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Schutz für den E-Bike Akku

08.09.2017

 

Es gibt verschiedene Einflüsse, gegen die man seinen E-Bike Akku schützen möchte. Da wären zum Beispiel die Witterungseinflüsse in Form von Wasser, Schmutz und extremen Temperaturen. Auch Kratzer und Stoßschäden sowie Steinschlag gilt es zu vermeiden. Mit Hinblick auf das Innenleben des Akkus sollte man aber vor allem die Problematik der zu starken Abkühlung genauer betrachten.

 

E-Bike Akkus sollten sich nicht zu stark abkühlen

 

Laut Webseite des Berliner Herstellers von Accessoires für E-Bikes, FAHRER, liegt die optimale Betriebstemperatur für E-Bike Akkus bei 20 bis 25 Grad Celsius.

 

„ Bereits bei Temperaturen unter 10 Grad Celsius können sich Leistungseinbußen bemerkbar machen oder in anderen Worten: Kühlt der Akku zu stark ab, sinkt auch die Reichweite des Elektroantriebs

 

Deshalb ist der Schutz des E-Bike Akkus nicht nur gegen Nässe und Schmutz, sondern auch gegen tiefe Temperaturen sinnvoll. Im Handel sind verschiedene Hüllen erhältlich, die zum Großteil aus Neopren beziehungsweise Cordura bestehen. Diese Hüllen werden einfach über den E-Bike Akku gezogen. Idealerweise wählt man auf bestimmte E-Bike Akkus abgestimmte Hüllen, die zum Beispiel die Sicht auf die Ladestandanzeige bzw. den Zugriff auf den Powerschalter oder das Schloss ermöglichen. Bei der Auswahl der Hüllen ist auf die Verarbeitung des Stoffes und der Nähte zu achten. Der Stoff sollte nicht nur wasserdicht, sondern auch abwaschbar sein.

 

Schutzhülle für den E-Bike Akku

 

Manche Hüllen finden ihren Halt am E-Bike Akku, indem dieser zuvor mit einem Klebestreifen präpariert wurde. Möchte man mehrere E-Bike Akkus, zum Beispiel auch den Ersatz Akku, mit derselben Hülle schützen, kann man entsprechende Ersatzklebestreifen im Handel kaufen.

Ist der E-Bike Akku im Unterrohr untergebracht, tritt die Gefahr der Abkühlung ebenfalls auf. Als Gegenmittel werden Neopren Hüllen angeboten, die mit Hilfe eines Klettverschlusses das Unterrohr umwickeln (Akku Tube Cover).

Da manche Hüllen sehr stark auftragen können, sollte man die Möglichkeit nutzen, diese bei einem Fachhändler am eigenen Fahrrad auszuprobieren. Nur so kann man feststellen, ob sich der umhüllte E-Bike Akku reibungsfrei in seine Halterung einfügen lässt.

Eine andere Möglichkeit, die Abkühlung des E-Bike Akkus zu verzögern, ist die Nutzung der E-Unterstützung auch in jenen Phasen, wo man sie eigentlich nicht benötigen würde. Durch die Inanspruchnahme des E-Bike Akkus erhöht sich automatisch seine Temperatur.

 

Mitnehmen ist besser als abkühlen lassen

 

Trotz der zahlreichen Hüllen sollte man während der kalten Jahreszeit nicht vergessen, den E-Bike Akku nach der Fahrt vom Fahrrad zu entfernen und in wärmere Bereiche, zum Beispiel in die Wohnung oder ins Büro mitzunehmen.

Diese Maßnahme schützt nicht nur gegen die vollständige Abkühlung des nun sich nicht mehr im Betrieb befindlichen E-Bike Akkus, sie schützt auch gegen Diebstahl. Leider sind E-Bike Akkus selten leicht zu tragen bzw. schön anzusehen.

Abhilfe können hier speziell angefertigte Rucksäcke bieten, die einerseits wasserdicht gestaltet sind und andererseits ein eigenes Fach für den E-Bike Akku aufweisen. Diese spezialisierten Rucksäcke können sich auch während längerer Fahrten als nützlich erweisen, da sich mit ihnen ein eventueller Ersatz-Akku transportieren lässt. Wichtig sind dabei eine stabile Lage des Akku-Faches im mittleren unteren Bereich des Rucksacks und ein Rückenprotektor. Somit sollte sichergestellt sein, dass der E-Bike Akku nicht drückt und auch die Fahrsicherheit nicht beeinträchtigt wird.

 

 

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