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Tipps für langanhaltenden Spaß mit dem E-Bike-Akku

06.06.2017

Das Herz und Kernstück jedes E-Bikes oder Pedelecs ist der Akku. Sowohl im Betrieb, als auch in der Anschaffung, denn so ein Akku kostet schnell 500 Euro und mehr. Besonders ärgerlich, wenn er dann nicht so lange hält, wie er sollte. Um der verfrühten Alterung des Akkus ein Schnippchen zu schlagen, haben wir die wichtigsten Informationen für den Umgang mit modernen Akkus zusammengestellt. Vieles davon lässt sich übrigens auch auf andere Geräte übertragen.

 

Moderne Lithium-Ionen-Akkus, die in den meisten modernen Geräten und E-Bikes Verwendung finden, haben gegenüber älteren Akku-Modellen viele Vorteile. Durch einen anderen Aufbau muss mit ihnen aber auch teils anders umgegangen werden, als man es vielleicht von älteren Akkukonzepten kennt:

 

Bei Lithium-Ionen-Akkus gibt es keinen nennenswerten „Memory-Effekt“

Das bedeutet, dass Teilentladungen in einem Ladezyklus keinen Einfluss auf die Akkukapazität haben. Das gilt auch für neue Akkus: Sie müssen nicht mehr einige Male entladen und wieder vollgeladen werden, um ihr volles Potenzial zu entfalten, sondern können direkt genutzt werden. Kürzere Ladezyklen können sogar die Lebensdauer eines Lithium-Ionen-Akkus um ein Vielfaches gegenüber den „klassischen Ladezyklen“ erhöhen. Empfohlen wird, den Akku in der Regel nur bis zu einem Ladestand von 30% zu entladen. Es ist also sinnvoll, den E-Bike-Akku beispielsweise vor jeder Fahrt aufzuladen – auch (und gerade dann), wenn er noch nicht ganz leer ist.

 

Die Tiefentladung eines Akkus kann ihn unwiederbringlich schädigen

… und zur Gefahr werden lassen, wenn er trotzdem weiterhin benutzt wird. Dabei sinkt die Spannung innerhalb des Akkus so weit ab, dass sie unter dem Niveau der vorgesehenen Ausgangsspannung liegt. Für Lithium-Ionen-Akkus besteht diese Gefahr durch entsprechende Schutzmechanismen heute praktisch nur noch bei langer, nicht fachgerechter Lagerung, wenn sie alt sind oder mit falschen bzw. defekten Ladegeräten geladen werden. Deshalb gilt:

 

  • E-Bike-Akku bei ca. 60% Ladung und 15 Grad Celsius trocken lagern

  • alle 2-3 Monate Ladezustand überprüfen und ggf. nachladen

  • nur mit originalem Ladegerät laden

 

Extreme Temperaturen vermeiden

 

Besonders hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung im Sommer sind für den Akku genauso schädlich wie Frost im Winter. Bei extremen Witterungsbedingungen sollte daher der Akku nicht am E-Bike belassen, sondern mit ins Haus genommen werden. Eine Garage ist als Lagerort für Akkus genauso wenig geeignet wie ein Gartenhaus: in beiden wird es im Winter kalt, im Gartenhaus zudem oft schon im Frühling brütend warm. Ein idealer Lagerort für den E-Bike-Akku ist beispielsweise ein trockener Keller.

 

Ist ein Akku erst einmal defekt oder büßt deutlich an Kapazität ein, muss man ihn in der Regel ersetzen. Gerade kostspielige E-Bike-Akkus lohnt es sich also besonders pfleglich zu handhaben, um den Kosten einer Neuanschaffung so lange wie möglich aus dem Weg zu gehen. Da jedoch auch die besten Tipps keine Garantie sind, ist eine Versicherung für E-Bike-Akkus einen Blick wert. WERTGARANTIE bietet im E-Bike-Komplettschutz neben dem Akkuschutz auch einen Pickup-Service an, der Sie sicher zurück um Start ihrer Tour, zur nächsten Werkstatt oder nach Hause bringt, wenn Ihr Akku dennoch den Geist aufgibt.

 

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