder Elektronik und vieler Bauteile am Rad. Die Pflegetipps für den Winter (salzgestreute Straßen) sind deshalb auch bei einer Bootstour im Sommer anzuwenden. Das Rad sollte regelmäßig mit Leitungswasser von salzhaltiger Verschmutzung gereinigt werden.

6. Fahrrad gut sichern

Bei stürmischer See kann die Ladung auf einem Boot verrutschen. Das bloße Anketten des Fahrrads als Diebstahlschutz reicht nicht. Es muss so gesichert sein, dass es zu keiner Gefahr für die Mitreisenden wird. Gefaltete Klappräder lassen sich in der Regel sehr gut gegen Verrutschen sichern. Bei Fahrten mit dem Hausboot auf Kanälen beachten, dass zwischen Bootsdach und Kanalbrücken nicht immer genug Raum für ein stehendes Fahrrad ist.

7. Andere Länder, andere Sitten

Im Urlaub genießt man gerne ein gutes Essen mit etwas Wein. Doch Vorsicht bei Alkohol. Während in Deutschland das Fahren mit dem Fahrrad erst ab 1,6 Promille verboten ist, sind die Grenzen gerade in vielen Urlaubsländern deutlich niedriger. So liegen diese zum Beispiel in Frankreich und in Kroatien bei 0,5 Promille. Auch auf die unterschiedlichen Regelungen bei der Helmpflicht sollte geachtet werden.

Resümee

Die Kombination aus Boot und Fahrrad macht Laune und die Möglichkeiten auf Flüssen, Kanälen und dem Meer sind vielfältig. Die besonderen Anforderungen an das Bike sollten im Vorfeld mit dem Reiseanbieter oder Bootsvermieter abgeklärt werden. Über einige Anbieter lassen sich an bestimmten Anlegestellen auch Fahrräder für den Tagesausflug mieten. Und wer dann noch auf gesetzliche Regelungen im Urlaubsland achtet, dem steht eine abwechslungsreiche, erholsame Reisezeit bevor. Fahrrad und Meer – happy holiday.