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E-Bike-Pflege im Winter - worauf muss ich achten?

25.01.2018

Bild: Adobe Stock

 

Das E-Bike ist ein perfektes Fortbewegungsmittel im Alltag. Immer mehr Menschen verzichten dank der Räder mit Motorunterstützung vollständig auf ihr Auto, was für viele die Nutzung des E-Bikes während des ganzen Jahres bedeutet - auch im Winter. Das geht sehr gut, wenn man einige Punkte bei Nutzung und E-Bike-Pflege beachtet. Welche das sind, erklären wir hier.

 

Mit dem E-Bike im Winter fahren

Ein E-Bike lässt sich im Winter genau wie jedes andere Fahrrad nutzen. Akku und Antrieb sind grundsätzlich gut gegen Nässe geschützt - doch Kälte kann dem Akku zusetzen. Daher benötigt der Fahrradakku im Winter etwas mehr Aufmerksamkeit.

Richtiger Umgang mit dem Akku

Optimal ist für die Elektrik eines E-Bikes ein Temperaturbereich von +5 bis +30 Grad Celsius. Auch in einem Bereich von -10 bis +40 Grad Celsius funktioniert die Technik noch einwandfrei. Sinkt die Temperatur draußen jedoch unter den Gefrierpunkt, sollte der Akku nur für die Fahrt eingesetzt werden.

Am Ziel angekommen, sollten E-Biker den Akku immer mit ins Warme nehmen. Die niedrigen Temperaturen können die Leistungsfähigkeit des Akkus stark beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall können Minusgrade den Akku sogar beschädigen. Kommt der Akku aus dem Warmen, besteht diese Gefahr nicht. Der Akku hat eine gute Betriebstemperatur. Diese Temperatur hält er auch während der Fahrt, da beim Entladungsprozess Wärme entsteht. Der Akku hält sich dadurch gewissermaßen selber warm. Weitere und detailliertere Hinweise finden Sie im Artikel Fahrradakku im Winter.

 

Die richtige Bekleidung

Wichtig beim Fahren im Winter ist natürlich auch eine angemessene Kleidung. Die sollte warm sein und vor Nässe schützen. Am sinnvollsten ist es - wie bei vielen Outdoor-Aktivitäten - sich im Prinzip der Zwiebelschicht anzuziehen. Und auch gegen kalte Füße beim Radfahren gibt es gute Lösungen.

 

Das E-Bike während des Winters richtig abstellen

Die Technik beim E-Bike ist grundsätzlich gut gegen Nässe geschützt. Dennoch sollte das Rad nicht mehr als nötig im Freien stehen. Erst recht nicht bei Eis und Schnee. Das gilt übrigens für jedes Fahrrad. Am besten ist ein E-Bike im Winter an einem geschützten Platz in der Garage, einem Schuppen oder im Keller aufgehoben. Auch unter einem Carport steht ein E-Bike gut. Vermieden werden sollten starke Temperaturschwankungen. Denn stellt man das Rad nach einer Fahrt durch eisige Landschaft in einen sehr warmen Raum, kann sich Kondenswasser bilden, das wiederum in die Elektronik gelangen kann.

 

Gründliche E-Bike-Pflege ist unerlässlich

Wie jedes Fahrrad benötigt ein E-Bike im Winter besonders viel Pflege. Das bedeutet vor allem:

Zusätzlich benötigt der Fahrradakku noch etwas Pflege. Er sollte nach der Fahrt aus dem Rad genommen und mit einem Tuch trockengewischt werden. Sind die Kontakte besonders nass geworden oder mit Salzwasser in Kontakt gekommen, sollten sie mit etwas Polfett eingeschmiert werden. Polfett ist im Autozubehör-Handel erhältlich.

 

Das E-Bike im Winter einlagern

Wer das E-Bike im Winter doch lieber stehen lassen möchte, sollte es richtig einwintern. Die wichtigsten Punkte dabei:

 

  1. Das Rad sollte geschützt stehen.
  2. Der Akku sollte ausgebaut und separat gelagert werden.

 

Der richtige Standort während der Winterpause

Während der Winterpause sollte das E-Bike vor allem trocken stehen und der Ort sollte keinen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sein. Sinnvoll ist es, das Rad vorher noch einmal gründlich zu reinigen und zu pflegen.  

 

Langfristige Lagerung des Akkus

Der ausgebaute Akku ist im Winter am besten an einem warmen Ort aufgehoben. Die Wohnung oder ein beheizter Keller sind gut geeignet. Vorm Einlagern sollte der Akku noch einmal vollständig aufladen und anschließend vom Netzteil getrennt werden, um eine eventuelle Entladung über das Netzteil zu verhindern. Dauert die Winterpause länger, die Akkuladung spätestens nach zwei Monaten überprüfen und den Akku bei Bedarf neu laden.

 

Im Artikel Fahrrad lagern im Winter haben wir weitere nützliche Tipps zusammengestellt.

Fazit

Mit dem E-Bike lässt es sich im Winter mindestens genauso gut fahren wie mit einem herkömmlichen Fahrrad. Im Vergleich zu Fahrten in der warmen Jahreszeit ist nur zu beachten, dass der Akku nach jeder Fahrt aus dem E-Bike genommen und warm gelagert wird. Das gilt auch bei der Einlagerung des Rads - Akku herausnehmen, aufladen und im Warmen überwintern lassen. Ob Sie den Winter über durchradeln oder sich erst im Frühjahr wieder in den Sattel schwingen: Wir wünschen Ihnen eine gute und vor allem sichere Fahrt!

 

 

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