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Gesundheitscheck für den Drahtesel: Safety first!

24.05.2017

Der Sommer kommt und auch die letzten wagen sich bei steigenden Temperaturen wieder auf ihr Fahrrad. In vielen Fällen hat der Drahtesel dann schon einige Monate unbeachtet im Keller oder Schuppen gestanden und ist im wahrsten Sinne des Wortes etwas eingerostet. Um dennoch sicher durchstarten zu können, empfehlen wir Ihnen einen Rundumcheck des Fahrrads, um es aus technischer und rechtlicher Sicht fit für die Straße zu machen. Auch bei regelmäßiger Fahrradnutzung ist ein jährlicher Rundum-Check sinnvoll.

 

„Fahrradfachgeschäfte bieten diesen Service schnell und oft günstig an.“

 

Sie können mit dem nötigen Werkzeug und Feingefühl aber auch einiges selbst erledigen. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten. Damit Sie das Fahrrad sicher von A nach B bewegen können, sollten sich alle Teile in einem guten Zustand befinden, funktionieren und nichts locker sein oder sogar wackeln. Besonderes Augenmerk liegt dann auf den Reifen, den Bremsen und der Kette.

 

Die Sache ins Rollen bringen

Die Reifen sollten nicht zu alt sein. Besonders nach längerer Standzeit sind sie auf die Profiltiefe, Fremdkörper und mögliche Risse zu überprüfen. Zudem muss der Reifendruck auch bei häufiger Nutzung regelmäßig kontrolliert werden, um Defekten und Unfällen vorzubeugen. Verliert der Reifen auffällig schnell Luft, ist vermutlich der Schlauch oder ein Ventil defekt und sollte ausgetauscht werden.

 

Besser gut gebremst als blöd gefallen

Folglich müssen die Bremsen stets in tadellosem Zustand sein, denn wir verlassen uns auf ihre Funktion, wenn es einmal darauf ankommt. Sie sollten darauf achten, dass sie rechtzeitig greifen, aber gut dosierbar sind, damit Sie Ihre Geschwindigkeit korrekt anpassen können. Die Bremsbeläge sollten noch ausreichend vorhanden sein, damit die Bremswirkung gewährleistet werden kann. Auch schleifen sollten die Bremsen nicht, um unnötigem Verschleiß der Bremsbeläge und der Überhitzung von Felgen oder Bremsscheiben vorzubeugen. Je nach Art der Bremsanlage kann die Einstellung verhältnismäßig einfach oder etwas komplizierter sein.

 

„Im Zweifelsfall wenden Sie sich gerade bei Hydraulikbremsen an einen Fachmann, der Ihnen gerne behilflich ist.“

 

… sonst alles auf der Kette?

Die Fahrradkette besteht aus vielen einzelnen Teilen und ist anfällig, wenn sie nicht gut gepflegt wird. Damit sie geschmeidig läuft und nicht rostet, sollte sie daher regelmäßig gefettet oder geölt werden. Hat die Kette ihre besten Jahre hinter sich und ist vom Rost durchsetzt, muss sie erneuert werden, um der Gefahr eines Bruchs während der Fahrt zu entgehen. Auch hier wenden Sie sich im Fall der Fälle an einen Fachmann.

 

Ist es so Recht?

Damit ein Fahrrad verkehrssicher und für den Betrieb in der Öffentlichkeit zugelassen ist, muss es diverse Anforderungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) erfüllen. Was genau dazugehört, darüber haben wir bereits vergangene Woche berichtet.

 

Sauber oder Saubär?

Ist der Drahtesel betriebsbereit und wird bei Wind und Wetter durch Wald und Wiesen getrieben, kommt früher oder später die Zeit für eine gründliche Wäsche. Um dem Dreck am Fahrrad zu Leibe zu rücken, empfehlen sich Spüli-Wasser und ein Schwamm. Hochdruckreiniger sind zwar sehr gründlich und schnell, doch durch den hohen Druck kann Wasser schnell in kleine Ritzen und somit ins Innere von Lagern oder Rahmen gelangen und Rost verursachen. Zudem spült der harte Wasserstrahl auch Fette oder Öle von beweglichen Teilen ab und schränkt somit deren Beweglichkeit ein. Gerade für die Kette ist der Schmierfilm jedoch überlebenswichtig.

 

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