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Falträder – kleine Transportwunder

15.09.2017

 

Die Verwendung eines Faltrades – auch unter dem Namen Klapprad bekannt – erhöht die Mobilität des Reisenden noch um ein gutes Stück. So erleichtern faltbare Fahrräder deren Mitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln. Ein weiterer Vorteil: Falträder können in die Wohnung oder ins Büro mitgenommen werden, wodurch das Risiko eines Diebstahls reduziert wird. Nicht zuletzt erhöht eine Lagerung im Trockenen die Lebensdauer des Rades

 

Überlegungen beim Kauf eines Faltrades

 

Beim Kauf eines Faltrades gilt es zu bedenken: Das Fahrrad sollte nicht nur auf seine Fahreigenschaften getestet werden. Es sollte zusätzlich geprüft werden, ob  das rasche Zusammenklappen und Wiederaufbauen wirklich intuitiv und einfach funktioniert. Gelingt dieses mit der bloßen Hand oder benötigt man spezielles Werkzeug dafür?

Auch das Tragen des gefalteten Fahrrades sollte man mehrmals ausprobieren. Ist das Paket auch für schwächere Personen noch tragbar? Kann man während des Tragens noch andere Gepäckstücke mit sich führen?

 

Packmaß versus Einsatzgebiet

 

In der Regel wählt man ein Faltrad, um es bei Bedarf auf ein besonders kleines Packmaß  falten zu können. Allerdings gilt es, auch das Einsatzgebiet des Fahrrades ausreichend zu berücksichtigen. Das besonders kleine Packmaß tröstet nicht über eine misslungene Entscheidung hinsichtlich des Fahrkomforts hinweg.

 

„Hier kann man als Faustformel sagen, je größer der Durchmesser der Laufräder, desto komfortabler wird das Faltrad!“

 

Das Packmaß spielt genau genommen nur dann eine Rolle, wenn man es für bestimmte Transportwege optimieren möchte, zum Beispiel, wenn es darum geht das Faltrad im eigenen Wagen unterbringen zu können.

 

Besteht die Absicht, das gefaltete Fahrrad im Kofferraum des eigenen Wagens zu verstauen, empfiehlt es sich, diesen Wagen beim Fahrradkauf mitzunehmen. So kann das favorisierte Faltrad einmal probehalber im Kofferraum verstaut werden. Eventuell kann der Fachhändler auch wertvolle Tipps geben, wo noch die einen oder anderen Zentimeter an Platzbedarf eingespart werden können, oder ob ein anderes Modell zu empfehlen ist.

 

Das Einsatzgebiet hingegen entscheidet mit, wie groß das Rad auf jeden Fall sein sollte und ob man einen bestimmten Radabstand für stabiles Fahrverhalten benötigt. Braucht man eher breite Reifen für die Fahrt durchs Gelände oder legt man Wert darauf, dass eine qualitativ hochwertige Gangschaltung das Fahren über Berg und Tal unterstützt.

 

Als Tourenfahrer möchte man wahrscheinlich  nicht auf ausreichende Fixiermöglichkeiten für das Gepäck verzichten. Ein Pendler mit täglicher Nutzung wird großen Wert auf eine besonders qualitätsvolle Verarbeitung legen, damit auch nach einer Vielzahl von Faltungen die Scharniere nicht zu wackeln beginnen.

Wenn man das Fahrrad in das Büro mitnehmen möchte, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Modelle und Farben auch nach starkem Regenfall noch einigermaßen sauber wirken bzw. leicht zu reinigen sind.

 

Gerade bei regelmäßigen Fahrten ins Büro stellt sich zusätzlich die Frage, ob man nicht eher einem Faltrad mit E-Unterstützung den Vorzug gibt. So lässt es sich  vermeiden, dass nach einer anstrengenden Fahrt, vor dem Betreten des Büros eine Dusche und ein Wechsel des Hemdes notwendig werden.

 

 

Für wen sind Faltfahrräder nicht geeignet?

 

Bei besonders großen Personen könnte es Probleme mit der üblichen Höhe und der maximalen Ausfahrbarkeit der Sattelstange eines solchen Fahrrades geben. Zum Teil sind aber zusätzliche Anbauelemente erhältlich. Damit die Sicherheit nicht leidet, sollte dafür allerdings fachliche Beratung eingeholt werden. Auch sollte man sich vergewissern, dass man für die maximale Belastbarkeit des Fahrrades nicht zu schwer ist.

 

Das Faltrad im öffentlichen Verkehr

 

„Ein Vorteil des Faltrades ist, dass es im gefalteten Zustand als Gepäckstück betrachtet wird!“

 

Dadurch besteht die Möglichkeit, das Faltrad in öffentlichen Verkehrsmitteln mitzuführen, die keinen Fahrradtransport anbieten. Allerdings ist es ratsam, sich vorher genau über die Beförderungsbedingungen zu informieren. So bestehen manche Verkehrsbetreiber darauf, dass das Fahrrad nicht nur gefaltet ist, sondern sich auch gut verpackt in einer dafür vorgesehenen Hülle befindet.

 

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